# Einleitung

Willkommen bei der offiziellen Dokumentation für Dietrich's Software. Dieser Leitfaden deckt alle Aspekte der Software von der Installation bis zu fortgeschrittenen Funktionen ab.

## Wie Sie diese Dokumentation verwenden

Diese Dokumentation ist in logische Abschnitte gegliedert. Sie können mithilfe der Seitenleiste navigieren oder nach bestimmten Themen suchen.

* **Der Start mit Dietrich's**: Installation, Systemvoraussetzungen und Lizenzinformationen
* **Modellbereiche**: Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Modellierungsmöglichkeiten
* **Ergebnisse Listen und Plan-Ausgaben**: Verstehen Sie, wie Sie Pläne, Listen und Maschinendaten generieren
* **Und mehr...**

## Kontakt und Support

Telefon Support: +49 (89) 614421-30

Email Support: support @ dietrichs.com


# Installation, Lizenz

Dieser Abschnitt deckt alles ab, was Sie wissen müssen, um mit der Dietrich's Software zu beginnen.


# Installation

## Installationsanleitung

Bitte deaktivieren Sie vor der Installation Ihren Virenscanner.\
Für die einfache Standardinstallation kann den kurzen Schritten gefolgt werden, die in blau und mit einem Punkt davor geschrieben sind.\
Zusätzlich finden sich weitere Hinweise zur Installation bei den einzelnen Abschnitten.

**Installation mit Download**

* Den Downloadlink finden Sie in der E-Mail zum Jahresupdate oder in der E-Mail mit den Lizenzticket Codes
* Für die Vollversion ist es der Link „Bauwerk Version 25" mit ca. 1,8 GB
* Ist die Datei fertig heruntergeladen starten Sie die Installation durch einen Doppelklick auf die Datei \[Dietrichs\_2501\_Ger\_64bit.exe]{.mark}

<figure><img src="/files/iKT2of9XE99je9xTXB8n" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

* Nach dem Doppelklick kann es sein, dass die Benutzerkontensteuerung von Windows abgefragt wird; diese mit „Ja" bestätigen

<figure><img src="/files/iv5CvrDR62oTnfgFywT5" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

* Im nächsten Schritt auf „Installieren". Dadurch werden die eigentliche Installationsdateien entpackt und die Installation anschließend gestartet

**Hinweise**

Es werden Prozessoren von Intel (i3, i5, i7, i9 usw.) oder entsprechende AMD Prozessoren unterstützt.

**Vorsicht:** Bei Macbooks mit einem ARM-Prozessor (z.B.: M1), auf dem per virtuelle Maschine Windows ausgeführt wird, um dort Dietrich's zu nutzen, kann es sein, dass der Firebird Treiber nicht lauffähig ist und somit Dietrich's nicht gestartet werden kann.

### Standardinstallation

Die Standardinstallation ist die empfohlene Installation. Damit die Installation gestartet werden kann, muss der Haken für das Akzeptieren der Lizenzbedingungen gesetzt werden. In diesem Fall wird die Standardinstallation bei einer bereits installierten Vorjahresversion gezeigt.

* Standardinstallation wählen, Haken bei Lizenzabkommen setzen
* Button „Programm installieren"

<figure><img src="/files/N99Qt4qlXocMxKdmWuCB" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

**Hinweise zur Installationsart**

Ob eine Neu-, Parallel- oder Updateinstallation gemacht wird, hängt davon ab welche Versionen auf dem Rechner gefunden werden. Eine Dietrichs Version wird von der Installation gefunden, wenn ein dazugehöriges Desktop-Icon existiert.

**Neuinstallation:** Diese wird ausgeführt, wenn keine passende Dietrichs Installation gefunden wird.

**Parallelinstallation:** Für eine Parallelinstallation muss eine Vorjahresversion gefunden werden (z.B. muss eine Version 23 gefunden werden, damit mit Version 25 eine Parallelinstallation durchgeführt wird).

**Updateinstallation:** Ein Update wird durchgeführt, wenn eine Installation der aktuellen Version gefunden wird (z.B. muss eine Version 25.01.1 gefunden werden, damit mit Version 25.01.8 eine Updateinstallation durchgeführt wird).

Wenn sowohl eine aktuelle Version (V25) als auch eine ältere Version (z.B. V24, V23,...) existieren wird automatisch eine Updateinstallation gemacht.

#### Übernahme der Programmeinstellungen

Wurde eine bestehende Vorjahresversion gefunden, wird die Parallelinstallation angewendet. Dabei wird abgefragt, von welcher Version die Einstellungen übernommen werden sollen. Die eigentliche Abfrage, ob die Einstellungen aus dieser Version übernommen werden, erscheint später.

<figure><img src="/files/JXxQhHFnMp5JGQT5rSSY" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

* Vorjahresversion auswählen und auf „Ok"

<figure><img src="/files/Gq03GSaAOpEXzVjT5vnc" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

* Pfad mit „OK" bestätigen

<figure><img src="/files/mm3Yk2L3fig1tCS7aEBm" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

* „Nein": Meine bestehenden Einstellungen behalten

Damit werden die Einstellungen aus der Vorjahresversion mit in die neue Version übernommen. Diese Abfrage kommt nur, wenn eine ältere Version des Vorjahres oder gleichen Jahres installiert ist und gefunden wurde. Bei einer Neuinstallation wird nur der Installationspfad abgefragt.

Im nächsten Schritt werden die Dietrich's Dateien kopiert und die Umgebungssoftware installiert, die für die Ausführung von Dietrich's benötigt wird.

<figure><img src="/files/AEbL5YzmryWr5Oo1XVSP" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

* Mit „OK" wird die Installation beendet
* Auf dem Desktop Dietrich's per Doppelklick auf die Verknüpfung starten

<figure><img src="/files/GgIfV067q1IF6vjNlKMF" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

#### Lizenzierung

Beim ersten Start von Dietrich's wird die Projektverwaltung geöffnet und die Lizenz abgefragt.\
Ist es eine Update- oder Parallelinstallation, also war Dietrich's bereits installiert, entfällt die Frage nach der Lizenz, da die bestehende Lizenz weiterverwendet wird.

Bei einer ersten Neuinstallation wird die Lizenz-Ticketnummer abgefragt. Diese findet man in der Updatemail, in der auch der Downloadlink war.

<figure><img src="/files/EYuRagnti0jMWdPD8gMP" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Diese Ticketnummer wird nur bei den Bestands-Donglen und den Softwarelizenzen benötigt. Beim aktuellen CodeMeter-Dongle reicht es, den Dongle einzustecken und die Lizenz zum Arbeiten auszuwählen (5-5-3 in der Projektverwaltung).

### Hinweise zur Übernahme der Programmeinstellungen

Eine neue Programmversion enthält umfangreiche Änderungen vieler Einstellungen im Programm. Deshalb erscheint bei Parallel- und Updateinstallation folgender Hinweis:

<figure><img src="/files/HfZuhDoj9byyeoJ4TcgL" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Wird die Installation mit **Ja** fortgesetzt, werden die bisherigen Einstellungen in einem eigenen Ordner gesichert abgespeichert.\
Diese können in jedem Modellbereich über (1-3-4) *Datei - Vorlagen, Arbeitsumgebungen - Arbeitsumgebungen laden* wiederhergestellt werden und befinden sich im Verzeichnis <mark style="background-color:blue;">\Arbeitsumgebungen\GER\\</mark> (siehe Bild).

Wenn die Installation mit **Nein** fortgesetzt wird, werden die alten Einstellungen weiterverwendet.\
Auch dabei besteht die Möglichkeit die von Dietrich's mitgelieferten Einstellungen zu laden.\
Über (1-3-4) *Datei - Vorlagen, Arbeitsumgebungen - Arbeitsumgebungen laden*. Die mitgelieferten Einstellungen finden sich in diesem Unterverzeichnis der neuen Programmversion: <mark style="background-color:blue;">\Arbeitsumgebungen\GER\Update2025\\</mark>.

### Stammdatenbank

Abhängig von der durchgeführten Installation entscheidet das Programm automatisch mit welcher Stammdatenbank gearbeitet wird:

**Neuinstallation:** Bei einer Neuinstallation wird die Stammdatenbank in dem Verzeichnis <mark style="background-color:blue;">C:\DIETRICHS25\DBA\\</mark> gespeichert. Zusätzlich wird in einem Unterverzeichnis mit Versionsnummer z.B. <mark style="background-color:blue;">GER\25\_01</mark> der Auslieferungszustand der Datenbank für einen späteren Datenaustausch hinterlegt.

**Parallelinstallation:** Bei einer Parallelinstallation wird die neue Stammdatenbank in das Installationsverzeichnis unter <mark style="background-color:blue;">C:\DIETRICHS25\DBA\\</mark> gespeichert. Zusätzlich wird in einem Unterverzeichnis mit Versionsnummer z.B. <mark style="background-color:blue;">GER\25\_01</mark> der Auslieferungszustand der Datenbank hinterlegt.

**Updateinstallation:** Die Updateinstallation verwendet die existierende Datenbank. Zusätzlich wird in einem Unterverzeichnis mit Versionsnummer z.B. <mark style="background-color:blue;">GER\25\_01</mark> der Auslieferungszustand der Datenbank für einen späteren Datenaustausch hinterlegt.

Nach der vollständigen Installation erscheint eine Meldung, dass die Installation erfolgreich abgeschlossen ist.

### Lizenzdaten

Als Lizenz werden entweder USB-Dongle oder die Softwarelizenz D-Code Act eingesetzt.\
Mit welcher Lizenz gearbeitet wird, kann in der Projektverwaltung über die 5-5-3 bestimmt werden.

Hinweis: Mit der V25 wird auch eine neuere CodeMeterRuntime Software verwendet. Ab der V25.01 wird die Version 8.20 benötigt.

**D-Code Binding mit Hardlock/D-Lock:**

* Mit Binding ist die weitere Verwendung der bisherigen Schutzstecker (Hardlock, D-Lock) für das aktuelle D-Code Lizenzierungssystem gemeint
* Die Ticketnummer erhalten Sie z.B. per E-Mail zum Jahresupdate
* Falls sich der Dialog zur Eingabe der Ticketnummer nicht automatisch beim Programmstart öffnet, kann dieser in der Projektverwaltung mit (5-5-1) *Einstellungen -- D-Code Lizenzen -- Lizenzticket aktivieren* aufgerufen werden

<figure><img src="/files/6w8n9vjMHr19trynbvIo" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

**D-Code Dongle:**

* Neue Lizenzen werden mit einem D-Code Dongle ausgeliefert
* Ein D-Code Dongle funktioniert als Schutzstecker und beinhaltet zugleich den Lizenzumfang. Nach dem Anstecken ist die Software sofort einsatzbereit und eine weitere Freischaltung ist nicht notwendig. Gegebenenfalls muss die Lizenz noch über (5-5-3) *Einstellungen - D-Code Lizenzen - Lizenz zum Arbeiten auswählen* ausgewählt werden

**D-Code Act -- Softwarelizenz:**

* Schülerlizenzen werden als D-Code Act Lizenz ausgeliefert
* D-Code Act Lizenzen sind Softwarelizenzen, ein Dongle wird nicht benötigt
* Die Lizenz wird über das Lizenzticket aktiviert, dazu muss eine Internetverbindung bestehen
* Es kann vorkommen, dass der Abruf der Lizenz durch die Firewall oder andere Sicherheitseinstellungen des Netzwerks verhindert wird. Hier wird empfohlen die Lizenz über eine andere Internetverbindung abzurufen
* Um eine D-Code Act auf einem anderen Rechner zu aktivieren, muss diese zuerst auf dem aktuellen Rechner in der Projektverwaltung über die 5-5-5 an den Server zurückgegeben werden

## Benutzerdefinierte Installation

Bei der Wahl der benutzerdefinierten Installation muss der Anwender die Einstellungen der Installation selbst festlegen. Welche Optionen hier zur Verfügung stehen, wird im Folgenden näher erläutert.

Damit die Installation gestartet werden kann, muss der Haken für das Akzeptieren der Lizenzbedingungen gesetzt werden.

### Installationsart

Je nachdem ob eine installierte Dietrichs Version auf dem Rechner gefunden wird, ist eine Neu-, Parallel- oder Updateinstallation möglich. Eine Dietrichs Version wird von der Installation gefunden, wenn ein dazugehöriges Desktop-Icon existiert.

In folgenden Fällen kann die jeweilige Installationsart ausgewählt werden:

**Neuinstallation:** Eine Neuinstallation ist immer möglich. Das Dietrichs Programm wird dabei ohne Übernahme von Einstellungen aus bestehenden Installationen installiert.

**Parallelinstallation:** Wenn eine Vorjahresversion oder neuer gefunden wird, ist eine Parallelinstallation möglich (z.B. Version 25 wird parallel zu Version 24 installiert). Bei dieser Installation wird ein neues Installationsverzeichnis erstellt. Es muss auf eine bereits installierte Version verwiesen werden, von der die Einstellungen übernommen werden.

**Updateinstallation:** Für eine Updateinstallation ist eine Installation der aktuellen Version notwendig (z.B. 25.02 auf 25.01). Dabei wird die bestehende Installation aktualisiert und die bestehenden Einstellungen behalten.

### Übernahme der Programmeinstellungen

Bei einer Parallel- und Updateinstallation besteht die Möglichkeit wahlweise die neuen Einstellungen zu übernehmen und damit die eigenen Einstellungen zu überschreiben:

<figure><img src="/files/zXYgyYz5C3msGW8PZGFY" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Wird die Installation mit **Ja** fortgesetzt, werden die bisherigen Einstellungen in einem eigenen Ordner gesichert abgespeichert.\
Diese können in jedem Modellbereich über (1-3-4) *Datei - Vorlagen, Arbeitsumgebungen - Arbeitsumgebungen laden* wiederhergestellt werden und befinden sich im Verzeichnis <mark style="background-color:blue;">\Arbeitsumgebungen\GER\\</mark> (siehe Bild).

Wenn die Installation mit **Nein** fortgesetzt wird, werden die alten Einstellungen weiterverwendet.\
Auch dabei besteht die Möglichkeit, die von Dietrich's mitgelieferten Einstellungen nachträglich zu laden.\
Über (1-3-4) *Datei - Vorlagen, Arbeitsumgebungen - Arbeitsumgebungen laden*. Die mitgelieferten Einstellungen finden sich in diesem Unterverzeichnis der neuen Programmversion: <mark style="background-color:blue;">\Arbeitsumgebungen\GER\Update2025\\</mark>.

## Automatischer Datenabgleich der Stammdatenbank

Bei der Installation wurde neben der verwendeten Stammdatenbank ein Sprachverzeichnis erstellt, in dem die aktuelle (neue) Stammdatenbank für einen späteren Abgleich hinterlegt wurde.

(z.B. bei Version 25.01: <mark style="background-color:blue;">C:\DIETRICHS25\DBA\GER\25\_01</mark>)

### Voraussetzung für automatischen Datenabgleich

* Wenn bei der Installation die bestehende Datenbank übernommen wurde, wird ab Version 10.02 beim ersten Start der Projektverwaltung der automatische Datenabgleich aufgerufen.
* Der automatische Datenabgleich kann nicht übersprungen, jedoch mit dem Button „Später" auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

### Sicherung bestehende Stammdatenbank

Vor dem Datenabgleich wird die bestehende Datenbank in das Sprachverzeichnis gesichert.

Z.B. bei Version 25.01: <mark style="background-color:blue;">C:\DIETRICHS25\DBA\GER\25\_01\Backup\_YYYYMMDD\_##</mark>.

### Ablauf des automatischen Datenabgleichs

* Während des Datenabgleichs werden Bauteile, Beschläge und Statikwerte der bestehenden Datenbank mit der aktuellen (neuen) Stammdatenbank abgeglichen.
* Für Bauteile steht ein automatischer sowie ein benutzerdefinierter Abgleich zur Verfügung. Der automatische Abgleich (Button Automatischer Datenabgleich (empfohlen)) ergänzt neue Bauteile und überschreibt keine bestehenden.
* Um das Überschreiben von geänderten Eigenschaften (Preise, Visualisierung, Lieferort, Bezugsart) zu vermeiden, werden diese explizit aufgeführt. Wenn kein Haken gesetzt wird, bleiben alle selbst vorgenommenen Eigenschaften erhalten.

<figure><img src="/files/FiE398kzEeApiKQ2KeAs" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

## Dietrichs Firebird Client-Server Installation (Netzwerk)

### Auf dem Server

**Firebird Datenbank Server installieren**

<figure><img src="/files/irO1fbqsTetHkDXKVkhx" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

FbInstaller aus dem Installationsverzeichnis: <mark style="background-color:blue;">DIETRICHS25\SUPPORT\HOLZLIST\FbInstaller\FbInstaller.exe</mark>

Die Standardeinstellungen können soweit belassen werden.

**Port freigeben**

<figure><img src="/files/wJRfLxfU0Is3xlAJ2RRE" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Nachdem auf dem Server der Firebird Datenbank Server erfolgreich installiert wurde, muss mit Hilfe des FbInstallers der Port freigegeben werden.

Hiermit wird in der Windows Firewall eine eingehende Regel gesetzt, welche die Kommunikation über diesen Port gestattet.

Danach sollte im FbInstaller angezeigt werden, dass der Port jetzt offen ist.

<figure><img src="/files/6pRcw85xBtYFvoYwovG7" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass auch in Virenscannern und anderen Firewalls auf dem Server der Port freigegeben wurde.

**Datenbankverzeichnis im Netzwerk freigeben**

Auf dem Server-Rechner muss ein Verzeichnis angelegt werden (falls noch nicht vorhanden) z.B. <mark style="background-color:blue;">C:\Dhpdba\\</mark> und im Netzwerk freigegeben werden, sodass alle Rechner mit einer Dietrichs Installation, die mit der Stammdatenbank auf dem Server-Rechner arbeiten möchten, in diesem Verzeichnis Lese- und Schreibrechte besitzen.

### Auf den Client Rechnern

**Datenbankverzeichnis als Netzlaufwerk einbinden (mappen)**

Das Datenbank-Serverlaufwerk ‚mappen: Dateiverwaltungsprogramme haben in der Regel eine Funktion, um Netzlaufwerke zu verbinden. Im Windows Explorer (Windows 7) muss der Fokus auf Computer stehen. Dann wird eine Funktion Netzlaufwerk Verbinden angeboten.

<figure><img src="/files/hkwCDoGjDP9Fddi7BEpy" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Hier kann das freigegebene Verzeichnis des Server-Rechners auf dem Client-Rechner als Laufwerk eingebunden werden. Z.B. als Laufwerk <mark style="background-color:blue;">V:\\</mark>

**Datenbanken auf Server kopieren**

Welche Stammdatenbank, soll die gemeinsam genutzte Stammdatenbank auf den Serverrechner sein? Es gibt 2 Möglichkeiten:

<table data-header-hidden><thead><tr><th valign="top"></th><th></th></tr></thead><tbody><tr><td valign="top">Es besteht bereits eine Firebird Datenbank DHPSTAMM.FDB. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn Dietrichs x64 bereits auf einem Rechner läuft und nun im Netz laufen soll.</td><td>Eine aktuelle Datenbank von der Installations-DVD nehmen. Das ist besonders dann der Fall, wenn Dietrichs komplett neu eingeführt wird oder im Baudatenprogramm keine Betriebsspezifischen Daten hinterlegt wurden.<br>Die Datenbank befindet sich auf der Installations-DVD in:<br>DVD:\Dietrichs23\dba\Ger\dhpstamm.fdb</td></tr></tbody></table>

Die gewünschte Stammdatenbank kann nun in das gemappte Laufwerk kopiert werden.

**Datei DHPDAT.INI anpassen**

Im Dietrichs Verzeichnis befindet sich das Verzeichnis <mark style="background-color:blue;">Windatx64</mark>. Darin die Datei <mark style="background-color:blue;">DHPDAT.INI</mark>: z.B.:\ <mark style="background-color:blue;">C:\Dietrichs25\Windatx64\DHPDAT.INI</mark>

Es ist zu überprüfen, dass in der DHPDAT.INI folgende Werte eingetragen sind:

| DBATYP=FDB                            |                                                                                    |
| ------------------------------------- | ---------------------------------------------------------------------------------- |
| HPDBA=V:\\                            | Pfad zum gemappten Netzlaufwerk                                                    |
| DHP\_LOCAL\_DB\_PORT=21577            |                                                                                    |
| DHP\_SERVER\_DB\_PORT=21577           | Port Nr. die bei Installation auf Server Rechner im FbInstaller eingetragen wurde. |
| DHP\_DB\_SERVER\_NAME=SERVERNAME      | Name oder IP des Servers                                                           |
| DHP\_PATH\_ON\_DB\_SERVER=C:\Dhpdba\\ | Pfad zur Stammdatenbank auf dem Physikalischen Server                              |

## D-Code Server Installation Netzwerklizenz (Kurzform)

Hinweis: Mit der V25 wird auch eine neuere CodeMeterRuntime Software verwendet. Aber der V25.01 wird die Version 8.20 benötigt.

