Stirnblatt
Zuweisen des Stirnblattes
Auch beim Stirnblatt kann man die Funktion zuerst aufrufen und wählt dann die beiden Stäbe, welche die Verbindung bekommen sollen. Man kann aber auch zuerst Stäbe selektieren und dann die Funktion aufrufen. In diesem Fall selektiert man nur die stoßenden Stäbe, die das Stirnblatt erzeugen. Erst nach dem Schließen der Dialogbox wählt man dann die gestoßenen Stäbe, die das Blatt bekommen.
Parameter des Stirnblattes
Bei der Eingabe von Stirnblättern hat man verschiedene Parameter zur Verfügung. Egal welche Option man im Feld "Stirnabschnitt" wählt, entsteht bei einem rechtwinkligen Anschluss (Stab 1 stößt rechtwinklig auf Stab 2) immer ein Blatt in Stab 2. Die Optionen im Feld "Stirnabschnitt" hat nur Auswirkungen auf nicht rechtwinklige Anschlüsse.
Stirnabschnitt: Mit der Option "rechtwinklig + Tiefe" wird der Stab1 rechtwinklig abgeschnitten und in Stab 2 entsteht eine Kerve oder eine Ausblattung, je nach gewählter Option im nächsten Feld "rechtwinklige Ausführung" und je nach Eindringtiefe. Die gewünschte Tiefe entspricht der Eindringtiefe, die senkrecht zu Stab 2 gemessen wird.
Mit der Option "rechtwinklig + Auflager" wird der Stab ebenfalls rechtwinklig abgeschnitten und es entsteht eine Kerve oder ein Blatt in Stab 2, je nach Option im nächsten Feld "rechtwinklige Ausführung". Die Tiefe der Kerve oder des Blattes wird aber nicht senkrecht zu Stab 2 gemessen, sondern es wird die Auflagerbreite an Stab 2 gemessen.
Mit der Option "spitz" wird der Stab 2 parallel zu Stab 1 abgeschnitten. Der Stab 2 dringt so weit in der Stab 1 ein, wie im Feld "Eindringtiefe eingestellt. Der Stab 2 bekommt ein einfaches Blatt. Dadurch entstehen in Stab 2 auf beiden Seiten von Stab1 kleine, offene Dreiecke. Diese Form des Stirnblattes ist nicht ideal für die Kraftübertragung, aber die Fertigung ist einfach, da nur ein Blatt und ein Abschnitt entstehen.
Mit der letzten Option "angepasst" wird eine bessere Anschlusssituation geschaffen, die aber fertigungstechnisch aufwändiger ist. Der Stab 1 bekommt zwei Abschnitte, einmal parallel zu Stab 1 und ein weiter Schnitt senkrecht zu Stab 1, um die Spitze zu kappen. In Stab 2 entsteht ein Blatt und zusätzlich eine kleine Kerve, um den Anschluss auf der anderen Seite von Stab 1 zur schließen.

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