Bedruckbare Bereiche
Wenn automatische Stab-Beschriftungen mit einem festen Wert zum Stabanfang platziert werden, kann es passieren, dass die Beschriftung in einer Bearbeitung liegt und wieder weggefräst wird. Dies lässt sich durch eine automatische Verschiebung der Beschriftung in einen freien Bereich verhindern. Diese freien Bereiche nennen wir bedruckbare Bereiche.
Der Postprozessor kann automatische Stabbeschriftungen erzeugen. Die Position dieser Beschriftungen stell man in der Unterdialogbox "Position Laufnummer" ein. Dort wählt man die Stabseite und das Stabende (Anfang oder Ende) für die jeweilige Stabart. In der Unterdialogbox "Werkzeuge" wählt man das Text- oder Beschriftungswerkzeug und gibt dort den "Abstand vom Stabende für die Nummerierung" ein. Es ist zwar immer von einer Nummerierung oder der Laufnummer die Rede, weil früher nur die Laufnummer auf die Stäbe geschrieben wurde, aber heute kann der String beliebige andere Informationen enthalten und dadurch auch deutlich länger werden. Die Position und Länge der Beschriftung kann zur Folge haben, dass die Beschriftung oder ein Teil davon, von einer anderen Bearbeitung weggefräst wird.
Damit das nicht geschieht, kann man seit der V26.02.1 die Option "Beschriftung in freien Bereich legen" einschalten. Damit wird eine spezielle Analyse aktiviert, mit der das Programm das Bauteil analysiert und nach einem freien Bereich sucht. Dabei beginnt das Programm an der Längsposition, die man im Feld "Offset für freien Beschriftungs-Bereich" angegeben hat. Von dieser Längsposition aus sucht das Programm eine freie Stelle ohne Bearbeitung die mindesten so lange ist wie im Feld "Mindestlänge freier Beschriftungs-Bereich" eingestellt.
Zum Thema "Bedruckbare Bereiche" gibt es ein Video in den Praxistipps auf unserer Elearning Plattform.
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