* CodeMeter Runtime Kit V.... Treiberinstallation (C:\DIETRICHS25\SUPPORT\HOLZLIST\WIBU\CodeMeterRuntime.exe) ist Voraussetzung, sowohl auf dem Client, als auch auf dem Server. Wird mit Dietrichs Setup installiert.
* Beim Client: CodeMeter Kontrollzentrum starten und über „WebAdmin" den Lizenz-Server über Einstellungen < Basis < Server--Suchliste mit seiner IP-Adresse definieren. Beispiel:

<figure><img src="/files/kzQEyaiGg0HnEHVhWXYC" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

* Beim Server: Unter Einstellungen *< Server < Server-Zugriff* den Server mit einem Port aktivieren.

<figure><img src="/files/0DGdkUQtL9ts3I1QYDmp" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

* Alle Einstellungen mit „Übernehmen" bestätigen.
* Beim Client: Projektverwaltung mit 5-5-3 die Lizenz auswählen

<figure><img src="/files/xdZHvqbCm5JMclLBPLtN" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

* Ausführlichere Beschreibung zur Server Dongle Installation im Dokument Dietrichs CodeMeter Server Installation.pdf!

## Tipps & Tricks -- Windows 7 / 8 / 10

Einstellungsmöglichkeiten zur Beseitigung von Geschwindigkeits- und Grafikproblemen bei den Betriebssystemen Windows 7, 8 und 10.

Generell sollte darauf geachtet werden, dass alle Microsoft- und Grafikkarten-Updates installiert sind.

Unter Windows 7/8/10 sollten alle Programme, die nicht auf Anhieb funktionieren oder sich nicht starten lassen, als Administrator gestartet werden. Auch wenn man davon ausgeht, alle Administratorrechte zu haben oder gar der Computeradministrator zu sein, ist es bei den Betriebssystemen Windows 7/8/10 nicht zwangsläufig so. Um diese Probleme zu umgehen, sollte beim Programmstart mit der rechten Maustaste auf das betreffende Desktop-Icon geklickt werden und im erscheinenden Menü *als Administrator ausführen* gewählt werden. Es ist ausreichend, dass jeweilige Programm einmalig auf diese Weise zu starten. Danach kann das Programm wie gewohnt gestartet werden.

Auftretende Performance-Probleme können mit folgenden Einstellungen verbessert werden:

\| <p>Windows 7 / 8 / 10:</p><p>Systemsteuerung | System| Erweiterte Systemeinstellungen | Erweitert | Leistung | Einstellungen | Visuelle Effekte | für optimale Leistung anpassen<br>Systemsteuerung | System | Erweiterte Systemeinstellungen | Erweitert | Leistung | Einstellungen | Erweitert | Prozessorzeitplanung | Optimale Leistung anpassen für Hintergrunddienste<br>Systemsteuerung | System | Computerschutz | Konfigurieren | Computerschutz deaktivieren<br>| Die Farbtiefe in den Grafikkarteneinstellungen auf 16 Bit Farben einstellen</p> |
\| ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- |

Auch die für Windows 7/8/10 spezielle Benutzerkontenverwaltung kann Probleme verursachen. Da dies ein wichtiges Sicherheitsfeature unter Windows 7/8/10 ist, sollte man damit sensibel umgehen. Um Probleme einzugrenzen, sollte man die Benutzerkontenverwaltung vorübergehend vollständig ausschalten. Wenn die problematische Einstellung gefunden wurde, sollte die Benutzerkontensteuerung wieder angepasst werden.

| Systemsteuerung \| Benutzerkonten \| Benutzerkonten \| Einstellungen der Benutzerkontenkontrolle ändern |
| ------------------------------------------------------------------------------------------------------- |

\
**Antiviren / Internet Security Programme**

Auch Antiviren / Internet Security Programme können eine Verlangsamung des Systems bewirken und auch Fehlerquellen sein. Hier kann man durch verschiedene Einstellungen (z.B. Schreib- und Leseüberprüfungen, Ausnahmeregeln) in den jeweiligen Antivirenprogrammen einiges an Geschwindigkeit für die entsprechenden Verzeichnisse rausholen. Dies kann pauschal getestet werden, indem man kurzzeitig den Virenscanner an dem betroffenen Rechner deaktiviert und ein Projekt bearbeitet. Auch bei verschiedensten Installationsproblemen oder nicht nachvollziehbaren Fehlern in Anwendungen sollte man das Deaktivieren des Virenscanners testen. Bitte beachten Sie, dass der Rechner in dieser Zeit möglichst nicht mit dem Internet verbunden ist. Allerdings mussten wir auch schon feststellen, dass bei bestimmten Virenprogrammen der Einfluss des Virenprogramms durch Deaktivieren nicht gestoppt wird. In diesen Fällen hilft nur die Deinstallation der Virenprogramme und der Umstieg auf ein Alternativprodukt.

## Nesting: Hinweise Installation und Dongle AutoNester

Im Nesting setzen wir das Programm AutoNester ein. Mittlerweile gibt es davon verschiedene Versionen, die mit unterschiedlichen Dongles geschützt sind. Die Dateien für die unterschiedlichen Versionen befinden sich in \[..dietrichs\*\winexe]{.mark} (32bit) bzw. \[..dietrichs\*\winexex64]{.mark} (64bit).in den Unterverzeichnissen AutoNester-T55 bzw. AutoNester-T70.

**AutoNester T55**: Wenn Sie einen Dongle mit der Aufschrift "Sentinel" haben, so arbeiten Sie mit der Version AutoNester T55. Die Programmdatei (AutoNester-T.dll) befindet sich im Unterverzeichnis AutoNester-T55. Normalerweise brauchen Sie nichts weiter zu tun, da sich diese Datei standardmäßig bereits in winexe bzw. winexex64 befindet.

**AutoNester T70**: Wenn Sie einen Dongle mit der Aufschrift "WIBU Systems" bzw. "CodeMeter" haben, so arbeiten Sie mit der Version AutoNester T70. Die Programmdatei befindet sich im Unterverzeichnis AutoNester-T70. Die Datei AutoNester-T.dll müssen Sie eine Ebene höher in \[winexe]{.mark} bzw. \[winexex64]{.mark} kopieren. Wenn der WIBU-Dongle nicht erkannt wird, so finden sie im Verzeichnis AutoNester-T70 auch einen Text (CodeMeter\_and\_AutoNester.pdf) mit Hinweisen zur Dongle-Installation.

**Tel. 0 89 -- 61 44 21 30**

**Fax 0 89 -- 61 44 21 25**

**E-Mail: <support@dietrichs.com>**


# Systemvoraussetzungen

## Systemanforderungen

### **Betriebssysteme**

Mindestens: Windows 8.1 mit allen Updates (32 Bit und 64 Bit);\
Empfohlen: Windows 10 64 Bit (Patch Version 1903 und höher empfohlen) oder Windows 11 64 Bit\
Hinweis: Dietrich's Programme funktionieren nicht auf Windows 8.x RT!\
Windows 7 nur noch eingeschränkt einsetzbar, da von MS seit 01/2020 nicht mehr supportet!

**Allgemeine Anforderungen**

Auf den Betriebssystemen sollten alle aktuellen Service-Packs und empfohlene Updates/Patches installiert sein.

**Hardware-Anforderungen**

**Prozessor:**\
Mindestens: Intel oder AMD\
Empfohlen: Intel Core i7, oder i9 (aktuelle Generation) mit mindestens 2,8 GHz

**Arbeitsspeicher/RAM:**\
Mindestens: 16GB -- 32GB\
Empfohlen: 32GB -- 64GB\
Zum Arbeiten mit Punktewolken: 32 GB -- 64 GB

**Grafik:**\
Mindestens: Open-GL fähige 3D Grafikkarte mit min. OpenGL 4.5 Unterstützung\
Empfohlen: NVIDIA GeForce der RTX 20XX, RTX 30XX, RTX 40XX Serie mit 4 -- 8 GB RAM oder gleichwertiger NVIDIA Quadro Grafikkarte -- Beispielsweise Quadro RTX2000

Hinweis: Sehen Sie unbedingt von on-board-Grafikkarten mit sog. "Shared Memory" ab! Es sollte also eine **dedizierte** Grafikkarte im Rechner vorhanden sein.

**Systemfestplatte:**\
Mindestens: 200 GB SATA (Installation benötigt min. ca. 20 GB freien Festplattenspeicher)\
Empfohlen: 512 GB/ 1 TB SSD (NVME M.2) oder größer empfohlen

**Monitor:**\
Mindestens: FullHD 1920 x 1080, 24" als Monitor oder FullHD 1920 x1080 14" bei Laptops\
Empfohlen: 2x WQHD 2560 x 1440 27"; Ultra HD 3840 x2160 (4K) größer als 27"

**Laufwerke:**\
DVD-ROM-Laufwerk (optional), USB 2.0/3.0 (für Lizenzstecker)

**Maus:**\
Microsoft-kompatible Maus oder Logitech Produktfamilie empfohlen (Eine 3 Tasten Maus wird für viele Programmfunktionen benötigt; bei einigen Microsoft-Treibern ist die mittlere Taste nicht als mittlere Taste belegbar!)

**Ausgabegeräte:**\
Windows Drucker/Plotter mit eigenem Druckprozessor für schnellere Ausgabe ohne PC-Belastung (Hewlett- Packard Plotter oder Canon empfohlen).

**Ein Internetanschluss ist für den aktuellen Stand der Dietrichs Stammdaten nötig, empfiehlt sich aber auch zum Download von Updates o.ä. Vor allem auch sehr wichtig zur Aktualisierung der jeweiligen Dietrichs Lizenzen und Antiviren Programme.**

### Konfigurationsbeispiele

Diese Konfigurationen sollen nur als Beispiel dienen. Je nach Verwendung der Software sind einzelne Komponenten wichtiger.\
Wird viel mit Punktewolken und vor allem mit großen Punktewolken gearbeitet, sind ein großer Arbeitsspeicher und eine leistungsstarke Grafikkarte ebenso wichtig, wie ein schneller Prozessor.

Kommen Punktewolken gar nicht oder nur im geringen Maß zum Einsatz, reichen meist auch 32GB und eine Grafikkarte der Mittel-, oder Oberklasse. Ein schneller Prozessor ist hier aber genauso wichtig.

Ab der 8. Generation der Intel-Prozessoren, steigt die Anzahl der Kerne für i7 CPUs, was in vielen Bereichen der Software beim Multithreading von Vorteil ist. Auch der Sprung ab der 12. Generation mit P- und E-Kernen bietet ein deutliche Geschwindigkeitssteigerung.

**Hinweis:**

* Die Dietrich's Software ist nur unter Windows lauffähig. Auf ARM-Prozessoren (M1, M2, M3) von Apple-Geräten ist die Software nicht lauffähig.
* Auf Apple Geräten, mit x86 Prozessor, **kann** mit BootCamp oder eingeschränkt mit Parallels (kein OpenGL) gearbeitet werden.
* Von der Benutzung von Macs für die Dietrich's Software wird abgeraten und wir können dazu keinen Support leisten.

<table><thead><tr><th></th><th valign="top">CPU</th><th valign="top">Arbeitsspeicher</th><th valign="top">Festplatte</th><th valign="top">Grafikkarte</th></tr></thead><tbody><tr><td><strong>Mittelklasse</strong></td><td valign="top">i5, i7 der 8. Generation<br>Bsp.: i7 8700</td><td valign="top">32GB DDR3 (1600MHz) / DDR4 (2400MHz)</td><td valign="top">SATA SSD 512GB / 1 TB / NVME M.2 SSD</td><td valign="top">NVIDIA GTX 1060 / Quadro P2000</td></tr><tr><td><strong>Oberklasse</strong></td><td valign="top">i5, i7 der 10. oder 11. Generation<br>Bsp.: i7 11700</td><td valign="top">32GB DDR4 (3200MHz)</td><td valign="top">NVME M.2 PCI-E 3.0 SSD 512GB / 1TB</td><td valign="top">NVIDIA RTX 2070 / Quadro RTX 4000</td></tr><tr><td><strong>High-End</strong></td><td valign="top">i7 mit P-, und E-Cores. (12.,13. oder 14. Gen)<br>Bsp.: i7 13700</td><td valign="top">64GB DDR4 (3200MHz) / DDR5 (5600MHz)</td><td valign="top">NVME M.2 PCI-E 3.0 / 4.0 SSD 1TB / 2TB</td><td valign="top">NVIDIA RTX 3070 / Quadro RTX 4000</td></tr><tr><td><strong>Enthusiast</strong></td><td valign="top"><p>i9 mit P-, und E-Cores. (13. oder 14. Gen)</p><p>Bsp.: i9 14900</p></td><td valign="top">64GB / 128GB DDR5 (6000MHz)</td><td valign="top">NVME M.2 PCI-E 4.0 SSD 2TB</td><td valign="top">NVIDIA RTX 4070 / RTX 4080 / Quadro RTX 5000</td></tr></tbody></table>


# Dietrich's Kontakt


# Weitere Ressourcen


# Dietrich's Forum

In unserem Internet-Forum helfen wir gerne weiter und auch andere Anwender helfen bei Fragen. Das kann zum Beispiel an Feiertagen oder am Wochenende eine große Hilfe sein. Das Forum hat auch eine Suchfunktion, die oft schnell eine Lösung für das aktuelle Problem findet.

Unser Forum ist hier zu finden: <https://forum.dietrichs.com/>


# YouTube Kanal - TechTipps

Im Laufe der Jahre sind schon eine ganze Menge Videos entstanden, die auf YouTube hochgeladen wurden. Die Playlists bringen etwas Ordnung in die große Menge und die Suchfunktion hilft auch, schnell einen passendes Video zu finden.

Unser YouTube-Kanal: <http://www.youtube.com/user/dietrichssoftware>

Die Playlists unseres Kanals: <https://www.youtube.com/@dietrichssoftware/playlists>


# Dietrich's Blog

In unserem Blog aus dem Support findet man eine ganze Menge Beiträge mit Details zu den verschiedensten Themen. Hier helfen die Kategorien und die Suche, schnell den passenden Beitrag zu finden.

Dietrich's Support-Blog: <https://blog.dietrichs.de/>


# Dietrich's Akademie

Hier findet Ihr unsere Schulungsangebote: <https://de.dietrichs.com/dietrichs-akademie/trainings/>


# D-Cloud

Die D-Cloud ist die zentrale Online-Plattform für das Speichern, Verwalten und Teilen von 3D‑Modellen und projektbezogenen Dateien aus der Dietrich’s Softwareumgebung. Sie ermöglicht Anwendern, Projekte sicher in der D-Cloud abzulegen, zu organisieren und jederzeit von jedem Gerät aus darauf zuzugreifen.

## Anmeldung in Dietrich’s Online

### Zugriff über die Dietrich’s Software

* In der Projektverwaltung und in den Dietrich’s Programmen befindet sich oben rechts der Button „Anmelden“.
* Nach der Anmeldung wird dort der Benutzername angezeigt. Über den Menüpunkt „Dietrich’s Online“ gelangst du direkt zur D-Cloud.

### Registrierung

1. Nach einem Klick auf „Anmelden“ öffnet sich im Webbrowser der Anmeldedialog.
2. Dort kann ein neues Konto erstellt werden.
3. Nach der Registrierung erhältst du einen Verifizierungslink per E-Mail, der zur Aktivierung des Kontos bestätigt werden muss.

## Erster Start der D-Cloud

Nach erfolgreicher Anmeldung wirst du auf die Startseite weitergeleitet.

* Da noch keine 3D Web-Viewer Positionen vorhanden sind, ist die Projektübersicht zunächst leer.
* Auf der Startseite befindet sich ein kurzes Einführungsvideo, das den Upload erklärt.

### Benutzerinformationen

Links unten findest du:

* die E-Mail-Adresse des aktiven Kontos
* darunter die Firmenlizenz sowie den verfügbaren Speicherplatz

3D Web-Viewer Positionen in der D-Cloud besitzen, im Gegensatz zu den bisher temporär gespeicherten Dateien, keine automatische Ablaufzeit. Sie bleiben dauerhaft gespeichert, solange im Konto ausreichend Speicherplatz verfügbar ist.

Sobald der gesamte zugewiesene Speicherplatz einer Firmenlizenz ausgeschöpft ist, können keine weiteren Daten hochgeladen werden. In diesem Fall liegt es in der Verantwortung des Anwenders, nicht mehr benötigte Dateien oder komplette Projekte zu löschen, um wieder freien Speicherplatz bereitzustellen.

### Kontoeinstellungen

Über einen Klick auf die E-Mail-Adresse gelangst du zu den Einstellungen deines Dietrich's Kontos. Hier können geändert werden:

* E-Mail-Adresse
* Name
* Passwort

Zusätzliche Funktionen:

* Kategorien verwalten: Häufig verwendete Kategorien können gespeichert und später bei Dateien einfach ausgewählt werden.
* Konto löschen: Beim Löschen des Kontos werden alle Projekte unwiderruflich entfernt.

### Team-Einstellungen (Administrator)

Der erste Nutzer einer Firmenlizenz wird automatisch Administrator.\
Administratoren können:

* alle Teammitglieder einsehen
* weitere Administratoren ernennen
* Benutzer aus dem Team entfernen

## 3D Web-Viewer Dateien hochladen

Der Upload erfolgt in DICAM über:

1 Datei → 05 Export → 04 3D Web-Viewer Export

Dort kann ausgewählt werden:

* Speicherung lokal
* Speicherung in der D-Cloud

Hinweise:

* Der Dialog reagiert automatisch auf Lizenzstatus und Anmeldung.
* Nur mit Subscription-Lizenz ist der Upload in die D-Cloud möglich.
* Nach dem Upload erscheint das Projekt in der D-Cloud-Projektverwaltung (ggf. Seite mit F5 aktualisieren).

## Online-Projekte

### Inhalte im Projekt

Nach einem Upload enthält das Projekt:

* die 3D Web-Viewer Position
* ggf. erstellte Szenen
* weitere hochgeladene Dateien
  * weitere Formate sind:
    * PDF-Dateien
    * Word-Dateien
    * Excel-Dateien
    * Text-Dateien
    * Bilder

Bitte beachte, dass in der ersten Version von Dietrich’s Online nur der Anwender Zugriff auf eine 3D Web-Viewer Position hat, der diese hochgeladen hat. Eine direkte Projekt- oder Positionsfreigabe an andere Teammitglieder innerhalb der Cloud ist derzeit nicht möglich.

Der Zugriff durch weitere Personen erfolgt ausschließlich über den Freigabelink. Durch Weitergabe dieses Links können sowohl interne Teammitglieder als auch externe Projektbeteiligte die entsprechende 3D Web-Viewer Position anzeigen und nutzen.

### Tab „Dateien“

* Alle Projektdateien werden aufgelistet.
* Cloud-Viewer Positionen können durch einen Klick auf den Namen geöffnet werden.
* Icons rechts ermöglichen:
* Herunterladen
* Löschen
* Kopieren des Freigabelinks

### Tab „Einstellungen“

* Projektname ändern

### Projektbild & Freigabe

Links oben:

* Projektbild festlegen
* Ohne eigenes Bild wird das Vorschaubild der ersten Szene verwendet.

Links unten:

* Freigabelink neu erzeugen (macht alte Freigaben ungültig)
* Projekt löschen


# 3D Web-Viewer in der D-Cloud

Der 3D Web-Viewer stellt deine aus DICAM exportierten 3D Web-Viewer Positionen vollständig browserbasiert in der D-Cloud dar. Er erlaubt es, Bauherren, Partnern und Projektbeteiligten ohne Installation und ohne spezielle Fachsoftware einen direkten Einblick in das digitale Gebäudemodell zu geben. Die Darstellung erfolgt browserbasiert, intuitiv und mit vielfältigen Navigations-, Struktur- und Informationsfunktionen. Dadurch wird die Kommunikation rund um Planung, Konstruktion und Ausführung deutlich vereinfacht und beschleunigt.

Gemeinsam bieten D-Cloud und der 3D Web-Viewer eine leistungsstarke Lösung für modernes, kollaboratives Arbeiten im Holzbau – unabhängig von Standort, Gerät und Softwareinstallation.

## 3D Web-Viewer

Der 3D-Web-Viewer stellt Bauherren und anderen Beteiligten ein leicht zugängliches, interaktives 3D-Modell zur Verfügung. Die exportierte Datei enthält sowohl das Modell als auch die Oberfläche des 3D Web-Viewers.

Eigenschaften des 3D Web-Viewers

* Keine Installation nötig, lauffähig in allen gängigen Browsern (Firefox, Chrome, Safari, Edge usw.)
* Intuitive Navigation (Drehen, Schieben)
* Ein- und Ausblenden von Bauteilen über die Gebäudestruktur:
* Stockwerke
* Wände
* Decken
* Dächer und Dachflächen

### Szenen und Kommentare speichern

Im 3D Web-Viewer können Szenen gespeichert werden, um die Kommunikation zwischen allen Projektbeteiligten zu unterstützen. Eine Szene speichert die aktuelle Darstellung des 3D-Modells, einschließlich aller relevanten Visualisierungs- und Ansichtseinstellungen. Dazu gehören unter anderem:

* ausgeblendete Bauteile und Volumen
* aktuelle Blickrichtung
* aktive Clipbox-Einstellungen
* verwendete Projektionsart (z. B. Perspektive, Parallelprojektion)
* hinterlegte Kommentare
* Autor der Kommentare

Gespeicherte Szenen werden innerhalb des Projekts angezeigt und können von allen Personen eingesehen werden, die über den Freigabelink zum Projekt verfügen. Zusätzlich können die Szenen von diesen Nutzern weiter kommentiert werden, wodurch eine transparente und nachvollziehbare Abstimmung direkt im Modell ermöglicht wird.

