2. Erste Überlegungen – ist das überhaupt machbar?
Bevor ich überhaupt mit der Planung beginnen konnte, habe ich mir also folgende Fragen gestellt:
Reicht die Fläche auf der Zwischenebene wirklich für das Bett?Wie viel Kopffreiheit bleibt beim Treppenaufgang?Können wir die Konstruktion so planen, dass sie sich exakt in den Raum einfügt?
Mir war schnell klar: Eine grobe Skizze oder ein Maßband reichen hier nicht aus. Wir brauchen exakte Daten vom Raum, um sicher planen zu können – gerade bei einem Projekt, das so stark vom Bestand abhängt.
Deshalb habe ich mich entschieden, den Raum professionell vermessen zu lassen. Ein externer Dienstleister hat mit einem Laserscanner eine Punktewolke im E57-Format erstellt. Diese Datei enthält alle relevanten Details des Raumes – von der Dachschräge über Fenster bis hin zu kleinen Unebenheiten.
Das war für mich der erste große Schritt: Jetzt hatte ich eine realitätsgetreue digitale Grundlage, auf der ich sicher und präzise weiterarbeiten konnte.
Raumaufnahme mit Laserscanner – Grundlage für die digitale Planung
Raumansicht mit Dachschräge – Herausforderung für die Treppen- und Ebenenplanung