### Strukturierung der Inhalte

Stockwerke und Dach sind zusätzlich strukturiert nach:

* Gebäudeelemente (Wandkörper, Deckenlagenplatten …)
* Treppe (Gruppe 17)
* Gebäudetechnik (Gruppen -18, -19)
* Gestaltungselemente (Gruppen 16, 18, 19)
* Bauteile der Konstruktion (Gruppen -17 bis 15)

Bauteile der Konstruktion werden zusätzlich nach MOS-Gruppe sortiert. Im Baum erscheint jeweils die Bezeichnung des Bauteils.

### Bauteilinformationen

Zu ausgewählten Bauteilen werden angezeigt:

* Material
* Abmessungen
* Bezeichnung
* Laufnummer

Wenn Laufnummern fehlen, fordert das System vor dem Export eine Sortierung an.

### Weitere Funktionen

* Ein-/Ausblenden von Himmel-Hintergrund und Geländefläche
* Vollbildmodus zur optimalen Darstellung auf Desktop und Mobilgeräten
* Ausblendbarer Menübereich und Strukturbaum
* Messfunktion zum Prüfen von Abständen und Abmessungen

### Online-Hilfe

Eine ausführliche Funktionsbeschreibung des 3D Web-Viewers ist unter Informationen (Symbol: Kreis mit „i“) verfügbar.

&#x20;


# Grundeinstellungen


# Mausbedienung

Eine Auflistung aller Maus-Aktionen

## Zoomen, Schieben Drehen

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{% column width="25%" %}

<figure><img src="/files/7Ay6FQQsK3XVOXwAxlrQ" alt="" width="188"><figcaption></figcaption></figure>
{% endcolumn %}

{% column width="25%" %}

{% endcolumn %}

{% column width="49.999999999999986%" %}
**Zoom**

Drehen am Mausrad

Das Objekt wird heran gezoomt oder weggeschoben. Dabei ist unter 1-7-2 Bildschirmelemente einstellbar, ob sich das Objekt oder der Betrachter bewegt. Standard ist die Bewegung des Objektes: Dreht man das Mausrad nach hinten, so bewegt sich das Objekt auf einen zu.
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{% endcolumns %}

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<div align="center" data-full-width="true"><figure><img src="/files/niK9dn9mYp7S0etr3hUW" alt="" width="188"><figcaption></figcaption></figure></div>
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<figure><img src="/files/4tLdLVHIpqnUIwdE94dd" alt="" width="188"><figcaption></figcaption></figure>
{% endcolumn %}

{% column width="49.99999999999999%" %}
**Lupe +**

Klicken mit der Maustaste - Rechteck für den gewünschten Bereich aufziehen - Klicken mit der Maustaste\
Standard: Mittlere Maustaste (Mausrad)\
Alternativ: Strg + Linke Maustaste\
Der ausgewählte Bereich wird größtmöglich in den Graphikbereich gezoomt.
{% endcolumn %}
{% endcolumns %}

{% columns fullWidth="true" %}
{% column width="25%" %}

<figure><img src="/files/CqUsU5nn7x8WCWhyPikr" alt="" width="188"><figcaption></figcaption></figure>
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<figure><img src="/files/msFa0ukMVK5KSZyTxCCf" alt="" width="188"><figcaption></figcaption></figure>
{% endcolumn %}

{% column width="49.999999999999986%" %}
**Lupe -**

Klicken mit der Maustaste\
Standard: Shift + Mittlere Maustaste (Mausrad)\
Alternativ: Strg + Rechte Maustaste\
Es wird mit jedem Klick zur vorhergehenden Lupenstufe zurück gegangen, bis wieder alles im Graphikbereich dargestellt wird (Refresh global, Zoom alles).
{% endcolumn %}
{% endcolumns %}

{% columns fullWidth="true" %}
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<figure><img src="/files/iDsjmxZEWf6fRaNJpo7j" alt="" width="188"><figcaption></figcaption></figure>
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<figure><img src="/files/P8jzodsp8Hcsm7TpaRnT" alt="" width="188"><figcaption></figcaption></figure>
{% endcolumn %}

{% column width="49.999999999999986%" %}
**Ansicht schieben, Pan**

Drücken der Maustaste - Bewegung der Maus bis gewünschte Position erreicht - Loslassen der Maustaste\
Standard: Mittlere Maustaste (Mausrad)\
Alternativ: Strg + Linke Maustaste
{% endcolumn %}
{% endcolumns %}

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{% column width="25%" %}

<figure><img src="/files/fvhc59jvJ6k5z78pMcOz" alt="" width="188"><figcaption></figcaption></figure>
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{% column width="25%" %}

<figure><img src="/files/pRvqhEHDTOyNv6zNSuAN" alt="" width="188"><figcaption></figcaption></figure>
{% endcolumn %}

{% column width="49.999999999999986%" %}
**Drehen, Ansicht drehen**

Drücken der Maustaste - Bewegung der Maus bis gewünschte Orientierung erreicht - Loslassen der Maustaste\
Standard: Shift + Mittlere Maustaste (Mausrad)\
Alternativ: Strg + Shift + Linke Maustaste
{% endcolumn %}
{% endcolumns %}

{% columns fullWidth="true" %}
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<figure><img src="/files/DWlBxss9vhgqaeJdDoAS" alt="" width="188"><figcaption></figcaption></figure>
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{% column width="25%" %}

<figure><img src="/files/60EbmZob2rm2FX5E98Yl" alt="" width="188"><figcaption></figcaption></figure>
{% endcolumn %}

{% column width="49.999999999999986%" %}
**Refresh Global, Zoom alles**

Doppelklicken mit der Maustaste\
Standard: Mittlere Maustaste (Mausrad)\
Alternativ: Strg + Rechte Maustaste
{% endcolumn %}
{% endcolumns %}

{% columns fullWidth="true" %}
{% column width="25%" %}

<figure><img src="/files/QU0B91tQJt1vytJRjNxg" alt="" width="188"><figcaption></figcaption></figure>
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<figure><img src="/files/SPOioGQDfmJuNEn39ppS" alt="" width="188"><figcaption></figcaption></figure>
{% endcolumn %}

{% column width="49.999999999999986%" %}
**Refresh Selektion, Zoom auf selektierte Objekte**

Klicken mit der Maustaste\
Standard: Strg + Mittlere Maustaste (Mausrad)\
Alternativ: Strg + Shift + Rechte Maustaste
{% endcolumn %}
{% endcolumns %}

## Auswahlfunktionen

{% columns fullWidth="true" %}
{% column width="25%" %}

<figure><img src="/files/ld4CF7HhepnzrATIVMdN" alt="" width="188"><figcaption></figcaption></figure>
{% endcolumn %}

{% column width="25%" %}

{% endcolumn %}

{% column width="49.999999999999986%" %}
**Einzelauswahl**

Selektieren eines einzelnen Objektes\
Klicken mit der linken Maustaste auf das hervorgehobene Objekt.

Für das Abwählen einzelner Objekte wird die Eingabe mit Shift kombiniert.
{% endcolumn %}
{% endcolumns %}

{% columns fullWidth="true" %}
{% column width="25%" %}

<figure><img src="/files/4W0YqyXdQjomMqXgXn7L" alt="" width="188"><figcaption></figcaption></figure>
{% endcolumn %}

{% column width="25%" %}

{% endcolumn %}

{% column width="49.999999999999986%" %}
**Auswahl - Linie**

Selektieren der Objekte, die von der Linie gekreuzt werden\
Klicken mit der Linken Maustaste - Linie für die Auswahl aufziehen - Klicken mit der Linken Maustaste

Für das Abwählen mit einer Linie wird die Eingabe mit Shift kombiniert.
{% endcolumn %}
{% endcolumns %}

{% columns fullWidth="true" %}
{% column width="25%" %}

<figure><img src="/files/g3RhYycEGTYrMfpPojz8" alt="" width="188"><figcaption></figcaption></figure>
{% endcolumn %}

{% column width="25%" %}

{% endcolumn %}

{% column width="49.999999999999986%" %}
**Auswahl - Kreuzen**

Drücken der Maustaste - Bewegung der Maus bis gewünschtes Auswahlfenster erreicht ist - Loslassen der Maustaste\
Auswahlfenster von rechts nach links: Kreuzen. Selektiert Objekte, die ganz oder teilweise im Auswahlfenster liegen.

Für das Abwählen wird die Eingabe mit Shift kombiniert.
{% endcolumn %}
{% endcolumns %}

{% columns fullWidth="true" %}
{% column width="25%" %}

<figure><img src="/files/SRGoL1AghSILbBIWbeTI" alt="" width="188"><figcaption></figcaption></figure>
{% endcolumn %}

{% column width="25%" %}

{% endcolumn %}

{% column width="49.999999999999986%" %}
**Auswahl – Fenste**r

Drücken der Maustaste - Bewegung der Maus bis gewünschtes Auswahlfenster erreicht ist - Loslassen der Maustaste\
Auswahlfenster von links nach rechts: Fenster. Selektiert Objekte, die vollständig im Auswahlfenster liegen.

Für das Abwählen wird die Eingabe mit Shift kombiniert.
{% endcolumn %}
{% endcolumns %}

{% columns fullWidth="true" %}
{% column width="25%" %}

<figure><img src="/files/QRUDmV8ndQ9KPXJLIOcT" alt="" width="188"><figcaption></figcaption></figure>
{% endcolumn %}

{% column width="25%" %}

{% endcolumn %}

{% column width="49.999999999999986%" %}
**Polygonzug Kreuzen**

Strg + Shift + Klicken mit der Maustaste - Klicken für jeden weiteren Polygonpunkt - Klicken mit Rechter Maustaste beendet die Polygoneingabe.\
Auswahlpolygon gegen Uhrzeigersinn: Kreuzen. Selektiert Objekte, die ganz oder teilweise im Auswahlpolygon liegen.
{% endcolumn %}
{% endcolumns %}

{% columns fullWidth="true" %}
{% column width="25%" %}

<figure><img src="/files/Fmz8yzpyFZG1ipp1h3XV" alt="" width="188"><figcaption></figcaption></figure>
{% endcolumn %}

{% column width="25%" %}

{% endcolumn %}

{% column width="49.999999999999986%" %}
**Polygonzug Fenster**

Strg + Shift + Klicken mit der Maustaste - Klicken für jeden weiteren Polygonpunkt - Klicken mit Rechter Maustaste beendet die Polygoneingabe.\
Auswahlpolygon im Uhrzeigersinn: Fenster. Selektiert Objekte, die vollständig im Auswahlfenster liegen.
{% endcolumn %}
{% endcolumns %}

{% columns fullWidth="true" %}
{% column width="25%" %}

<figure><img src="/files/cLeUSrhjIY7cgrrnQ4Sf" alt="" width="188"><figcaption></figcaption></figure>
{% endcolumn %}

{% column width="25%" %}

<figure><img src="/files/hPZXMHWFjmDgQdy2K8o9" alt="" width="188"><figcaption></figcaption></figure>
{% endcolumn %}

{% column width="49.999999999999986%" %}
**Alle abwählen**

Geste: Drücken der rechten Maustaste - Bewegung der Maus nach links - Loslassen der Maustaste\
Alternativ: ESC Taste
{% endcolumn %}
{% endcolumns %}

## Kontextmenü, Basismenü, Kontrollmenü

{% columns fullWidth="true" %}
{% column width="25%" %}

<figure><img src="/files/JTVubkJeQlizrwgkhpnn" alt="" width="188"><figcaption></figcaption></figure>
{% endcolumn %}

{% column width="25%" %}

{% endcolumn %}

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**Kontextmenü auf Objekt**

Klicken mit der rechten Maustaste auf das hervorgehobene Objekt.

Sind bereits Objekte selektiert, so wird das Kontextmenü für die selektierten Objekte aufgerufen. Das lediglich hervorgehobene Objekt wird nicht in die Auswahl aufgenommen.
{% endcolumn %}
{% endcolumns %}

{% columns fullWidth="true" %}
{% column width="25%" %}

<figure><img src="/files/pRUdfP6bLoY8qf6ncYAd" alt="" width="188"><figcaption></figcaption></figure>
{% endcolumn %}

{% column width="25%" %}

{% endcolumn %}

{% column width="49.999999999999986%" %}
**Basismenü**

Klicken mit der rechten Maustaste ins Leere.

Sind bereits Objekte selektiert, so wird das Kontextmenü für die selektierten Objekte aufgerufen. Das Basismenü kann dann nicht aufgerufen werden.
{% endcolumn %}
{% endcolumns %}

{% columns fullWidth="true" %}
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<figure><img src="/files/3Sft7Y2Ro470S6LjOXUN" alt="" width="188"><figcaption></figcaption></figure>
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<figure><img src="/files/n7PPnfbMyKUten4Gz8sz" alt="" width="188"><figcaption></figcaption></figure>
{% endcolumn %}

{% column width="49.999999999999986%" %}
**Kontrollmenü**

Geste: Drücken der rechten Maustaste - Bewegung der Maus nach rechts - Loslassen der Maustaste

Alternativ: Shift + Klicken mit der rechten Maustaste

Das Kontrollmenü kann jederzeit aufgerufen werden, auch wenn bereits Objekte selektiert wurden.
{% endcolumn %}
{% endcolumns %}

{% columns fullWidth="true" %}
{% column width="25%" %}

<figure><img src="/files/njb6u8Wsk5abenYdwiEc" alt="" width="188"><figcaption></figcaption></figure>
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{% column width="25%" %}

{% endcolumn %}

{% column width="49.999999999999986%" %}
**Liste letzte Befehle**

Geste: Drücken der rechten Maustaste - Bewegung der Maus nach unten - Loslassen der Maustaste

Alternativ: Leertaste oder Pfeil-nach-unten-Taste

Die Liste zuletzt verwendeter Befehle kann jederzeit aufgerufen werden, auch wenn bereits Objekte selektiert wurden.

Alternativ: Plus-Taste ruft ohne Liste den zuletzt verwendeten Befehl auf.
{% endcolumn %}
{% endcolumns %}


# Drehen und Schieben der Ansicht

## Drehen der Ansicht

In Modellbereichen, in denen es eine 3D-Ansicht gibt kann man seine Konstruktion jederzeit am Bildschirm drehen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

* Mit der Funktion "Ansichten, Schnitte - Ansichten - Beliebig" kann man die Konstruktion frei drehen. Da man dazu aber eine Funktion im Menü oder der Iconleiste aufrufen muss, funktioniert dies nicht aus einer anderen Funktion heraus.
* Die Ansicht drehen kann man aber auch jederzeit mit gedrückter Shift-Taste auf der Tastatur und gleichzeitigem gedrückt halten der mittleren Maustaste. Dies ist jederzeit sowohl in einer anderen Funktion möglich als auch außerhalb einer anderen Funktion.\
  Wenn man in den Bildschirmeinstellungen das Mausverhalten von 'Standard' auf 'Klassisch' ändern, dann muss man anstatt der mittleren Maustaste die linke Maustaste verwenden.

{% embed url="<https://youtu.be/doeXO4HQdD4>" %}

## Einstellen des Drehpunktes

Beim Drehen der Ansicht dreht das Programm automatisch um das Zentrum der sichtbaren Objekte (Stäbe, Platten, Linien, Kreise, Maßketten,...) Wenn man aber um einen anderen Punkt drehen möchte, kann man mit der rechten Maustaste das Basismenü aufrufen und dort mit der Funktion 'Drehpunkt' einen anderen Drehpunkt setzen.

Will man dann auf das Zentrum zurück schalten, ruft man wieder die Funktion 'Drehpunkt' auf, wählt aber keinen Punkt, sondern beendet die Funktion ohne Punktewahl mit der rechten Maustaste. Dann setzt das Programm die Funktionalität wieder auf das automatisch ermittelte Zentrum.

{% embed url="<https://youtu.be/QPRKKz-izW4>" %}


# Selektieren und Deselektieren von Objekten

## Ähnliche, Vorherige Objekte

Oft benötigt man alle Sparren oder alle Außenwände mit der selben Ausführung oder andere identische Objekte. In so eine Fall kann man alle benötigten Objekte einzeln anklicken, bis man alle gewählt hat. Der schnellere Weg ist aber, dass man mit der Maus auf das erste Objekt fährt und sobald es markiert ist auf der Tastatur die Taste 'A' wählen. Damit wird die Selektionsfunktion 'Ähnliche' aufgerufen und alle ähnlichen Objekte werden markiert. Mit einem Mausklick übernimmt man diese Markierung und die Objekte sind selektiert.

**Hinweis:** Der Buchstabe für diese Funktion kann über die Funktion 'Datei - Einstellungen - Tastaturkürzel' umgestellt werden.

{% embed url="<https://youtu.be/7H4Z2KsnVx8>" %}

## Größe des Fangbereichs

Am Fadenkreuz sieht man ein kleines Kästchen, das den Fangbereich anzeigt. Sobald eine Bauteilkante oder ein Punkt in diesem Fangbereich liegt wird er markiert beziehungsweise kann er selektiert werden. Die Größe dieses Fangbereichs kann verändert werden:

* Mit Strg und der Plus-Taste auf dem Zahlblock kann man den Fangbereich vergrößern.
* Mit Strg und der Minus-Taste auf dem Zahlenblock kann der Fangbereich verkleinert werden.

{% embed url="<https://youtu.be/YhhMC1VwY8I>" %}


# Die Kontextmenüs

## Das klassische Kontextmenü

## Das Basismenü

## Das Kontrollmenü

## Die Liste der letzten Befehle

Sehr häufig muss man den selben Befehl erneut aufrufen oder man hat mehrere Befehle, die wiederholt aufgerufen werden müssen. Den allerletzten Befehl kann man jederzeit über die Plus-Taste auf dem Zahlenblock aufrufen. Für den Aufruf der Liste der letzten Befehle gibt es verschiedene Möglichkeiten:

* Drückt man die Leertaste auf der Tastatur öffnet sich die Liste der letzten Befehle
* Die Pfeiltasten auf der Tastatur öffnen ebenfalls die Liste der letzten Befehle. Nimmt man dabei den Pfeil nach unten kann man direkt mit der Pfeiltaste in der Liste nach unten scrolen.
* Drückt man die rechte Maustaste und zieht die Maus bei gedrückter Maustaste etwas nach unten, dann öffnet sich ebenfalls die Liste der letzten Befehle. So kann man die Hand an der Maus lassen und die gewünschte Funktion direkt mit der Maus auswählen.

Die Liste der letzten Befehle hat folgende Eigenschaften:

* Der letzte Befehl steht an oberster Stelle und je weiter ein Befehl zurück liegt, desto weiter unten steht er in der Liste.
* Die Icons vor jedem Funktionsaufruf helfen beim Finden der richtigen Funktion, wenn man Funktionen mit ähnlichem oder sogar gleichem Namen aufgerufen hatte.
* Die Liste wird für jeden Modellbereich getrennt erzeugt, sodass in jedem Modellbereich eine Liste der passenden Funktonen zur Verfügung steht.
* Die Liste wird so gespeichert, dass sie auch nach dem Beenden des Programms und erneutem Starten zur Verfügung steht.

{% embed url="<https://youtu.be/flyJmlqKhfQ>" %}


# Tastaturkürzel

Tastaturkürzel beschleunigen die Arbeit. Je schneller man eine Funktion aufgerufen hat, desto schneller ist die Arbeit erledigt. Durch Anpassen der Tastaturbefehle an die eigenen Bedürfnisse kann man die Funktionsaufrufe weiter optimieren. Im Programm gibt es zwei Sorten Tastaturkürzel.

## Blaue Nummern

Für den einzelnen Menüs und den Funktionen gibt es kleine blaue Zahlen. Diese Zahlen stellen Tastaturkürzel dar. So kann man zum Beispiel in DICAM mit der Eingabe von 2-7-1 die Funktion "*Kopieren*" aufrufen.

Diese Nummern können nicht geändert werden, sie sind fest programmiert. Dafür sind die Nummern immer fix und in allen Sprachen gleich.

## Klassische Tastaturkürzel über Buchstaben

Funktionen können auch über die klassischen Tastaturkürzel aufgerufen werden, die aus Buchstaben oder Kombinationen von Buchstaben mit den tasten "Strg", "Shift", "Alt" bestehen. So kann zum Beispiel in DICAM mit dem Tippen eines "C" die Funktion "*Kopieren*" aufgerufen werden. Das Speichern der Position kann mit dem Windows-Typischen Strg+S aufgerufen werden.

Diese Tastaturkürzel kann man selbst beliebig ändern und ergänzen. Dazu ruft man die Funktion 1-7-08 *Datei - Einstellungen - Tastaturkürzel* auf. Hier findet man drei Gruppen von Tastaturkürzel.

### Tastaturkürzel für Funktionen aus dem Menü

Für jede Funktion aus dem Menü kann hier ein Tastaturkürzel eingestellt werden. Das Programm liefert schon verschiedene Kürzel mit. Diese kann man nach belieben ändern und löschen und man kann eigene Tastaturkürzel anlegen.

Bei einem neuen Tastaturkürzel schließt sich das Programm und man wählt grafisch die Funktion aus dem Menü, für welches man ein Tastaturkürzel anlegen möchte. Danach gibt man den Buchstaben oder die Kombination aus Buchstaben und Zusatztaste an. Das Programm unterstützt dabei, wenn ein Kürzel schon vergeben ist.

### Tastaturkürzel für Punkteingabe 2D und 3D

Die hier angezeigte Liste von Funktionen ist fix und kann nicht verändert werden. Daher kann man die Einträge auch nicht löschen und keine neuen Anlegen. Es ist aber möglich das Tastaturkürzel selbst zu ändern, wenn man einen anderen Buchstaben oder eine andere Kombination aus Buchstaben und Zusatztaste haben möchte.

### Tastaturkürzel für Objektauswahl

Die hier angezeigte Liste von Funktionen ist fix und kann nicht verändert werden. Daher kann man die Einträge auch nicht löschen und keine neuen Anlegen. Es ist aber möglich das Tastaturkürzel selbst zu ändern, wenn man einen anderen Buchstaben oder eine andere Kombination aus Buchstaben und Zusatztaste haben möchte.

Ein Video zum Thema "Tastaturkürzel" gibt es auch in den Praxistipps auf unserer [Elearning-Plattform](https://dietrichs-learn.com/catalog/content/info/3666?vc_cik=952177-1FNWr-qb17z-Ti3JA\&vc_lpid=3666).


# Das Fadenkreuz

Das Fadenkreuz kann ein 2D- oder 3D-Fadenkreuz sein und außerdem mit oder ohne Buchstaben und rein schwarz oder bunt dargestellt werden. Die Einstellung dazu findet man im Modellbereich DICAM unter 1-7-2 *Datei - Einstellungen - Bildschirmelemente*.

In der Dialogbox kann man rechts unten angeben ob ein 3D-Fadenkreuz verwendet werden soll und wie es ausgeprägt sein soll.

Unter der Dropliste mit dieser Auswahl gibt es noch das Feld "Fadenkreuzgröße (% der Bildschirmbreite)". Mit dem Standardwert 10% entspricht die Länge der Fadenkreuzlinien 10% der Bildschirmbreite. Mit 100% sind die Linien immer unendlich lang, gehen also immer über den ganzen Bildschirm.

Zum Thema "Fadenkreuz 2D / 3D" gibt es auch einen Praxistipp auf unserer [Elearning Plattform](https://dietrichs-learn.com/catalog/content/info/3666?vc_cik=952177-rgMKc-6022s-u2kim\&vc_lpid=3666).


# Icongröße und Schriftgröße

Die Monitore werden immer größer und hochauflösender. Da das Dietrich's Programmsystem die Skalierung von Windows ignoriert, um einen scharfen Grafikbereich zu erhalten, ist es sinnvoll die Icons und die Schrift nach Bedarf größer zu stellen.

Die Schriftgröße stellt man in der Projektverwaltung für alle Programmteile in der Funktion 5-04 *Einstellungen - Bedienoberfläche, Iconleiste, Schriftgröße* ein.

Die Icongröße für die Projektverwaltung stellt man in der selben Dialogbox ein.

Für das Bauwerk stellt man Icongröße in einem beliebigen Modellbereich unter 1-7-07 *Datei - Einstellungen - Iconleiste* ein. Diese Icongröße gilt dann für alle Modellbereiche.

Das Planprogramm hat seine eigene Icongröße, die man unter 1-7-3 *Datei - Einstellungen - Iconleiste* einstellt.

Zum Thema "Icongröße und Schriftgröße" gibt es auch einen Praxistipp auf unserer [Elearning Plattform](https://dietrichs-learn.com/content/info/3666?vc_cik=952177-gVVyH-WgDgM-GD6Vn\&vc_lpid=3666)


# Das konstante Bereichsmenü

Das konstante Bereichsmenü ist eine vertikale Menüleiste am rechten Bildrand. In diesem Menü werden die Funktionen angezeigt, die in dem Menü oder Untermenü liegen, in dem zuletzt eine Funktion aufgerufen wurde. Wenn man zum Beispiel in DICAM die Funktion "Lotschnitt" im Menü "Bearbeitungen - Abschnitte" aufgerufen hatte, dann werden alle Funktionen aus dem Untermenü "Abschnitte" im konstanten Bereichsmenü angezeigt.

Das konstante Bereichsmenü kann man ein- und ausschalten und man kann seine Breite verändern. Dazu ruft man die im Modellbereich DICAM die Funktion 1-7-2 *Datei - Einstellungen - Bildschirmelemente* auf. Links oben gibt es die Dropliste "konstantes Bereichsmenü rechts:". Mit "Nein" wird es ausgeschaltet und mit "Ja" wird es eingeschaltet. Wenn man es ausgeschaltet hat, muss man das Programm neu starten, damit diese Änderung übernommen wird.

Im nächsten Feld "Breite in Pixeln" kann man die Breite des konstanten Bereichsmenüs einstellen.

Das konstante Bereichsmenü wird durch die Kontextmenüs immer weniger benötigt. Daher kann man durch Abschalten des konstanten Bereichsmenüs Platz für einen größeren Konstruktionsbereich schaffen.

Zum Thema "konstantes Bereichsmenü" gibt es auch einen Praxistipp auf unserer [Elearning Plattform](https://dietrichs-learn.com/content/info/3666?vc_cik=952177-GiQeB-EwLFT-fafJh\&vc_lpid=3666)


# Modellbereiche

Im Bauwerk sind alle Bereiche eines Gebäudes und die Freie Konstruktion in einem Modell vereinigt. Jedes Bauteil, z.B. der Pfosten einer Wand, hat alle Möglichkeiten eines Bauteiles der Freien Konstruktion. Mit jedem Bauteil alles machen zu können ist ein großer Vorteil, jedoch arbeitet man nur dann effektiv, wenn die Eingaben auf die spezielle Situation des Bauteiles zugeschnitten sind. Warum soll man für den Pfosten einer Wand 3 dimensionale Koordinaten eingeben, wenn doch ein Pfosten immer senkrecht in einer Wand steht und parallel zu deren Außenflächen ist; es genügt doch, in der Wand ein Längsmaß einzugeben. Diese speziellen Eingabemöglichkeiten sind in den Modellbereichen zusammengefasst.

In der aktuellen Version sind folgende Modellbereiche verfügbar:

**Grundriss**: Zur Eingabe der Wände, Fenster und Türen im Grundriss.

**Wandkonstruktion**: Stäbe und Platten können in die Wände eingegeben werden. Die Lagenkonturen der Wände können angepasst werden.

**Deckenfeld**: Deckenebenen können, wahlweise durch Übernahme einer Grundrisskontur, in verschiedenen Stockwerken definiert und mit Ausführungen versehen werden

**Deckenkonstruktion**: In Deckenfeldern können konstruktive Deckenbauteile und Deckenbeplankungen erstellt und im Detail bearbeitet werden

**Dachausmittlung**: Hier kann zunächst eine Hauskontur, wahlweise durch Übernahme eines Grundrisses, bzw. mit tabellarischer oder graphischer Eingabe, erzeugt und mit Dachattributen für die automatische Dachausmittlung versehen werden. Hierzu können an jeder Konturlinie Profilwerte und Neigungsänderungen zugewiesen werden.

Dachausmittlung wird dabei automatisch übergeben.

**Gaube**: Im Modellbereich 'Gaube' werden Gauben ausgemittelt und das Gaubentragwerk eingegeben. Außerdem können die Hauptdachöffnungen und Gaubenwände eingegeben werden.

**Stabwerkskonstruktion**: In der Stabwerkskonstruktion können Stabwerke über vertikale und ggf. auch freie Ebenen eingegeben werden. Dieser Modellbereich ist besonders für Binder, Konsolen, Pfosten unter beliebigen Hölzern und ähnliches geeignet.

**Freie Konstruktion**: DICAM: Erstellung neuer Bauteile oder Weiterbearbeitung der Bauteile, die in den anderen Modellbereichen erzeugt wurden. Hier sind besonders flexible Eingaben möglich.

Jedes Bauwerk wird wieder in dem Modellbereich geöffnet, den man zuletzt in diesem Bauwerk bearbeitet hat. Legt man ein neues Bauwerk an, so gelangt man automatisch in den Modellbereich Grundriss. Wir gehen davon aus, dass die allermeisten Bauwerke mindestens einen Grundriss haben, und das die Eingabe mit diesem beginnt.

Zwischen den Modellbereichen wechselt man mit den Funktionen im Menü 'Datei Operationen - Modellbereich'.


# Allgemeines


# Volumeninfo

Jedes Bauteil im Bauwerk hat dieselben Möglichkeiten an Volumeninformationen. Diese Volumeninformationen sind wichtig für die Darstellung am Bildschirm, Auswahlmöglichkeiten und die spätere Auswertung des Bauwerkes.

Besonders effektiv wird die Eingabe der Volumeninfo über die Identnummer. Mit dieser werden Informationen wie Bauteilart, Farbset, aber auch ganze Profilbeschreibungen aus dem Bauteilkatalog übernommen und müssen nicht eingegeben werden. Jede Identnummer steht im Bauteilkatalog eindeutig für ein Element.

Hier eine Kurzbeschreibung der einzelnen Informationselemente:

**Identnummer**: Die Identnummer ist die Kennung, mit der weitere Informationen aus dem Bauteilkatalog übernommen werden können. Dazu kann die Identnummer direkt eingegeben oder über den Bauteilbrowser gewählt werden. Eine besonders schnelle Möglichkeit ergibt sich daraus, dass man für die am meisten verwendeten Identnummern Kurzwahlen aus 2 Zahlen vergeben kann. Dann müssen nur noch zwei Zahlen eingegeben werden und die anderen Informationen werden übernommen.

**Identbezeichnung**: Die Identbezeichnung ist der Langausdruck der Identnummer. Während die Identnummer für eine schnelle Eingabe möglichst kurz ist, soll die Identbezeichnung eine klar lesbare Beschreibung des Elementes sein.

**Bestellnummer**: Die Identnummer ist die Kennung, mit der man das Element selbst kennzeichnet. Die Bestellnummer ist die Kennung, mit der man das Element beim Lieferanten bezieht.\
Für Bauholz wird als Bestellnummer häufig nur die Schnitt- oder Sortierklasse angegeben. Bei Bauholz wird die Bestellnummer an allen Stellen verwendet, an denen bisher die Schnitt- oder Sortierklasse verwendet wurde.\
Beispiel: Man möchte bei der Konstruktion unterscheiden, ob das Bauholz später sichtbar, oder nicht sichtbar ist. Man legt sich zwei Identnummern an: 'C24 Si' für C24 sichtbar und 'C24 nSi' für C24 nicht sichtbar. Man erhält nun eine Holzliste, in der man zwischen sichtbaren und nicht sichtbaren Bauteilen unterscheiden kann. Für das Sägewerk, das in diesem Fall den Lieferanten darstellt, gibt man aber als Bestellnummer in beiden Fällen nur 'C24' an. Auch in die Maschinenübergabe oder Plan wird als Schnittklasse 'C24' (die Bestellnummer) übergeben.

**Bauteilart**: Die Bauteilart hat eine sehr große Bedeutung im Ablauf des Programms. Sie steuert, was mit dem Bauteil gemacht werden darf, und in welche Liste es geschrieben wird. Wir unterscheiden die Bauteilarten Stab (Holzliste), Profilstab (Profilstabliste), Platte (Plattenliste), Formteil (Formteilliste), Beschlag (Beschlag- und Verbindungsmittelliste) und Hilfsbauteil (keine Sortierung und keine Listenausgabe).

**Bezeichnung**: Die Bezeichnung erlaubt es die Funktion eines einzelnen Bauteiles zu beschreiben, z.B. Sparren, Pfette usw. Die vordefinierten Bezeichnungen, die sogenannten Stabarten, können über einen Nummernschlüssel aufgerufen werden. Die Nummer kann direkt eingegeben, oder über den Stabartbrowser gewählt werden. Hier können auch völlig freie Bezeichnungen vergeben werden.

**Lieferort**: Für jedes einzelne Bauteil kann gesetzt werden, ob es in die Werkstatt oder zur Montage, also an die Baustelle geliefert werden soll.

**Farbset**: Im Farbset sind die Bildschirmfarben auf weißem und schwarzem Hintergrund, sowie die Plotfarben festgehalten. Das Farbset wird zunächst aus dem Bauteilkatalog übernommen. Wenn eine Stabart eingegeben wird, wird es gemäß der Stabart überschrieben. Schließlich kann das Farbset auch frei aus der Droplist gewählt werden.

**Texturset**: Das Texturset beinhaltet die Texturen für die Darstellung unter Direkt3D.

**Breite, Höhe, Länge**: Hier werden die Abmessungen des Rohkörpers angezeigt.

**Laufende Nr.**: Nach der Sortierung wird hier vor dem Schrägstrich die laufende Nummer des Bauteiles angezeigt. Die Sortierung berücksichtigt die vollständige Geometrie des Körpers, alle Maschinenbearbeitungen, Identnummer (Identbezeichnung, Bestellnummer und Bauteilart), die Bezeichnung und den Lieferort.\
Nach dem Schrägstrich wird die laufende Nummer des Systems angezeigt, aus dem das Bauteil bei einem Import übernommen wurde. Hat ein Sparren in der klassischen Dachausmittlung die laufende Nummer 23 und im Bauwerk die Nummer 16, so steht dort 16/D23. Bauteile, die aus dem Nagelbinderprogramm der Firma Mitek übernommen werden, haben die Kennung M: 16/M23.

**Rohkörper Nr**: Entspricht der Holzlistennummer. Bei der Sortierung werden nur die Länge, Breite, Höhe, Identnummer (Identbezeichnung, Bestellnummer und Bauteilart), die Bezeichnung und den Lieferort berücksichtigt.

**Profil**: Bei der Bauteilart Profilstab wird hier das Rohprofil des Querschnittes angezeigt.

**Artikelbeschreibung**: Hier kann eine Beschreibung des Elementes aus dem Bauteilkatalog eingeblendet werden. Diese Beschreibung wird nicht im Bauwerk gespeichert, sondern jeweils aus dem Bauteilkatalog gelesen.

**Volumenbeschreibung**: Hier kann eine Beschreibung eingegeben werden, die nur für genau dieses Bauteil gilt. Diese wird im Bauwerk gespeichert.

Die oben genannten Volumeninformationen (außer Artikelbeschreibung) werden im Bauwerk gespeichert. Jedes Bauwerk kann unabhängig vom Bauteilkatalog weitergegeben und bearbeitet werden. Nur bei der Erzeugung von neuen Bauteilen und Listen und bei der Änderung der Volumeninfo wird wieder auf den Bauteilkatalog zugegriffen. Wenn nun ein anderer Bauteilkatalog vorliegt, oder Änderungen im Katalog gemacht wurden, kann es zu widersprüchlichen Situationen kommen. Im Bauteilkatalog sollten nie Identnummern in ihrer Bedeutung geändert werden. An getrennten Arbeitsplätzen oder zwischen Unternehmen sollten die Identnummern abgestimmt sein.


# Schichtbereiche für EnEV

## Schichtbereiche für EnEV

### Allgemeines

Für die U-Wert Berechnung müssen die bauphysikalischen Werte der einzelnen Materialien (Wärmeleitfähigkeit, mü-Wert oder bei Folien sd-Wert) in dem Bauteilkatalog hinterlegt sein. Mit der aktuellen Datenbank liefern wir bereits eine große Auswahl an Materialien (Lagen), deren physikalische Werte eingepflegt sind.

**U-Wert Berechnung**

Wenn Sie eine Ausführung (Wandaufbau, Deckenaufbau, Dachaufbau) anlegen, ist bei der Auswahl der Identnummer darauf zu achten, dass bei den gewählten Materialien die entsprechenden Informationen für die Berechnung (physikalische Werte) hinterlegt sind. Eine Kontrolle hierüber erhalten Sie bei dem Zugriff auf den Bauteilkatalog. Die bauphysikalischen Werte werden in der „Lageninfo" angezeigt. Wenn die Ausführung fertig definiert ist kann für die U-Wert Berechnung der Knopf „Schichtbereiche für EnEV" gewählt werden.

In der Dialogbox „Schichtbereiche" werden die Lagen aus dem Aufbau in den „Schichtbereich 1" übernommen. Wenn es sich um einen inhomogenen Aufbau handelt (Holzständerwand, Sparren in der Dämmebene, gedämmte Deckenbalkendecke), sind die Materialien in dem Schichtbereich 2 mit dem Anteil in % zu ergänzen (z.B. Lage „Null"; Schichtbereich1 -- Dämmung Anteil 85%; Schichtbereich2 -- Sparrenlage Anteil 15%). Die Dämmebene sollte immer in dem Schichtbereich 1 definiert werden, so dass der Aufbau auch direkt in der Statik verwendet werden kann (In der Statik wird die Last der Dämmung aus dem Schichtbereich 1 ermittelt, die Last für den Sparren - Eigengewicht - wird aus dem Material und dem Querschnitt ermittelt). Der errechnete resultierende U-Wert wird in W/m²K rechts oben in der Dialogbox angezeigt. An dieser Stelle soll darauf hingewiesen werden das die U -- Wert Berechnung von Hand nicht nachrechenbar ist. Unser Rechenverfahren berücksichtigt eine genaue Betrachtung der Wärmeverluste über die Unstetigkeitsstellen in dem Wandaufbau, was händisch nicht zu berechnen ist.

**Glaser Diagramm**

Das Glaser -- Diagramm kann in der Dialogbox der U -- Wert Berechnung aufgerufen werden. Über die oberen Reiter können Sie die unterschiedlichen Bereiche der Berechnung aufrufen.

Der „Temperaturverlauf" zeigt Ihnen die jeweilige Temperatur in dem Schichtaufbau an. Achten Sie darauf welcher Schichtbereich gerade aktuell zu sehen ist. Die Schichtbereiche können Sie über den Knopf am unteren Bildschirmrand wechseln.

Unter dem Punkt „Tauperiode" geschieht die Prüfung auf innere Tauwasserniederschläge. Es werden die Kurven des Wasserdampfdruckes und des Sättigungsdampfdrucks miteinander verglichen. Tauwasser fällt aus, wenn der Wasserdampfteildruck im Innern eines Bauteils den Wasserdampfsättigungsdruck erreicht. Die Stelle oder der Bereich des Tauwasserausfalls wird mit grünen Pfeilen gekennzeichnet. Wenn Sie das Diagramm in einem Nachweisdokument hinterlegen möchten, können Sie mit Maus rechts das Diagramm auswählen und in die Zwischenablage kopieren. Aus der Zwischenablage heraus kann das Diagramm in ein beliebiges Dokument eingefügt werden.

Die Berechnung der „Verdunstungsmenge" erfolgt analog zu der Berechnung der Tauwassermenge. In dem Diffusionsdiagramm der Verdunstungsperiode werden die betroffenen Schichten des Tauwasserausfalls dargestellt.

In der „Berechnungstabelle" werden die einzelnen Schichten, die für die Berechnung berücksichtigt werden, zusammengefasst. Auch die Angaben für die Berechnung werden hier aufgezeigt.

In der „Auswertung" kann man die entstehende Tauwassermenge und Verdunstungsmenge sehen. Wenn die Verdunstungsmenge größer als die Tauwassermenge ist, ist der Nachweis für den tauwasserfreien Aufbau erbracht. Das Ergebnis der Berechnung steht in der Kopfzeile. In der Berechnung werden folgende Fälle unterschieden:

Fall a: Wasserdampfdiffusion ohne Tauwasserausfall im Bauteil

Fall b: Tauwasserausfall in einer Ebene

Fall c: Tauwasserausfall in zwei Ebenen

Fall d: Tauwasserausfall in einem Bereich

Die „Randbedingungen" (nach DIN) für die Berechnung sind unter dem letzten Menüpunkt „Randbedingungen" zu finden.


# Elemente


# Elementnummern

## Elementnummern

Die Nummerierung der Elemente ist zentrales Mittel zur Organisation der seriellen Fertigung, und das unabhängig von der Größe der Produktion. Das System der Elementnummern bietet verschiedene Typen an: eindeutige, sortierbare und feste Elementnummern.

* Der bisher verfügbare Typ der eindeutigen Elementnummern gewährleistet automatisch, dass keine Elementnummer doppelt vorkommt. Die Reihenfolge kann einfach vergeben werden. Dies ist kleinen bis mittleren Projekten und bei wenig gleichen Elementen die bewährte Form.
* Elemente mit sortierbarer Elementnummer werden auf Gleichheit untersucht. Gleiche Elemente erhalten also gleiche Elementnummer. Bei Projekten mit mehreren gleichen Elementen kann so der Aufwand für Dokumentation reduziert und die Abläufe optimiert werden. Eine weitere Optimierung der seriellen Vorfertigung besonders bei größeren Projekten.
* Wurden bereits Ablagen erzeugt oder dürfen aus anderen organisatorischen Gründen die Elementnummern nicht mehr geändert werden, so können feste Elementnummern vergeben werden. Die Elementnummer wird dann vom Programm nicht mehr geändert.

Elementnummern bestehen aus einem Präfix und der eigentlichen Nummer. Da die Elementnummer auch das Präfix enthält, muss die Nummer nur innerhalb der Elemente mit dem gleichen Präfix verglichen werden. Die folgenden Ausführungen beziehen sich grundsätzlich auf die Elemente mit gleichem Präfix.

* Eindeutige Elementnummern&#x20;
  * Jede Elementnummer gibt es nur bei einem Element. Jedes Element hat also eine eigene Nummer.
  * Bei jeder Änderung einer Elementnummer werden alle Elemente überprüft. Existiert die Elementnummer bereits in einem anderen Element als eindeutige Elementnummer, so wird sie dort erhöht.

&#x20;

* Sortierbare Elementnummern
  * Elemente werden bei der speziellen Elementsortierung auf Gleichheit verglichen. Sind sie vollständig gleich, so erhalten sie auch die gleiche Nummer.
  * Jede sortierbare Elementnummer kann es bei mehreren Elementen geben. Es können mehrere Elemente mit gleicher Nummer bestehen.
  * Die Sortierung der Elemente wird durch die Funktion 1-8-6 manuell oder durch eine Sortierung der Bauteile automatisch ausgelöst. Zudem erfolgt die Sortierung bei jedem Aufruf der Funktion "7-6-1 *Elementnummern neu vergeben, ändern*".

&#x20;

* Feste Elementnummern
  * Manuell wird eine feste Nummer vergeben, die also vom Programm nicht geändert wird.
  * Erhalten mehrere Elemente die gleiche feste Nummer, so erfolgt keine Überprüfung der Gleichheit der Elemente. Es liegt in der eigenen Einschätzung, ob die gleichen Nummern gerechtfertigt sind.
  * Jede feste Elementnummer kann es bei mehreren Elementen geben. Es können mehrere Elemente mit gleicher Nummer bestehen.
  * Feste Elementnummern erhalten in der Anzeige Zusatzzeichen « » um sie kenntlich zu machen. Die Elementnummer **FE\_12** wird als **«FE\_12»** angezeigt.

## Elementnummerierung für Dachelemente.

Dachflächen können auch entlang Y (Ortgang) elementiert werden. Bislang wird die Elementnummer dann entlang X (Traufe) ermittelt. Die Dachelemente entlang Y erhalten dieselbe Elementnummer mit einem Punkt und einem Zähler, der zwingend von 1 beginnt.

* Diese Form mit "*Elementnummer in Y*" kann weiterhin eingesetzt werden.
  * Dazu wird in den 1-7-8 Grenzwerten des Dachtragwerkes der Eintrag "*Elementnummer in Y*" auf "*Punkt.Nummer (.1)*" gestellt.
  * Die Einstellung wird im Bauwerk gespeichert. In jedem Bauwerk bleibt die gewählte Einstellung erhalten.
  * Durch die automatische Zählung in Y können in dieser Form nur eindeutige Elementnummern verwendet werden.

&#x20;

* Wird für "*Elementnummer in Y*" die Option "ohne" ausgewählt, so können eindeutige, sortierbare und feste Elementnummern eingesetzt werden.
  * Die Elementnummern können unabhängig von der Reihenfolge in X und Y vergeben werden.
  * Für sortierbare Elementnummern werden gleiche Elemente unabhängig von ihrer Position entlang Y gefunden.


# Gleiche Elementnummern

## Mehrere Elemente gleicher Elementnummer

Für sortierbare und feste Elementnummern können nun mehrere Elemente die gleiche Nummer erhalten. Bislang war die Elementnummer eindeutig einem Element zugeordnet. Dies muss an vielen Stellen des Systems berücksichtigt werden:

* Die gleiche Elementnummer kann nicht bei verschiedenen Typen bestehen. Wird eine neue Elementnummer vergeben, so werden auch die Nummern der anderen Typen berücksichtigt. Wird eine Elementnummer erzwungen, so werden auch die Elementnummern der anderen Typen gegebenenfalls angepasst.
  * Beispiel: Eine feste Elementnummer wird auf **E\_14** gesetzt. Es besteht bereits eine eindeutige Elementnummer **E\_14**; diese erhält nun die nächste freie Nummer, z.B. **E\_15**.
  * Beispiel: Eine eindeutige Elementnummer wird auf **E\_14** gesetzt. Es bestehen bereits mehrere Elemente mit der sortierbaren Elementnummer **E\_14**; diese Elemente erhalten alle nun die nächste freie Nummer, z.B. **E\_15**.

&#x20;

* In DICAM werden in der Funktion 6-5 die Element MOS, also die Elementnummern für alle Elemente aufgelistet.
  * Auch bei gleicher Elementnummer gibt es für jedes Element einen Eintrag in der Liste.
  * Der Elementnummer folgt in Klammern ein Zähler und die Gesamtzahl dieser Elementnummer. Gibt es also das Element **SE\_12** insgesamt 5-mal, so lauten die Einträge: **SE\_12 (1/5)** **SE\_12 (2/5) SE\_12 (3/5)** ... Der Zähler hat keine weitere Bedeutung; er wird zufällig vergeben. Zur Identifikation des Elementes kann die Vorschau verwendet werden.

&#x20;

* In der Sortierung von Bauteilen kann das Element, also die Elementnummer berücksichtigt werden.
  * Gehören 2 gleiche Bauteile zu verschiedenen Elementen mit gleicher Elementnummer, so erhalten sie also die gleiche Laufnummer.
  * Um Elemente zu sortieren, müssen deren Bauteile sortiert sein. Gleichzeitig kann umgekehrt die Elementnummer bei der Sortierung der Bauteile berücksichtigen werden sollen. Das System gewährleistet auch in dieser Situation (Zirkelschluss) eine eindeutige und sachlich richtige Nummerierung der Bauteile und der Elemente.

## Auswirkungen auf die Ergebnisse für Elemente

* Elementpläne werden für jedes Element erzeugt, auch wenn die Elemente gleiche Elementnummer haben.
  * Auch wenn die Elemente an sich gleich sind, so befinden sie sich an verschiedenen Stellen im Bauwerk. Angrenzende Wände, Bauteile oder auch Zeichnungselemente können unterschiedlich sein. Diese werden auf dem Plan mit abgebildet, womit diese sich ebenfalls unterscheiden.
  * Werden die Pläne in mehreren Schritten abgelegt (z.B. nach Stockwerken) und für gleiche Elemente würde nur ein Plan erzeugt werden, so könnte der Plan im nächsten Schritt fehlen und das Element übersehen werden.
  * Als Hinweis wird im Textfeld der Elementpläne hinter der Elementnummer die Gesamtzahl der Elemente mit dieser Nummer angezeigt.
  * In der Regel wird im Plannamen die Elementnummer verwendet. Da diese jetzt für mehrere Pläne eingesetzt wird, sollte auf jeden Fall ein Zähler verwendet werden, da sonst immer wieder die Frage nach dem Überschreiben kommt.
  * Als Übersicht der Elemente sollte die Gebäudeelementliste verwendet werden. Dort ist deren Verteilung auf Gebäudeelemente (Wände, Decken, Dachflächen) und Stockwerke zu entnehmen.

&#x20;

* In der Gebäudeelementliste werden gleiche Elementnummern innerhalb eines Gebäudeelementes (Wand, Decke, Dachfläche) zusammengefasst. Befinden sich z.B. in einer Decke 3 gleiche Elemente, so entsteht nur eine Zeile mit der Anzahl 3. Gleiche Elemente in verschiedenen Decken erhalten eigene Zeilen, da nach Gebäudeelement aufgeteilt wird.


# Sortierung von Elementen

Für die Sortierung von Bauteilen kann festgestellt werden, dass eine Sortierung nötig ist, da die Änderung eines Bauteiles eindeutig erkennbar ist. Bei Elementen ist das nicht möglich, da sich das Element ändern kann, ohne dass sich die Laufnummer seiner Bauteile ändert, z.B. wenn ein Bauteil lediglich verschoben wird. Auf der anderen Seite würde ein Sortieren der Elemente nach jeder Änderung zu Performanceproblemen führen. Daher muss die Sortierung der Elemente gegebenenfalls manuell ausgelöst werden.

Die Sortierung der Elemente kann in jedem Modellbereich mit der Funktion 1-8-6 Elementsortierung aufgerufen werden. Entsprechend dem Hinweis im folgenden Dialog werden immer alle Elemente aller Modellbereiche sortiert. Das ist unabhängig davon in welchem Modellbereich man sich befindet.

Wird die Sortierung der Bauteile manuell oder automatisch ausgeführt, so wird auch zwingend eine Sortierung der Elemente ausgelöst. Dabei erscheint der Hinweisdialog nicht. Damit wird die Richtigkeit der Elementnummern nach einer Sortierung von Bauteilen sichergestellt.


# Allgemeines zur Elementnummerierung

Der Ablauf zum Ändern und Neuvergeben der Elementnummern wurde klarer gestaltet. Zuerst bieten 2 Buttons eindeutige nächste Schritte an:

* 1\. Button: Elementnummer und Reihenfolge neu vergeben&#x20;
  * Zunächst wird festgelegt, welches Präfix, Typ und Startnummer die Elemente bekommen sollen.
  * Dabei wird die im aktuellen Gebäudeelement (z.B. Wand) am häufigsten verwendete Einstellung angeboten.
  * Die Elemente können danach in ihrer Reihenfolge angewählt werden. Alle erhalten neues Präfix und Typ. Das erste erhält die angegebene Startnummer, die anderen werden hochgezählt.
  * In jedem Schritt werden gegebenenfalls bereits bestehende, eindeutige oder sortierbare Elementnummern anderer Elemente angepasst.

&#x20;

* 2\. Button: Elementnummern im Einzelelement ändern
  * Zuerst wird das zu verändernde Element angewählt.
  * Seine aktuellen Einstellungen für Präfix, Typ und Nummer werden angeboten und können angepasst werden.
  * In jedem Schritt werden gegebenenfalls bereits bestehende, eindeutige oder sortierbare Elementnummern anderer Elemente angepasst.

Die Formatierung der Elementnummern wurde erweitert:

* Die Anzahl der Stellen für die Nummer kann festgelegt werden. Die Anzahl wird durch anführende Nullen gleich gehalten. Das ergibt auch bei alphanumerischen Sortierungen die gewünschte Reihenfolge:


# Gebäudeelement als Element

## Ganze Gebäudeelemente als ein Element

Gebäudeelemente (Wand, Deckenfeld, Dachfläche) bis zu einer gewissen Größe werden nicht weiter in Elemente aufgeteilt. Dennoch werden sie wie Elemente vorproduziert. Nun ist eine eindeutige, durchgängige Organisation dieser Elemente mit den anderen Elementen möglich. Insbesondere erhalten diese Elemente gleichförmige Elementnummern.

### Ganze Wand als ein Element

* In der Funktion 7-5-1 "*Elementstöße ergänzen*" kann mit einem Klick auf den Button "*ganze Wand als ein Element*" die ganze Wand als ein Element mit allen Möglichkeiten der Nummerierung definiert werden.
* Bei Wänden kommt dies häufig vor. Um mehrere Wände sehr schnell als jeweils ein Element zu definieren, wird im Grundriss die Funktion 7-5-4 "*ganze Wand ein Element*" angeboten. Nach Eingabe der Einstellungen für die Elementnummer werden die Wände einfach der Reihe nach angewählt.
* Um die Elementinformationen wieder zu entfernen, wird wie üblich die Funktion 7-5-3 "*Elementstoß löschen*" aufgerufen. Da in diesen Wänden kein Elementstoß wählbar ist, wird in Grundriss bzw. Ansicht eine Diagonale durch die Wand angeboten. Diese kann gelöscht und damit die Elementinformation wieder entfernt werden.&#x20;

### Ganze Decke als ein Element

* In der Funktion 7-2 "*Elementierung eingeben*" kann mit einem Klick auf den Button "ganze Decke als ein Element" die ganze Decke als ein Element mit allen Möglichkeiten der Nummerierung definiert werden. (Es ist nicht mehr nötig die Grenzen außerhalb der Decke zu setzen).
* Um die Elementinformationen wieder zu entfernen, wird wie üblich die Funktion 7-3-3 "Elementstoß löschen" aufgerufen. Da in diesen Decken kein Elementstoß wählbar ist, wird in der Deckenkonstruktion eine Diagonale durch die Decke angeboten. Diese kann gelöscht und damit die Elementinformation wieder entfernt werden.

### Ganze Dachfläche als ein Element

* In der Funktion 7-2 "*Elementierung eingeben*" kann mit einem Klick auf den Button "*ganze Dachfläche als ein Element*" die ganze Dachfläche als ein Element mit allen Möglichkeiten der Nummerierung definiert werden. (Es ist nicht mehr nötig die Grenzen außerhalb der Dachfläche zu setzen).
* Um die Elementinformationen wieder zu entfernen, wird wie üblich die Funktion 7-3-3 "*Elementstoß löschen*" aufgerufen. Da in diesen Dachflächen kein Elementstoß wählbar ist, wird im Dachtragwerk eine Diagonale durch die Dachfläche angeboten. Diese kann gelöscht und damit die Elementinformation wieder entfernt werden.


# Messfunktionen

Die Messfunktionen von DICAM können Sie jederzeit über das Hilfsmenü aufrufen.\
Das Hilfsmenü erhalten Sie, indem Sie in einer Dialogbox den Messen Schalter wählen. Wenn keine Dialogbox geöffnet ist, können Sie das Hilfsmenü auch aufrufen, indem Sie die mittlere Maustaste drücken oder die Shift-Taste gedrückt halten und die rechte Maustaste drücken. Damit, bei einer Maus mit drei Taste, die mittlere Taste richtig reagiert, müssen Sie diese Taste in der Konfigurationssoftware Ihrer Maus auch als mittlere Taste einstellen.

## Global - Lokal

Bei den Messfunktionen unterscheiden wir zwischen globalem und lokalem Messen. Wenn Sie global Messen, beziehen sich die Koordinaten, die Abstände und Winkel auf das aktuelle Koordinatensystem. Messen Sie mit den lokalen Messfunktionen, beziehen sich die Messergebnisse auf das Körperkoordinatensystem des gewählten Stabes.

## Messergebnisse

Bei den beiden Messfunktionen Punkt zu Punkt und Linie werden die Messergebnisse in einer umfangreichen Dialogbox dargestellt.

Im oberen Bereich der Dialogbox werden die X-, Y- und Z-Koordinaten des ersten und des zweiten Punktes angezeigt. Darunter wird der absolute Abstand der beiden Punkte angegeben. In dem Bereich darunter wird der Abstand der beiden Punkte parallel zur X-, Y- und Z-Achse des aktuellen Koordinatensystems angezeigt. Die nächsten drei Werte beziehen sich auf die Projektion der beiden Punkte auf die drei Standardebenen. Diese Werte geben an, wie weit die Projektion der beiden Punkte, in der jeweiligen Ebene gemessen, auseinander liegt. Die sechs übrigen Werte geben Winkel an. Die ersten drei Werte geben den Winkel zwischen der Projektion der Linie zwischen den beiden Punkten und einer Achse des Koordinatensystems an. Die letzten drei Werte geben den Winkel an, der sich zwischen der Linie zwischen den beiden Punkten und einer Standardebene ergibt.

## Messen von Punkt zu Punkt

Mit dieser Funktion ermitteln Sie die Abstände und Winkel zwischen zwei Punkten. Als Punkte können Sie Hilfspunkte oder Endpunkte von Hilfslinien und Körperkanten wählen.

## Linienlänge messen

Mit dieser Funktion ermitteln Sie die Werte einer Hilfslinie oder einer Körperkante. Es werden bei dieser Funktion alle Werte ermittelt, die auch bei der Messfunktion Punkt zu Punkt ermittelt werden.

## Parallele Linien messen

Mit dieser Funktion ermitteln Sie den senkrechten Abstand zwischen zwei parallelen Linien. Die Lage der Linien im Raum und die Linienlänge ist dabei unerheblich. Diese Funktion ermittelt nur den Abstand der beiden Linien. Weitere Werte werden nicht ermittelt.

## Punkt Linie messen

Mit dieser Funktion messen Sie den senkrechten Abstand eines Punktes zu einer Hilfslinie oder einer Körperkante. Diese Funktion ermittelt nur den Abstand zwischen Punkt und Linie. Weitere Werte werden nicht ermittelt.

## Winkel zwischen zwei Ebenen

Mit dieser Funktion ermitteln Sie den Winkel zwischen zwei beliebigen Ebenen. Die beiden Ebenen können Sie jeweils über zwei Linien oder drei Punkte definieren.

## Winkel zwischen Gerade und Ebene

Mit dieser Funktion ermitteln Sie den Winkel zwischen einer Hilfslinie oder einer Körperkante und einer beliebigen Ebene. Die Ebene definieren Sie über zwei Linien oder drei Punkte. Die Linie können Sie direkt als Linie wählen oder über zwei Punkte bestimmen.

## Winkel zwischen zwei Geraden

Mit dieser Funktion messen Sie den Winkel (W) zwischen den Projektionen (P) zweier Geraden (L1, L2) auf eine Ebene (E).


# Einstellungen speichern

Mit der Version 8 wurde das Speichern von Einstellungen im gesamten System vereinheitlicht und gleichzeitig um viele Optionen erweitert. Da diese Funktionalität im gesamten System identisch ist wird sie einmal in diesem zentralen Hilfekapitel beschrieben. Dieses System erlaubt es Einstellungen zu speichern, zu löschen, zu organisieren und auf einen Knopfdruck hin verfügbar zu machen.

In allen Dialogboxen, in denen Einstellungen gespeichert werden können gibt es am oberen Rand eine Auswahlliste und rechts daneben drei kleine Icons.

<figure><img src="/files/ZzgUXGyf3LcHRdYYD2I4" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Klickt man auf die Auswahlliste kommt man in die Dialogbox 'Einstellungen Auswahl'.

Mit dem ersten Icon kommt man in die Dialogbox 'Einstellungen speichern', mit dem zweiten Icon in die Dialogbox 'Einstellungen verwalten' und mit dem dritten Icon kann man eine bestehende 'Reduzierung aufheben'.


# Einstellungen - Auswahl

Klickt man auf die Auswahlliste (Einstellungen Auswahl), öffnet sich eine Dialogbox und nicht, eine Liste, die nach unten klappt.

<figure><img src="/files/VJwgTAh8IfyEMw0u9VGo" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Im linken Bereich der Dialogbox wählt man die gewünschte Einstellung. Dies macht man durch Anwählen und Schließen der Dialogbox mit 'Ok' oder einfacher durch einen Doppelklick auf die Einstellung.

Zur besseren Übersichtlichkeit kann es in dieser Liste auch Gruppen geben, die man durch einen Klick auf das Pluszeichen öffnen kann. Wie man selber solche Gruppen erstellt, wird im Kapitel Gruppen beschrieben.

Außerdem kann eine Einstellung einen Kommentar enthalten, der dann unterhalb der Liste angezeigt wird und ein Hilfsbild. Dieses Hilfsbild erscheint dann im rechten Teil der Dialogbox, sofern man den Schalter 'Bild' gedrückt hat. Wenn es kein Hilfsbild gibt oder man den Schalter 'Parameter' gedrückt hat, sieht man die Parameter der Einstellung.


# Einstellungen - Speichern

## Allgemein

Mit dem Icon 'Einstellungen speichern' kann man die aktuelle Einstellung einer Dialogbox mit einem beliebigen Namen speichern. Sobald man auf das Icon klickt, öffnet sich eine Dialogbox, in der man den Namen der Einstellung eingeben kann. Wenn man schon vorher eine Einstellung ausgewählt hatte, die man evtl. nur abändern wollte, steht schon automatisch der alte Name in der Dialogbox. Will man die alte Einstellung nur überschreiben braucht man nichts weiter einzugeben und schließt die Dialogbox mit 'Ok'. Will man aber die geänderte Einstellung mit einem neuen Namen abspeichern überschreibt man den vorgegebenen Namen und beendet dann mit 'Ok'.

Mit 'Abbruch' beendet man die Dialogbox, ohne die Einstellung gespeichert zu haben.

## Dialogbox reduzieren

In manchen Dialogboxen steht beim Speichern der Einstellungen die Option 'Dialogbox reduzieren' zur Verfügung.

<figure><img src="/files/H1BnkNj0z23WlmREiBTe" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Diese Option ist dann interessant, wenn man eine Funktion mit sehr vielen Einstellungsmöglichkeiten hat, die man aber zu Teil gar nicht benötigt. Als Beispiel dient hier der Zapfen, der viele Möglichkeiten bietet, die in manchen Ländern benötigt werden, einen deutschen Zimmermann aber nie interessieren werden. In so einem Fall bietet es sich an, sich ein paar Standardeinstellungen zu speichern, und dabei gleich die nie benötigten Felder wegzuschalten, also die später angezeigte Dialogbox zu reduzieren.

Mit dem Schalter 'Dialogbox reduzieren' werden die aktuellen Einstellungen ebenso gespeichert, wie mit dem Schalter 'Ok' und zusätzlich kann man die Dialogbox reduzieren.

Sobald man den Schalter 'Dialogbox reduzieren' anklickt, bekommt man wieder die Hauptdialogbox angezeigt, deren Einstellung man speichern möchte. Allerdings sind jetzt alle Felder blau oder rot unterlegt.

<figure><img src="/files/QU0M9z5n2bsTc5xjOHxQ" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Die roten Felder wird man später, beim Verwenden der Einstellung, nicht mehr sehen. Die blauen Felder dagegen werden wie gewohnt angezeigt. Indem man in ein Feld hineinklickt, kann man dessen Status umschalten (von rot auf blau und umgekehrt). Dies kann man so oft machen, wie man will.

Wenn die Dialogbox auch unterhalb der Einstellungsfelder Buttons hat, mit denen man in andere Bereiche der Dialogbox wechseln kann, kann man auch diese auswählen und dort die Felder ein- oder ausschalten. Wenn man dabei alle Felder eines Dialogboxbereiches auf rot (sprich aus-) schaltet, dann wird später der entsprechende Button gar nicht mehr angezeigt. Wenn man also bei der Reduzierung Zapfeneinstellung alle Felder des Bereiches 'Bohrungen' ausschaltet, dann wird später der Button 'Bohrung' gar nicht mehr angezeigt werden. Dies gilt aber nur für die gespeicherte Einstellung, die so reduziert wurde. Alle anderen Einstellungen werden weiterhin diesen Button anzeigen.

Sobald man mit der Reduzierung der Felder fertig ist, schließt man die Dialogbox mit 'Ok'. Die Einstellung wird dann gespeichert.

### Reduzierung aufheben

Mit dem Icon 'Reduzierung aufheben' kann man eine bestehende Reduzierung wieder aufheben und so alle Einstellungen sichtbar machen. Wenn man in einer Dialogbox eine reduzierte Einstellung geöffnet hat, werden die unsichtbaren Optionen trotzdem berücksichtigt. In der Regel ist dies auch in Ordnung, da diese unsichtbaren Optionen für die jeweilige Einstellung keine Rolle spielen. Manchmal möchte man aber wissen, welche unsichtbaren Optionen sich dahinter verbergen. In so einem Fall kann man diese Optionen mit einem Klick sichtbar machen.


# Einstellungen - Verwalten

<figure><img src="/files/6lOWll1WqbOuqj7WEkgD" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Mit dem mittleren Icon rechts neben dem Namen der Einstellung kommt man in die Dialogbox 'Einstellungen verwalten'. Dies ist eine sehr mächtige Funktion mit vielen Möglichkeiten.

<figure><img src="/files/PwAKkM8vAeB7gj34cwrA" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Im linken Teil der Dialogbox sieht man denselben Baum (oder die Liste) mit allen Einstellungen wie in der Auswahl der Einstellungen. Darunter ist das Kommentarfeld aber weiß, da man hier den Kommentar für jede Einstellung eingeben kann. Rechts daneben wird ein Bild eingeblendet oder es werden die Parameter der Einstellung angezeigt. Zwischen beiden Anzeigen kann man mit den Schaltern unter dem Bild umschalten. Hat man die Anzeige 'Bild' gewählt und es hängt kein Bild an der aktuellen Einstellung werden automatisch die Parameter angezeigt.

Aus der Einstellungsverwaltung heraus kann man neue Einstellungen anlegen, bestehende Einstellungen bearbeiten oder löschen. In den ersten drei Fällen wird wieder die Dialogbox aufgerufen, aus der heraus man die Verwaltung aufgerufen hat.

Der Schalter 'Übernehmen' kopiert die aktuelle Einstellung und gibt der Kopie einen neuen Namen, den man dort eingibt. Auf diese Weise kann man aus einer bestehenden Einstellung schnell eine neue Einstellung erzeugen und braucht diese nur nach Wunsch abzuändern.

Mit den Schaltern 'alphabet.' und den Pfeiltasten kann man die Einstellungen in der Liste 'alphabetisch' oder manuell sortieren.


# Einstellungen verwalten - Bilder

Passende Bilder sind eine gute Hilfe für die schnelle und einfache Auswahl der richtigen Einstellung. Daher kann man beliebige Bilder an eine Einstellung hängen.

Die Bilder werden nicht automatisch an die Einstellung gehängt, da das Programm nicht wissen kann, welches Bild angezeigt werden soll. Daher kann jeder Anwender sein eigenes Bild für die jeweilige Einstellung auswählen. Dies macht man mit dem linken der beiden Schalter rechts unter dem Bild. Als Hilfe haben wir eine Auswahl von Bildern mitgeliefert, die man sehr einfach auswählen kann. Wenn man auf das Icon für die Bildauswahl geklickt hat, öffnet sich eine Dialogbox. Im linken oberen Bereich der Dialogbox gibt es drei breite Schalter, mit denen man direkt drei verschiedene Verzeichnisse auswählen kann, in denen es Bilder geben könnte. Im "aktuellen Projektverzeichnis" liegen die selbst abgelegten Bilder. Im Verzeichnis "Hilfsbilder" liegen die von uns mitgelieferten Bilder. Hier gibt es unter anderem ein Unterverzeichnis mit dem Namen 'Bildersammlung', in dem jeder Anwender evtl. ein passendes Bild findet. Sonst erzeugt man sich über die OpenGL-Funktion ein eigenes Bild und hängt es an die Einstellung.


# Einstellungen verwalten - Gruppen

Die Liste der Einstellungen kann unter Umständen sehr lang werden. Ein Beispiel dafür sind die Wandausführungen. Aus diesem Grund ist es praktisch, dass man die Einstellungen beliebig gruppieren kann.

Man markiert die Einstellung, die man in eine Gruppe schieben will und ruft die Funktion 'Gruppe' auf. Es öffnet sich eine kleine Dialogbox, gegebenenfalls mit der Liste aller schon existierenden Gruppen.

<figure><img src="/files/PYB06409LDeIqEsknDGV" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Mit den Schaltern 'Neu' und 'Löschen' kann man neue Gruppen anlegen oder bestehende löschen. Auch hier gibt es die Schalter zum Sortieren der Gruppen.

Wenn man die Dialogbox mit 'Ok' verlässt, wird die aktuelle Einstellung (die in der vorherigen Dialogbox markiert war) der markierten Gruppe zugewiesen. Aus diesem Grund gibt es auch eine Zeile ohne Gruppenname. Damit kann man eine Einstellung wieder aus einer Gruppe herausholen.


# Einstellungen verwalten - Favoriten

Schon das Speichern von beliebig vielen Einstellungen erleichtert die Arbeit erheblich. Zusätzlich kann die Arbeitsgeschwindigkeit und den Komfort steigern, indem man bestimmte Einstellungen, die man besonders häufig benötigt, als Favoriten definiert. Diese Favoriten werden dann direkt über die Iconleiste verfügbar.

Wenn man eine Einstellung als Favorit haben möchte, markiert man diese Einstellung in der Liste und klickt auf 'Favoriten'. Es öffnet sich eine Dialogbox mit verschiedenen Optionen.

<figure><img src="/files/37xFxDkNLE3Zab53MTvx" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Es können bis zu 9 Favoriten für jede Funktion (z.B. die Zapfen) eingestellt werden. Mit der Nummer, die man in der ersten Zeile der Dialogbox eingibt, bestimmt man die Nummer des jeweiligen Favoriten. Damit beeinflusst man auch die Reihenfolge der Favoriten in der Iconleiste. Wählt man eine Favoriten-Nummer, die schon einmal für eine Einstellung der aktuellen Funktion verwendet wurde, wird der alte Favorit ersetzt.

Mit der nächsten Option kann man angeben, ob bei Aufruf des Favoriten die Dialogbox der Funktion geöffnet werden soll oder nicht. Wenn ich mir zum Beispiel einen Zapfen 4x4cm einstelle, den ich immer genau so verwenden möchte, dann benötige ich nicht immer die ganze Zapfen-Dialogbox. In so einem Fall stellt man die Option 'ohne Dialogbox' ein. Ruft man diesen Favoriten auf, öffnet sich keine Dialogbox, sondern man kann direkt Zapfen eingeben.

Da es in einigen Funktionen (z.B. auch dem Zapfen) mehrere Buttons in der Dialogbox gibt, mit denen man wählen kann, ob man einzelne Zapfen oder Gruppenweise Zapfen eingeben will gibt es einen Konflikt, wenn die Dialogbox gar nicht mehr geöffnet wird. Aus diesem Grund kann man auch dies voreinstellen. Sobald man die Option 'ohne Dialogbox' gewählt hat, werden gegebenenfalls die Buttons in der unteren Hälfte der Dialogbox aktiv. Man drückt dann den Button, der bei Verwendung des Favoriten verwendet werden soll.

Die letzte Option bestimmt die Art der Darstellung der Favoriten in der Iconleiste. Für jeden Favoriten wird ein Aufruf in der Iconleiste erzeugt. Dies kann wahlweise ein 'Flyout' oder ein Icon sein. Die Option 'Flyout' erzeugt ein Klappmenü, das bei Anklicken des Haupticons der Funktion nach unten klappt. Die Option Icon erzeugt ein eigenes Icon in der Iconleiste mit der Nummer des Favoriten in der rechten unteren Ecke.

<figure><img src="/files/rB0P9RcI7fVUh5H9TkAG" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Favorit 1 und 2 als Icon und Favorit 3 und 4 als Flyout.

Nachdem man Favoriten angelegt hat, werden diese auch in der Verwaltungsdialogbox in der Liste der Einstellungen angezeigt. Jeder Favorit bekommt eine kleine Zahl (Nummer des Favoriten) in einem kleinen gelben Feld.

<figure><img src="/files/xT2Nc6bZ7tIV0YCImUQO" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Liste der Einstellungen mit Favoriten.


# Einstellungen verwalten - Datenaustausch

## Datenaustausch

Mit der Funktion 'Datenaustausch' kann man einzelne Einstellungen exportieren oder importieren. Dies ist interessant, wenn man Einstellungen sichern, mit einem Kollegen austauschen, aus einer anderen Version importieren oder verschicken möchte. Bei diesem Datenaustausch kann man nicht nur pauschal alle Einstelllungen exportieren oder importieren, sondern man kann jede einzelne Einstellung gezielt auswählen und nur diese importieren oder exportieren.

Für den Datenaustausch wählt man den Schalter 'Datenaustausch' in der Verwaltungsdialogbox der jeweiligen Funktion. Darauf hin öffnet sich eine zweigeteilte Dialogbox.

<figure><img src="/files/UvpMoJCsC1Er7ufRtJNW" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Auf beiden Seiten der Dialogbox findet man eine Liste oder einen Baum (wenn man Gruppen in den Einstellungen hat), darunter ein paar Buttons und darunter wieder die Kommentare und die Bilder der markierten Einstellung.

Auf der linken Seite der Dialogbox sieht man immer die Einstellungen, die man aktuell im Programm für die gestartete Funktion zur Verfügung hat. Auf der rechten Seite hat man die Einstellungen, die irgendwo außerhalb des Programms gespeichert sind. Startet man den Datenaustausch für die gewählte Funktion das erste Mal, dann ist die rechte Seite leer.

Über der Liste (dem Baum) auf der rechten Seite gibt es ein Eingabefeld mit einem Icon am rechten Ende. Über dieses Icon kann man das Verzeichnis wählen, in das man die Einstellungen exportieren oder aus dem man Einstellungen importieren will. Klickt man auf dieses Icon bekommt man wieder eine Dialogbox, die einem bei der Auswahl des Verzeichnisses hilft.

<figure><img src="/files/qKFCMubci8VJyc4RtEPQ" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Im unteren Bereich der Dialogbox findet man den üblichen Verzeichnisbaum, in dem man ein beliebiges Verzeichnis auswählen kann. Darüber gibt es vier große Buttons, mit denen man vier verschiedene Standardverzeichnisse auf Knopfdruck einstellt. Mit einem Button unterhalb des Baumes kann man auch ein neues Verzeichnis anlegen. Sobald man das gewünschte Verzeichnis ausgewählt hat, beendet man die Wahl mit dem Button übernehmen.

Die Einstellungen werden jeweils in Dateien gespeichert, die einen Dateinamen aus Buchstaben und Zahlen haben. Man muss aber die Namen dieser Dateien nicht kennen. Das Programm weiß aus welcher Funktion heraus der Datenaustausch gestartet wurde (z.B. der Zapfeneingabe) und zeugt dann nur die passenden Dateien an. Wenn man einen Export machen will, muss man auch nicht ein Verzeichnis mit einer solchen Datei auswählen, sondern man kann ein beliebiges leeres Verzeichnis wählen. Das Programm legt dann dort eine neue Einstellungsdatei an.

Sobald man in der Dialogbox für den Datenaustausch auf der rechten Seite den richtigen Pfad eingestellt hat, kann man die Daten kopieren. Dazu markiert man links oder rechts alle oder einzelne Dateien. Einzelne Dateien markiert man wie von Windows gewohnt, indem man die Strg- oder die Shift-Taste gedrückt hält. Mit den Icons zwischen den Listen kann man die markierten Einstellungen von links nach oder umgekehrt kopieren. Mit dem Button unter den Listen kann man aber auch gleich Einstelllungen löschen.

### Emailanhang

Der 'Emailanhang' ist eine besondere Form des Exports. Der Schalter dafür steht unter beiden Listen zur Verfügung. Das Programm packt automatisch alle auf der jeweiligen Seite markierten Einstellungen in eine Datei und erzeugt eine Email in dem Programm, das auf dem Computer als Email-Programm eingestellt ist. An diese Email wird die gepackte Datei angehängt und es wird ein Text in der Email eingefügt, der erklärt, wie man die Einstellungen von dort wieder in das Programm einspielen muss:

Zur Übernahme der Daten gehen Sie bitte wie folgt vor:

1\. Speichern Sie den Anhang dieser Meldung auf dem 'Desktop'.

2\. Rufen Sie im Dietrich's Programm den Dialog auf, für den die Einstellungen vorgesehen sind.

3\. Rufen Sie über den zweiten Button neben der Einstellung die Verwaltung der Einstellungen auf.

Man muss jetzt nur noch die Email-Adresse eingeben und den Text entsprechend erweitern, damit der Empfänger weiß, von wem er die Email erhält und aus welcher Funktion die Einstellungen stammen (z.B. Zapfenfunktion). Wenn der Empfänger dann die Angaben aus der Email einhält, kann er die Einstellungen ganz einfach und vom Programm unterstützt in sein Programm importieren, ohne dass er sich seine Einstellungen überschreibt.


# Arbeitsumgebung

Die Arbeitsumgebung hat den alten Haustyp ersetzt. Der Haustyp hatte die Daten wesentlich globaler gespeichert, was zur Folge hatte, dass man oft nicht wirklich wusste, was jetzt alles im Haustyp gespeichert wurde. Da die Möglichkeiten, Einstellungen zu speichern, ab der Version 8 erheblich erweitert wurde (siehe Kapitel Einstellungen speichern) war ein neues Werkzeug notwendig geworden. Die Arbeitsumgebung stellt daher ein mächtiges Werkzeug zur Verwaltung, Sicherung und Verteilung von Einstellungen dar.

Die Arbeitsumgebung dient zum einen der Sicherung der eigenen Einstellungen. Man kann zwar in jeder einzelnen Funktion über den 'Datenaustausch' Einstellungen an einen anderen Ort kopieren oder wieder laden, aber über die Arbeitsumgebung kann man, ebenfalls über den Datenaustausch, auf die Einstellungen aus allen Funktionen zugreifen. So kann man in einer Dialogbox der Reihe nach, alle Einstellungen, die man sichern möchte, an die gewünschte Stelle kopieren.

Zum anderen dient die Arbeitsumgebung dazu, das Programm auf die jeweiligen Gegebenheiten anzupassen. So wäre zum Beispiel eine Arbeitsumgebung 'Holzrahmenbau', eine Arbeitsumgebung 'Blockbau' und eine Arbeitsumgebung 'Massivbau' denkbar. Je nachdem, was man gerade eingeben muss, lädt man sich die jeweilige Arbeitsumgebung mit allen für die Eingabe notwendigen Einstellungen. Alle anderen Einstellungen, die für die aktuelle Arbeit unwichtig sind, verschwinden dabei. Das System wird übersichtlicher und die benötigten Funktionen sind schneller und einfacher verfügbar.

Dienstleister, die Arbeitsvorbereitung für verschiedene Holzbaubetriebe machen, können mit den Arbeitsumgebungen sehr schnell alle Einstellungen für die Werkzeuge laden, die für die jeweilige Firma verwendet werden sollen. So kann man auch hier ein höheres Maß an Sicherheit bekommen, dass man für jeden Kunden die richtigen Bearbeitungen verwendet hat.

Da die Einstellungen auch Auswirkung auf die Iconleisten haben können (Siehe oben Favoriten) können auch die Iconleisten eines Modellbereiches mit in einer Arbeitsumgebung gespeichert werden. So lässt sich das ganze Programm mit drei Klicks vollständig an die persönlichen Anforderungen anpassen.

Wenn man Einstellungen speichert, entstehen viele verschiedene Dateien innerhalb des Systems, in denen diese Einstellungen gespeichert werden. Speichert man jetzt eine Arbeitsumgebung wird eine Kopie der Dateien in ein anderes Verzeichnis erstellt. Dabei werden nur die Dateien kopiert, die man im Datenaustausch einzeln markiert hat, oder die man über die "Grobauswahl" gewählt hat. Eine Arbeitsumgebung besteht somit aus einem Satz dieser Einstellungen, die in vielen verschiedenen Dateien liegen und diese Dateien befinden sich außerhalb des Programmsystems. Wenn man eine Arbeitsumgebung lädt, werden die Dateien dieser Arbeitsumgebung über die Dateien im Programmsystem kopiert. Dabei werden natürlich nur die Dateien ausgetauscht, die in der Arbeitsumgebung enthalten sind. Wenn man zum Beispiel eine Arbeitsumgebung 'Blockbau' lädt und man hat dort nur Einstellungen zu Wänden und Blockbau gespeichert werden im Programmsystem nur die Wand- und Blockbaueinstellungen überschrieben. Die Einstellungen zum Dach usw. bleiben unberührt.

#### ACHTUNG:

Da beim Laden einer Arbeitsumgebung die entsprechenden Dateien im System überschrieben werden, verschwinden dabei die Einstellungen, die man vorher im System hatte und die es auch in der geladenen Arbeitsumgebung gibt. Beispiel: Eine Einstellung 'Zapfen 4x4' gibt es aktuell im System, aber nicht in der Arbeitsumgebung 'B'. Sobald man die Arbeitsumgebung 'B' lädt und diese Arbeitsumgebung enthält Zapfeneinstellungen, dann werden die Zapfeneinstellungen im System überschrieben, die Zapfeneinstellung 'Zapfen 4x4' verschwindet. Daher kann es sinnvoll sein, vor dem Laden einer Arbeitsumgebung, die aktuellen Einstellungen zu sichern. Dies wird aber vom System automatisch beim Laden einer Arbeitsumgebung abgefragt.


# Arbeitsumgebung laden

Diese Funktion ist nur dazu da, eine bestehende Arbeitsumgebung möglichst schnell zu laden. Die Funktion zeigt eine Liste aller Arbeitsumgebungen. Man wählt die gewünschte Arbeitsumgebung aus und klickt auf 'Laden'. Jetzt wird die Arbeitsumgebung in das System geladen und ersetzt damit die Einstellungen und gegebenenfalls die Icons, die man in die Arbeitsumgebung ausgelagert hatte.


# Arbeitsumgebung - Datenaustausch

Das Hauptwerkzeug der Arbeitsumgebung verbirgt sich hinter der Funktion 'Datenaustausch'. Hier hat man verschiedene Möglichkeiten die einzelnen Einstellungen zu speichern, zu laden und zu verwalten. Die Möglichkeiten sind sehr umfangreich, weshalb die Dialogbox auf den ersten Blick sehr kompliziert erscheinen mag. Sobald man die Möglichkeiten aber erkannt hat, eröffnen sich dem Anwender eine Menge Möglichkeiten, die eigenen Daten zu organisieren.

Das Starten des Datenaustauschs dauert relativ lange, weil das Programm eine große Menge an Daten lesen und in einer Baumstruktur aufbauen muss. Gerade diese Baumstruktur macht den Datenberg aber sehr übersichtlich.

<figure><img src="/files/5zmcPpiCzcKChCl01m7I" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Auf der linken Seite der Dialogbox werden immer die aktuellen Einstellungen des Programms angezeigt. Auf der rechten Seite kann das Fenster leer sein, wenn man noch keine Arbeitsumgebung ausgewählt hat, oder es wird die zuletzt verwendete Arbeitsumgebung angezeigt.

<figure><img src="/files/tAmK1OOFUoQVOcndJHmS" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Die oberste angezeigte Ebene auf beiden Seiten der Dialogbox nennen wir Arbeitsebene. Auf beiden Seiten gibt es meistens je zwei Arbeitsebenen mit derselben Beschriftung. Diese Arbeitsebenen unterscheiden sich nur durch den vorangestellten Buchstaben. Dies kann ein 'E' oder ein 'I' sein. Das 'E' steht für Einstellungen und das 'I' für Iconleiste. Da sich eine Iconleiste mit den Einstellungen ändern kann (siehe Favoriten) kann man auch die Iconleisten in einer Arbeitsumgebung sichern.

<figure><img src="/files/lE0a63viBsuGBwJ309m0" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Wenn man den Baum durch Anklicken der Plus-Zeichen aufklappt, kann man bis zu vier Ebenen des Baums finden. Wie oben beschrieben nennt sich die oberste Ebene des Baumes 'Arbeitsebene'. Zum Teil findet man hier die Modellbereiche wieder, es gibt aber auch Arbeitsebenen, die sich nicht eindeutig einem Modellbereich zuordnen lassen. Die nächste Ebene ist die 'Funktionsebene'. Hier findet man Funktionen wie 'Zapfen', 'Pfetteneingabe' oder 'Wandausführungen'. Die nächste Ebene ist die 'Gruppe'. Diese Gruppen müssen aber nicht zwingend existieren. Es handelt sich hier um die Gruppen die man selbst beim Speichern von Einstellungen anlegen kann, aber nicht muss. Auf der untersten Ebene findet man die einzelnen Einstellungen. Dies kann ein gespeicherter 'Zapfen 4x4' sein, aber auch eine Sparreneinstellung oder ein '11.5 Mauerwerk'. Wenn eine Einstellung als Favoriten eingestellt ist, wird auch das angezeigt.

Wie schon oben erwähnt sieht man auf der linken Seite der Dialogbox immer die aktuellen Einstellungen des Programmsystems. Auf der rechten Seite sieht man entweder eine leere Liste oder die Arbeitsebenen einer Arbeitsumgebung. Über diesem großen rechten Feld gibt es eine Zeile, in der gegebenenfalls der Pfad und der Name der aktuellen Arbeitsumgebung angezeigt wird. Das letzte Verzeichnis in diesem Pfad entspricht der Arbeitsumgebung. Der Name dieses Verzeichnisses ist der Name der Arbeitsumgebung. Wenn man eine andere Arbeitsumgebung wählen will, klickt man auf das Browser-Icon am rechten Ende dieser Pfadanzeige.

<figure><img src="/files/59ao604umidwgAwvjk7k" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Es öffnet sich eine Dialogbox mit einem Baumelement, das alle Verzeichnisse der Festplatte (und ggf. des Netzwerkes) anzeigt. Wenn man schon eine Arbeitsumgebung ausgewählt hatte, steht der Cursor auch in diesem Baum auf der zuletzt verwendeten Arbeitsumgebung. Grundsätzlich kann man Arbeitsumgebungen überall hinlegen, wo man will, es ist aber vorgesehen, dass man diese in das Verzeichnis 'Arbeitsumgebungen' im aktuellen System speichert. Damit man aber auch andere Verzeichnisse schneller wählen kann, anstatt sie im Baum zu suchen gibt es die großen Schalter im oberen Bereich der Dialogbox. So könnte es interessant sein, eine Arbeitsumgebung mit allen aktuellen Einstellungen im aktuellen Projekt zu speichern, damit die verwendeten Einstellungen beim Projekt bleiben.

Zum Anlegen eines neuen Verzeichnisses, in dem man evtl. eine neue Arbeitsumgebung speichern möchte, kann man den Schalter unterhalb des Baumes verwenden. Dieses Verzeichnis entspricht dann schon der neuen Arbeitsumgebung. Der Name des Verzeichnisses ist der Name der Arbeitsumgebung. Mit dem Schalter 'Übernehmen' am unteren Ende der Dialogbox wählt man das markierte Verzeichnis bzw. die markierte Arbeitsumgebung aus und schließt die Dialogbox. Diese Arbeitsumgebung ist dann die aktuelle Arbeitsumgebung. Da das Programm die Daten der Arbeitsumgebung, sofern sie schon welche enthält, analysieren muss, um die Baumstruktur aufzubauen, kann es etwas Zeit dauern, bis die Haupt-Dialogbox des Datenaustausches wieder verfügbar ist.

Mit dem Datenaustausch kann man Daten aus dem Programmsystem als Arbeitsumgebung sichern oder man kann Daten aus einer Arbeitsumgebung in das Programmsystem laden. Für beide Fälle gibt es eine gröbere, aber schnelle Methode und eine detaillierte, aber etwas aufwendigere Methode. Die schnelle Methode ist diejenige, die man für seine tägliche Arbeit verwenden sollte. Die etwas aufwendigere aber dafür feinere Methode sollte man für die detaillierte Pflege der Arbeitsumgebungen verwenden.


# Arbeitsumgebung Laden

<figure><img src="/files/7mecUcBxNB716miNqrY1" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Mit dem Icon mit dem Häuschen und dem Pfeil nach links kann man eine ganze Arbeitsumgebung oder einen Teil davon schnell laden.

<figure><img src="/files/LupePldB6PW9FGhfYb2Z" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Nach dem Anklicken des Icons öffnet sich eine Dialogbox, in der die Arbeitsebenen der aktuellen Arbeitsumgebung (die zuvor auf der rechten Seite der Dialogbox angezeigt wurde) mit einem Schalter davor angezeigt werden. Da in einer Arbeitsumgebung nicht unbedingt alle Arbeitsebenen gespeichert sein müssen kann es sein, dass einige Arbeitsebenen deaktiviert (grau) sind. Nur die Arbeitsebenen, aus denen Einstellungen in dieser Arbeitsumgebung existieren haben einen weiß unterlegten Schalter davor und sind standardmäßig eingeschaltet. Bei einer Arbeitsumgebung 'Holzrahmenbau' könnten dies zum Beispiel die Arbeitsbereiche 'Einstellungen für Grundriss und Wandkonstruktion', 'Icons für Grundriss und Wandkonstruktion', die 'HRB-Vorlaufdateien' und die 'Werkzeuge' sein.

Mit den Schaltern kann man jetzt bestimmen welche Arbeitsbereiche geladen werden sollen. Dann klickt man auf 'Laden' und die Dateien aus den markierten Arbeitsbereichen der aktuellen Arbeitsumgebung werden in das Programmsystem kopiert. Dabei werden die entsprechenden Dateien im Arbeitssystem überschrieben. Hatte man zum Beispiel eben noch Ausführungen für Massivbauwände im System wurden diese jetzt "gelöscht" und durch Ausführungen für Holzrahmenbauwände ersetzt.


# Arbeitsumgebung Speichern

<figure><img src="/files/PA4zjUolVJfgtiz7WZcO" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Mit dem Icon mit dem Häuschen und dem Pfeil nach rechts kann man eine ganze Arbeitsumgebung oder einen Teil davon schnell speichern.

Die Dialogbox, die sich öffnet, ist dieselbe wie beim Laden einer Arbeitsumgebung. Es werden alle Arbeitsebenen mit einem Schalter davor angezeigt. Wenn im aktuellen Programmsystem für manche Arbeitsbereiche keine Einstellungen existieren sind diese Arbeitsbereiche deaktiviert (grau) und können daher nicht gewählt werden.

Der Name der Arbeitsumgebung, in welche die Einstellungen gespeichert werden, wird am oberen Rand der Dialogbox angezeigt. Dieser Name entspricht dem Verzeichnis, das vorher auf der rechten Seite der Datenaustausch-Dialogbox ausgewählt worden war.


# Arbeitsumgebung Anlegen

Eine neue Arbeitsumgebung kann auf verschiedene Weisen angelegt werden. Eine Methode ist die, dass man in der Datenaustauschdialogbox rechts oben in die Pfadauswahl geht und dort ein neues Verzeichnis anlegt. Dieses Verzeichnis ist die neue Arbeitsumgebung (jetzt natürlich noch leer) und der Name des Verzeichnisses ist der Name der Arbeitsumgebung. In dieses leere Verzeichnis kann man mit der Funktion Speichern einer Arbeitsumgebung Einstelllungen hineinkopieren. Über diesen Weg kann man Arbeitsumgebungen an beliebiger Stelle der Festplatte (oder des Netzwerkes) anlegen.

<figure><img src="/files/8Qv3V1w4RCVTHJLGQC5r" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Der einfachere und schnellere Weg geht über das Icon 'Neue Arbeitsumgebung'. Mit dieser Funktion öffnet sich wiederum dieselbe Dialogbox wie bei der Funktion 'Arbeitsumgebung speichern'. Diesmal ist aber die oberste Zeile änderbar. Dort gibt man den Namen der neuen Arbeitsumgebung ein. Diese neue Arbeitsumgebung wird immer automatisch im Hauptverzeichnis für Arbeitsumgebungen gespeichert.

Mit den Schaltern vor den Arbeitsebenen kann man einstellen, welche Arbeitsebenen in der neuen Arbeitsumgebung gespeichert werden sollen.

Sobald man auf Speichern klickt, werden alle Einstellungsdateien aus dem aktuellen System in die Arbeitsumgebung gespeichert, die man zuvor über die Schalter ausgewählt hatte. Die Dialogbox schließt sich und die neue Arbeitsumgebung wird automatisch auf der rechten Seite der Datenaustauschdialogbox angezeigt.


# Arbeitsumgebung Pflegen

Die detaillierte Pflege der Arbeitsumgebungen hat einen großen Unterschied gegenüber der schnellen Lade- oder Auslagervorgänge. Es werden keine ganzen Dateien kopiert und dadurch keine Einstellungen überschrieben. Dies ist für die normale Arbeit, wo man sich bewusst nur die Einstellungen holen will, die man gerade benötigt, nicht das Richtige. Wenn man aber bestehende Arbeitsumgebungen kontrollieren und pflegen möchte, ist es hilfreich, wenn man einzelne Einstellungen aus dem System in die Arbeitsumgebung oder umgekehrt kopieren kann.

Für die Pflege der Arbeitsumgebungen klappt man die Arbeitsebene auf, sucht sich die gewünschte Funktionsebene und klappt diese ebenfalls auf. Jetzt sieht man alle Gruppen und Einstellungen dieser Funktion. Dies macht man auf beiden Seiten der Dialogbox. Links sieht man immer die aktuellen Einstellungen aus dem Programmsystem und rechts die Einstellungen aus der ausgewählten Arbeitsumgebung.

<figure><img src="/files/Mp6tfbtX7yXPedy3Rltb" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Hatte man zum Beispiel zuletzt seine Arbeitsumgebung 'Massivbau' geladen, wird man auf der linken Seite nur die Wandausführungen für den Massivbau finden. Wählt man auf der rechten Seite seine Arbeitsumgebung 'Holzrahmenbau' (sofern man eine solche angelegt hat), dann wird man dort nur die Wandausführungen für den Holzrahmenbau finden.

Jetzt kann man die Einstellungen, die man von der einen Seite auf die Andere kopieren möchte, markieren und dann klickt man auf den entsprechenden Richtungspfeil zwischen den beiden Bäumen. Beim Markieren kann man die Windows-üblichen Tasten verwenden. Mit gedrückter Strg-Taste kann man beliebige einzelne Einstellungen markieren. Mit gedrückter Shift-Taste werden alle Einstellungen zwischen der ersten und der letzten angeklickten Einstellung markiert.

Wenn die kopierten Einstellungen zu einer Gruppe gehören (z.B. Gruppe 'Holzrahmenbau'), dann nehmen die Einstellungen beim Kopieren Ihre Gruppe mit. Es würde daher in unserem Beispiel auf der linken Seite die Gruppe 'Holzrahmenbau' mit den entsprechenden Einstellungen auftauchen. Die bestehenden Einstellungen des aktuellen Systems bleiben dabei unberührt. Wir hätten jetzt Wandausführungen für Massivbau **und** Holzrahmenbau in unserem Programmsystem. In der Arbeitsumgebung 'Holzrahmenbau' bleiben weiterhin die Einstellungen für die Holzrahmenbau-Wandausführungen erhalten. Die Einstellungen werden immer kopiert und nicht verschoben.

<figure><img src="/files/5H3p2uwYq8Ra9Kngi6Zg" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Wenn eine Einstellung als Favorit eingestellt ist, wird auch diese Information mitkopiert. Dabei kann es allerdings Konflikte geben, wenn auf beiden Seiten dieselben Favoritennummern verwendet worden sind. In diesem Fall behält immer die Einstellung im Programmsystem (linke Seite) den Favoriten und die von rechts nach links kopierte Einstellung verliert die Favoriteneinstellung.

Grundsätzlich kann man auf dem eben beschriebenen Weg Einstellungen in beide Richtungen kopieren. Damit kann man auch neu erstellte Einstellungen, die in einer bestehenden Arbeitsumgebung hilfreich wären, über diesen Weg aus dem System in die Arbeitsumgebung kopieren. Dasselbe kann man aber auch aus der einzelnen Funktion heraus machen. Wenn man zum Beispiel in einer Funktion eine einzelne neue Einstellung erstellt hat, die man auch in anderen Arbeitsumgebungen zur Verfügung haben möchte, muss man nicht den Datenaustausch der Arbeitsumgebung aufrufen. Man kann dann den Datenaustausch der Funktion aufrufen und dort auf der rechten Seite das Verzeichnis der Arbeitsumgebung auswählen. Dazu klickt man in der Dialogbox für die Pfadwahl einfach auf den großen Schalter 'Arbeitsumgebungen (DHPUGB)' am oberen Rand der Dialogbox. Dann springt das Programm automatisch in dieses Verzeichnis. Dort wählt man dann nur noch das Verzeichnis der gewünschten Arbeitsumgebung und kopiert dann die neue Einstellung aus dem Programmsystem in die gewünschte Arbeitsumgebung.

Unter den beiden Baumelementen gibt es noch drei Schalter, welche die Arbeit manchmal etwas erleichtern. Mit dem Schalter 'Alle markieren' kann man mit einem Klick alle Arbeitsebenen und Funktionsebenen des Baumes aufklappen und alle Einstellungen werden markiert. Mit dem Schalter 'Löschen' kann man die markierten Einstellungen löschen.

Der Schalter 'In Emailanhang' ist eine besondere Form des Exports. Das Programm packt automatisch alle auf der jeweiligen Seite markierten Einstellungen in eine Datei und erzeugt eine Email in dem Programm, das auf dem Computer als Email-Programm eingestellt ist. An diese Email wird die gepackte Datei angehängt und es wird ein Text in der Email eingefügt, der erklärt, wie man die Einstellungen von dort wieder in das Programm einspielen muss:

Zur Übernahme der Daten gehen Sie bitte wie folgt vor:

1\. Speichern Sie den Anhang dieser Meldung auf dem 'Desktop'.

2\. Rufen Sie im Dietrich's Programm den Dialog auf, für den die Einstellungen vorgesehen sind.

3\. Rufen Sie über den zweiten Button neben der Einstellung die Verwaltung der Einstellungen auf.

Man muss jetzt nur noch die Email-Adresse eingeben und den Text entsprechend erweitern, damit der Empfänger weiß, von wem er die Email erhält und aus welcher Funktion die Einstellungen stammen (in diesem Fall der Datenaustausch der Arbeitsumgebungen). Wenn der Empfänger dann die Angaben aus der Email einhält, kann er die Einstellungen ganz einfach und vom Programm unterstützt importieren. Beim nächsten Aufruf der Funktion 'Arbeitsumgebungen -- Datenaustausch' oder 'Arbeitsumgebung -- Laden' startet dann automatisch die Funktion Anlegen einer neuen Arbeitsumgebung. Dadurch kann man den vorgegeben Namen der Arbeitsumgebung ändern und man kann sogar nur einen Teil der zugemailten Arbeitsumgebung importieren.


# Bearbeitungen


# Grundriss


# Gebäude, Wände, Stabwerk


# Stockwerke

## Grundlagen

{% embed url="<https://youtu.be/dbPRezjJVOs>" %}

In dem Grundlagenvideo werden zu Zusammenhänge und die Verknüpfungen der Stockwerke mit den Decken und Wänden erklärt.

Die Decken können wahlweise mit ihrer Oberkante Rohdecke oder der Oberkante Fertigfußboden am Stockwerk hängen. Verschiebt man ein Stockwerk in der Höhe, bewegt sich die Decke automatisch inklusive ihrer Bauteile und gegebenenfalls der Hilfsgeometrie mit.

Wände können sich mit ihrer Oberkante auf das eigene Stockwerk beziehen, dann gibt man direkt die Wandhöhe ein. Sie können aber auch am darüber liegenden Stockwerk oder der darüber befindlichen Decke hängen. Verschiebt man dann das darüber liegende Stockwerk, ändert sich automatisch die Wandhöhe.

## Die Stockwerkseingabe

{% embed url="<https://youtu.be/jK3RoLQNO_I>" %}

Um Wände einzugeben, muss zuerst ein Stockwerk angelegt werden. Dies geschieht in der Funktion 'Wände - Stockwerk'. Sind bereits Stockwerke vorhanden, so erscheinen sie in der Liste links oben in der Dialogbox mit einer Vorschau im Fenster rechts. In der Liste werden auch Unter- und Oberkante (absoluter Wert) angegeben. Die Oberkante ist hilfreich, wenn man die Unterkante des nächsten Stockwerkes festlegt.

Die Dialogbox bietet folgende Funktionen zur Bearbeitung von Stockwerken:

**Neu**: Ein neues, leeres Stockwerk wird angelegt.

**Übernehmen**: Das momentan markierte Stockwerk wird für ein neues Stockwerk übernommen. Dabei kann man auswählen, ob nur die Wände, auch die Fenster und Türen, auch die Bauteile oder aber auch die Hilfsgeometrie übernommen werden soll. Die Stockwerksbezeichnung sowie Unterkante können wie bei 'Neu' vergeben werden.

**Ändern**: Die Höhe der Unterkante kann geändert werden. Eine Veränderung der Unterkante bewirkt eine Verschiebung des ganzen Stockwerkes und aller seiner Fenster, Türen und Bauteile.

Ändert man Startnummer der Wände werden alle Wände dieses Stockwerks automatisch neu durchnummeriert.

**Löschen**: Ein Stockwerk kann vollständig, oder es können wahlweise nur Fenster, Türen, Bauteile und Hilfsgeometrie gelöscht werden. Wenn die Wände gelöscht werden, müssen auch die Fenster, Türen und Bauteile gelöscht werden.

## Stockwerk Neu / Ändern

**Stockwerk und Stockwerknummer**: Ein Stockwerk wird durch die üblichen Bezeichnungen (EG, OG usw.) und eine Nummer definiert. Die Nummer kann, z.B. bei EG, auch entfallen.

**Stockwerkgruppe**: Jedes Stockwerk kann zu einer Gruppe gehören, es muss aber nicht zwingend eine Gruppe eingegeben werden. Für die Gruppe kann ein beliebiger Text eingegeben werden (Zahl oder Text) und die Stockwerke, die denselben Gruppentext bekommen haben gehören zur selben Gruppe.

Die Gruppen haben eine Bedeutung bei der automatischen Suche nach dem oberen Stockwerk für die Wandhöhen oder für die Position der Decken. Das Programm sucht nur innerhalb der eigenen Gruppe.

Beispiel: Eine Decke gehört zum EG der Gruppe "Hauptgebäude" und die Position soll von UK oberes Stockwerk übernommen werden. Das Programm findet dann das darüber liegende Stockwerk OG1 aus derselben Gruppe "Hauptgebäude" und ignoriert das OG2 aus der Gruppe "Anbau".

**Unterkante**: Absolute Höhe der Unterkante des Stockwerkes. Auf diese Unterkante kann sich die Unterkante der dazugehörigen Wände beziehen.

**Startnummer Wände**: Jede Wand hat eine Wandnummer. Mit diesem Feld kann die Nummerierung der Wände beeinflusst werden. Dazu kann man eine Startnummer für jedes Stockwerk vorgeben. Die erste Wand dieses Stockwerks bekommt dann diese Nummer und jede weitere Wand wird hochgezählt. Zwischen der letzten Wandnummer eines Stockwerks und der ersten Wand des nächsten Stockwerks können Lücken bestehen.


# Wandausführungen verwalten

## Die Grunddaten der Wandausführung

{% embed url="<https://youtu.be/M3wBE2-Lwcg>" %}

Im System können Ausführungen für Wände definiert werden. Beim Erzeugen einer Wand werden aus der Ausführung der Wandtyp, das Texturset, die HRB-Vorlaufdatei, die Wanddicke, die Referenzachse und die Lagenaufteilung übernommen. Alle diese Werte werden dann in der Wand gespeichert. Eine Änderung der Ausführung wird nicht automatisch auf die Wände übertragen, die bereits eingegeben wurden.

Die Ausführungen werden über die Funktion 'Wandausführungen verwalten' eingegeben.

Mit der Auswahlliste am oberen Rand der Dialogbox kann man bestehende Einstellungen auswählen. Mit dem Icon mit Diskette man die aktuelle Einstellung mit demselben Namen oder einem neuen Namen speichern. Über das Verwaltungsicon können neue Ausführungen, auch durch Übernahme bestehender Wandausführungen erzeugt werden, bestehende Ausführungen geändert oder gelöscht werden. Siehe dazu 'Einstellungen speichern' im Handbuch 'Hilfe Allgemeinen'.

Wenn man für eine Wandausführung einen Favoriten speichert (siehe Handbuch 'Hilfe allgemein') und man klickt das entsprechende Icon an, startet nicht die Funktion 'Wandausführungen verwalten', sondern die Wandeingabefunktion. Dabei wird allerdings die als Favorit gespeicherte Wandausführung voreingestellt. Auf diese Weise kann man sich bis zu neun Wandeingaben mit verschiedenen Wandaufbauten in die Iconleiste legen.

Für jede Ausführung können folgende Werte eingestellt werden:

**Wandtyp**: Für die Ausführung muss ein Wandtyp (Außen-, Innen- oder Gaubenwand) festgelegt werden. Die Kennung Außen- und Innenwand ist vor allem für die Belegung mit HRB und die Aufmaßermittlung wichtig. Die Kennung Gaubenwand bewirkt, dass diese Wand nicht unter ein Dach, sondern zwischen die Dachflächen (Hauptdachfläche - Gaubendachfläche) geschnitten wird. In der HRB-Belegung wird eine Gaubenwand als Außenwand behandelt.

**Raumermittlung**: Für das Modul 'Räume' spielen Wände als Begrenzung der Räume eine große Rolle. So kann eine Wand einen Raum als solchen begrenzen oder nicht. Hier stehen folgende Optionen zur Verfügung:

> **Raumbegrenzung**: Eine Wand mit dieser Kennung begrenzt automatisch einen Raum.
>
> **Vormauerung (nicht Raumhoch)**: Hat eine Wand für die Raumermittlung die Option 'Vormauerung', so wird sie nicht als Raumgrenze berücksichtigt. Wenn eine Vormauerung z.B. im Bereich einer Abseitenwand den Raum jedoch tatsächlich begrenzt, so sollte sie für 'Raumermittlung' die Standardoption 'Raumbegrenzung' erhalten. Dies hat keine Auswirkungen auf die Aufmasswerte der Wand, nur auf die Berücksichtigung bei der Begrenzung des Raumes. Diese Situationen tritt hauptsächlich im Dachbereich auf, wo selbst eine durch Dachverschneidung niedrige Vormauerung (Kniestock) Raum begrenzend sein kann. Deshalb wird eine Vormauerung mit einer maximalen Wandhöhe von mindestens 4.0 m immer als 'Raumbegrenzung' berücksichtigt; hier ist die 'maximale Wandhöhe' und nicht die tatsächliche Wandhöhe ausschlaggebend. Für die Kniestockwand könnte also alternativ die maximale Wandhöhe auf über 4.0 m gestellt werden.
>
> **Nur Raumbegrenzung**: Eine Wand mit dieser Kennung wird nur bei der Ermittlung der Räume als Begrenzung berücksichtigt, sie ist aber ansonsten keine Wand im Sinne des Programms. Sie wird daher auch nicht als Wand im Aufmaß angezeigt werden.

**Zusätzlicher Wandtyp**: Wir unterscheiden grundsätzlich Außenwände, Gaubenwände und Innenwände. In einigen Situationen wäre eine genauere Klassifizierung der Wand hilfreich, z.B. "Sanitärwand" oder "Abseitenwand". Dazu wurde der zusätzliche Wandtyp eingeführt:

* Eingabe des zusätzlichen Wandtyps:

&#x20;

* In der Wandausführung: Er kann mit dieser auch gespeichert und somit auch gleich zugeordnet werden.
* In den Wandattributen: Hier kann er angepasst werden ohne eine Neuberechnung der Wand auszulösen.
* Der zusätzliche Wandtyp ist eine freie Text-Eingabe. Um auf eine Auswahl von Begriffen zugreifen zu können, kann die Datei %DHPVOR%\WZusWaTyp.vor eingesetzt werden; diese sollte nur von versierten Anwendern editiert werden.

&#x20;

* Verwendung des zusätzlichen Wandtyps:

&#x20;

* Der zusätzliche Wandtyp wird mit der System-Variable **EzTyp** an das HRB-System und die Kombielemente übertragen. Dort kann er dann in Bedingungen steuernd eingesetzt werden.
* Der zusätzliche Wandtyp ist in den Wandplänen verfügbar. Dort kann er in Texten ausgegeben werden.
* Auch an die Wandstationen wird der zusätzliche Wandtyp als Information übertragen.
* Der zusätzliche Wandtyp wird in Gebäudeelementlisten übertragen.

**Übergabe an die Wandstation**: Für die Wandstationen kann man jeder einzelnen Wand über die Ausführung schon die Information mitgeben, ob die Wand in Sichtrichtung oder gegen Sichtrichtung übergeben werden soll.

**HRB-Vorlauf**: Der Wand kann über die Ausführung von vorneherein ein HRB-Vorlauf zugeordnet werden. Dieser kann später jederzeit, unabhängig von der Ausführung, geändert werden.

**Blockbauausführung**: Der Wand kann über die Ausführung von vorneherein ein Blockbau-Vorlauf zugeordnet werden. Dieser kann später jederzeit, unabhängig von der Ausführung, geändert werden.

**Texturset**: Zur Auswahl des Textursets steht ein entsprechender Browser zur Verfügung. Interessant für die Wände ist die Möglichkeit im Texturset zwischen Vorder-, Rückseite und Kanten zu unterscheiden. Es werden einige typische Textursets mitgeliefert.

**Wanddicke**: Hier wird die gesamte Wanddicke angezeigt und kann eingegeben werden. Die Wanddicke entspricht immer der Summe der Lagendicken. Änderungen in der Wanddicke werden grundsätzlich auf die Lage 0 verrechnet.

**Referenzachse**: Für die Eingabe kann eine spezielle Referenzachse festgelegt werden. Der Wert ist der Abstand von der linken Wandkante, wenn man vom ersten zum zweiten Eingabepunkt der Wand schaut.

## **Der Lagenaufbau (die Schicht-) der Wandausführung**

{% embed url="<https://youtu.be/RE7W1xWNfz4>" %}

**Lagen**: Es werden die Lagendicken eingegeben. Bei einer Änderung wird die gesamte Wanddicke automatisch angepasst. Die Lage 0 sollte die Hauptlage (Ständerlage) der Wand sein. Die Lagen ‑1, -2 usw. liegen dann zur Vorderseite, die Lagen 1, 2 usw. zur Rückseite der Wand. Bei einer Außenwand wird die Vorderseite immer als Außenseite betrachtet.

**Kernlagen (K)**: Jede Lage kann eine Kernlage oder eine Schale sein. Die Kernlagen der Wand haben eine untergeordnete Rolle und haben keinen Einfluss auf die Verschneidung der Wand mit einer Decke oder dem Dach. Allerdings kann man mit den Kernlagen die angezeigte Wandlänge im Aufmaß beeinflussen. Die längste Länge aller Kernlagen einer Wand ergibt die angezeigte Wandlänge.

**Isolationsaufmass (I)**: Auf diese Art definierte Lagen werden bei Ablage eines Wandaufmasses in das Baudatenprogramm, in den Aufmassdaten der Wandflächen als Isolationsfläche und Isolationsvolumen ausgewertet

**Flächenaufmass (F)**: Auf diese Art definierte Lagen werden bei Ablage eines Wandaufmasses ins Baudatenprogramm, in den Aufmassdaten der Wandflächen als Fläche und wahre Fläche ausgewertet.

**Schichtbereiche für EnEV:** Mit diesem Button wechselt man in eine weitere Dialogbox für die Eingabe der Schichtbereiche, die in einer Wand auftreten können. Diese Dialogbox ist im Kapitel Schichtbereiche für EnEV beschrieben.

Die nächsten drei Felder haben nicht sosehr mit der Ausführung einer Wand zu tun, als vielmehr mit der Eingabe der Wände. Man kann hier aber Vorgaben für die Eingabe der Wände machen, die sich aber bei der Eingabe selbst noch einmal abändern lassen.

**Anschließen**: Wenn Wände bei der Eingabe auf andere Wände treffen, so werden sie normalerweise mit diesen verschnitten, also angeschlossen. Die Dropliste hat folgende Optionen:

> **Alle**: Alle Wände werden ohne weitere Abfrage angeschlossen.
>
> **Einzel**: Bei jedem Anschluss fragt das Programm nach einer Bestätigung.
>
> **Keine**: Keine Wand wird angeschlossen.

**Positionierung**: Eine Wand wird über zwei Punkte im Grundriss eingegeben. In der Positionierung kann gewählt werden, welche Linie mit diesen zwei Punkten aufgespannt wird: Sichtseite oder Rückseite, Mittelachse, Referenzachse oder Wahl. Mit der Option ‚Wahl' kann die Seite nach der Eingabe der zwei Punkt grafisch gewählt werden.

**Eingaberichtung**: Wände können von rechts nach links oder von links nach rechts eingegeben werden, wobei die Sichtseite auf der selben Seite bleibt. Mit der Option Wahl kann die Wand nach der Eingabe der zwei Endpunkte grafisch (Maus rechts) gedreht werden.

**Bezug für Unterkante Wand**: Dies ist eine Vorgabe für Wände, die mit dieser Wandausführung erstellt werden, aber beim Eingeben der Wand kann diese Einstellung geändert werden. Da die meisten Wände mit einer bestimmten Ausführung meistens mit gleichen Bezügen und gleicher Höhe eingegeben werden passt die Vorgabe oft.

> Als Bezug steht hier eine Möglichkeit zur Verfügung:
>
> **UK aktuelles Stockwerk**: Die Unterkante Wand bezieht sich auf die Unterkante des Stockwerks zu der die Wand gehört.

**Abstand zu unterem Bezug UA**: Dies ist der Abstand zwischen Unterkante Wand und der oben gewählten Bezugshöhe.

**Bezug für Oberkante Wand**: Für die Oberkante kann ein Bezug gewählt werden:

> **UK aktuelles Stockwerk**: Die Oberkante Wand bezieht sich auf die Unterkante des Stockwerks zu der die Wand gehört. Zusammen mit dem Abstand (nächstes Feld) kann man damit die maximale Wandhöhe direkt eingeben, wie dies auch mit den Programmversionen vor der V14 üblich war.
>
> **UK Lage 0 obere Decke** bzw. **UK Lage 0 obere Decke**: Die Oberkante Wand bezieht sich auf die Unterkante bzw. Oberkante der Lage 0 der nächsten Decke, die sich oberhalb der Unterkante Wand befindet. Dazu wird eine Decke gesucht, die mindestens 1.8m, oberhalb der Unterkante des aktuellen Stockwerkes liegt. Wird bis 1.8 m oberhalb des oberen Stockwerkes keine Decke gefunden, so wird die Wand durch die Unterkante des oberen Stockwerkes begrenzt.
>
> *UK Lage 0* wird typischerweise für Innenwände verwendet, die unterhalb der Tragkonstruktion der Decke enden. Die Tragkonstruktion befindet sich typischerweise in Lage 0: Betonlage, Deckenbalken oder Brettsperrholz.
>
> *OK Lage 0* wird für Wände eingesetzt, die zwar durch die Haupt-Tragkonstruktion dringen, aber noch unterhalb der aussteifenden Lage enden, z.B. unterhalb der OSB-Platte.
>
> **UK oberes Stockwerk**: Die Oberkante der Wand wird relativ zur Unterkante des nächst höheren Stockwerkes positioniert. Dies wird für die meisten Wände der richtige Ansatz sein. Gibt es kein oberes Stockwerk, so werden bei dieser Option die Wände automatisch bis zum Dach gezogen.

**Abstand zu oberem Bezug OA**: Dies ist der Abstand zwischen Oberkante Wand und der oben gewählten Bezugshöhe.

**Definition für oberes und unteres Stockwerk:**

Das obere Stockwerk wird automatisch aufgrund der Unterkante Stockwerk gesucht, die Bezeichnung (EG, OG 1,..) spielt hier keine Rolle. Dabei wird das nächste Stockwerk gefunden, das höchstens 1.25 m entfernt liegt; wird bis zu einem Abstand von 1.25 m kein Stockwerk gefunden, so wird das nächste gesucht, das mindestens 1.8 m entfernt liegt. Der Grund für dieses Intervall ist, dass Stockwerke gefunden werden müssen, die nur für Decken angelegt wurden; diese haben einen sehr kleinen Abstand, also unter 1,25 m. Dagegen sollen keine Zwischengeschosse gefunden werden, also muss das nächste reguläre Stockwerk mindestens 1.8 m entfernt liegen. Für Fälle in denen diese Grenzen kein geeignetes Ergebnis bringen, sollten die Bezüge für Wände und Decken auf Unterkante aktuelles Stockwerk gestellt werden, so dass man die Höhen wie bisher direkt eingeben kann.

## Die bauphysikalischen Werte der Wandausführung

{% embed url="<https://youtu.be/Icp08MpszkY>" %}

In der Wandausführung kann man sich bauphysikalische Werte wie den U-Wert berechnen und ein Glaserdiagramm anzeigen lassen. Wie das funktioniert zeigt das Video.


# Wandeingabe

## Optionen der Wandeingabe

{% embed url="<https://youtu.be/gZKTNw7tco8>" %}

Zuoberst kann eine Ausführung für die neue Wand gewählt werden. Mit dem Icon rechts daneben lässt sich die Ausführung auch direkt abändern, ohne die Wandeingabe verlassen zu müssen.

**Wandtyp**: Wenn keine Ausführung gewählt wurde, so kann hier der Wandtyp bestimmt werden. Ansonsten wir der Wandtyp der gewählten Wandausführung angezeigt.

**Texturset**: Wenn keine Ausführung gewählt wurde, so kann hier ein Texturset mit dem Browser ausgewählt werden.

**Wanddicke, Referenzachse**: können ebenfalls nur eingegeben werden, wenn keine Ausführung vergeben wurde. Die Wand hat dann automatisch nur eine Lage (Lage 0) mit der Dicke der gesamten Wand.

**Anschließen**: Wenn Wände bei der Eingabe auf andere Wände treffen, so werden sie normalerweise mit diesen verschnitten, also angeschlossen. Die Dropliste hat folgende Optionen:

> **Alle**: Alle Wände werden ohne weitere Abfrage angeschlossen.
>
> **Einzel**: Bei jedem Anschluss fragt das Programm nach einer Bestätigung.
>
> **Keine**: Keine Wand wird angeschlossen.
>
> **(leer)**: Wenn die eigentliche Wandeingabe aufgerufen wird, erscheint diese Droplist und man kann eine der oben genannten Optionen auswählen.

**Positionierung**: Eine Wand wird über zwei Punkte im Grundriss eingegeben. In der Positionierung kann gewählt werden, welche Linie mit diesen zwei Punkten aufgespannt wird: Sichtseite oder Rückseite, Mittelachse, Referenzachse oder Wahl. Mit der Option ‚Wahl' kann die Seite nach der Eingabe der zwei Punkt grafisch gewählt werden. Wird die Einstellung (leer) gewählt, kann auch hier wieder bei jeder Wandeingabe die Positionierung bestimmt werden.

{% embed url="<https://youtu.be/dW0fyYbXfKw>" %}

**Eingaberichtung**: Wände können von rechts nach links oder von links nach rechts eingegeben werden, wobei die Sichtseite auf der selben Seite bleibt. Mit der Option Wahl kann die Wand nach der Eingabe der zwei Endpunkte grafisch (Maus rechts) gedreht werden.

**Aktuelles Stockwerk**: Das Programm kennt zwar in diesem Augenblick schon ein aktuelles Stockwerk, man kann aber noch direkt in der Wandeingabe das aktuelle Stockwerk wechseln.

## **Höhenbestimmung der Wände**

{% embed url="<https://youtu.be/dhg2mPoMqME>" %}

Für die Höhenposition der Unterkante und der Oberkante der Wände gibt es verschiedene Optionen. Hierbei spielt das obere Stockwerk eine große Rolle:

Das obere Stockwerk wird automatisch aufgrund der Unterkante Stockwerk gesucht, die Bezeichnung (EG, OG 1,..) spielt hier keine Rolle. Als oberes Stockwerk wird das Stockwerk bezeichnet, das über dem aktuellen Stockwerk liegt, in dem gerade Wände eingegeben werden. Dabei werden nur die Stockwerke berücksichtigt, die zur selben Stockwerksgruppe gehören.

Beispiel: Eine Wand gehört zum EG der Gruppe "Hauptgebäude" und die Oberkante soll von UK oberes Stockwerk übernommen werden. Das Programm findet dann das darüber liegende Stockwerk OG1 aus derselben Gruppe "Hauptgebäude" und ignoriert das OG2 aus der Gruppe "Anbau".

**Bezug für Unterkante Wand**: Als Bezug steht hier eine Möglichkeit zur Verfügung:

> **UK aktuelles Stockwerk**: Die Unterkante Wand bezieht sich auf die Unterkante des Stockwerks zu der die Wand gehört.

**Abstand zu unterem Bezug UA**: Dies ist der Abstand zwischen Unterkante Wand und der oben gewählten Bezugshöhe.

**Unterkante absolut**: Dieser Wert kann nicht eingegeben werden und wird vom Programm automatisch berechnet und angezeigt.

**Bezug für Oberkante Wand**: Für die Oberkante kann ein Bezug gewählt werden:

> **UK aktuelles Stockwerk**: Die Oberkante Wand bezieht sich auf die Unterkante des Stockwerks zu der die Wand gehört. Zusammen mit dem Abstand (nächstes Feld) kann man damit die maximale Wandhöhe direkt eingeben, wie dies auch mit den Programmversionen vor der V14 üblich war.
>
> **UK Lage 0 obere Decke** bzw. **UK Lage 0 obere Decke**: Die Oberkante Wand bezieht sich auf die Unterkante bzw. Oberkante der Lage 0 der nächsten Decke, die sich oberhalb der Unterkante Wand befindet. Dazu wird eine Decke gesucht, die mindestens 1.8m, oberhalb der Unterkante des aktuellen Stockwerkes liegt. Wird bis 1.8 m oberhalb des oberen Stockwerkes keine Decke gefunden, so wird die Wand durch die Unterkante des oberen Stockwerkes begrenzt.
>
> *UK Lage 0* wird typischerweise für Innenwände verwendet, die unterhalb der Tragkonstruktion der Decke enden. Die Tragkonstruktion befindet sich typischerweise in Lage 0: Betonlage, Deckenbalken oder Brettsperrholz.
>
> *OK Lage 0* wird für Wände eingesetzt, die zwar durch die Haupt-Tragkonstruktion dringen, aber noch unterhalb der aussteifenden Lage enden, z.B. unterhalb der OSB-Platte.
>
> **UK oberes Stockwerk**: Die Oberkante der Wand wird relativ zur Unterkante des nächst höheren Stockwerkes positioniert. Dies wird für die meisten Wände der richtige Ansatz sein. Gibt es kein oberes Stockwerk, so werden bei dieser Option die Wände automatisch bis zum Dach gezogen.

**Abstand zu oberem Bezug OA**: Dies ist der Abstand zwischen Oberkante Wand und der oben gewählten Bezugshöhe.

**Maximale Wandhöhe**: Dieser Wert kann nicht eingegeben werden und wird vom Programm automatisch berechnet und angezeigt.

## Punkteingaben bei der Wandeingabe

### Wandeingabe über die Pfeiltasten

{% embed url="<https://youtu.be/ZIDeJE2QTvQ>" %}

Bei rechtwinkligen Wänden ist die Eingabe über die Pfeiltasten der schnellste Weg. Die Pfeiltaste auf der Tastatur bestimmt die Richtung und die Länge der Wand gibt man in einer kleinen Dialogbox ein. An einem kleinen Beispiel wird dies im Video gezeigt.

### Wandeingabe über Relativkoordinaten

{% embed url="<https://youtu.be/1wzWFJwfiio>" %}

Bei schrägen Wänden benötigt man schnell eine Koordinateneingabe. Der einfachste Weg ist dann der Weg über Relativkoordinaten. Bei den Relativkoordinaten bezieht sich die Koordinateneingabe immer auf den vorherigen Punkt.

### Wandeingabe über Absolutkoordinaten

{% embed url="<https://youtu.be/_SoXZRaqxW8>" %}

Bei den Absolutkoordinaten bezieht sich die Koordinateneingabe immer auf de Ursprung.


# Gebäude Schieben, Drehen, Kopieren, Spiegeln

## Gebäude - Schieben

Mit der Funktion 'Gebäude Schieben' kann das ganze Gebäude mit allen Wänden, Wandtragwerk, Decken, Deckenkonstruktion, Dachflächen und Dachtragwerk verschoben werden.

In der Dialogbox wählt man die Gebäudeelemente, die verschoben werden sollen. Außerdem kann man die gewählten Gebäudeelemente auch gleich in der Höhe verschieben und um den Zielpunkt verdrehen.

Nachdem man die Dialogbox mit 'Ok' verlassen hat, wählt man grafisch den Basispunkt und den Zielpunkt der Verschiebung.

## Gebäude - Drehen

Mit der Funktion 'Gebäude Drehen' kann das ganze Gebäude mit allen Wänden, Wandtragwerk, Decken, Deckenkonstruktion, Dachflächen und Dachtragwerk gedreht werden.

In der Dialogbox wählt man die Gebäudeelemente, die gedreht werden sollen. Außerdem kann man die gewählten Gebäudeelemente auch gleich in der Höhe verschieben.

Nachdem man die Dialogbox mit 'Ok' verlassen hat, wählt man grafisch den Drehpunkt.

## Gebäude - Kopieren

Mit der Funktion 'Gebäude Kopieren' kann das ganze Gebäude mit allen Wänden, Wandtragwerk, Decken, Deckenkonstruktion, Dachflächen und Dachtragwerk kopiert werden. Die dadurch neu entstehenden Gebäudeteile lassen sich ohne Einschränkungen weiterbearbeiten, als ob sie von Hand eingegeben worden wären.

Die Dialogbox zeigt die Bereiche 'Quelle' und 'Ziel'. Im Bereich 'Quelle' werden alle Modellbereiche der aktuellen Position angezeigt. Zwischen beiden Bereichen gibt es eine Spalte mit Checkboxen, mit denen man angeben kann, ob dieser Modellbereich überhaupt kopiert werden soll. Mit den Checkboxen links des Quellbereiches kann man detaillierter einstellen, welche Teile des jeweiligen Modellbereichs kopiert werden sollen.

Bei den Stockwerken kann jedes Stockwerk bis zu drei Einträge haben. Das Stockwerk selbst (wenn es Bauteile enthält wie zum Beispiel eine Treppe), die Wände und die Decken. Das Dach wird hier als Ganzes betrachtet.

Im Zielbereich kann man für die neuen Objekte, die durch das Kopieren entstanden sind, ein neues Stockwerk und eine neue Stockwerksnummer angeben. Dies lässt sich aber auch automatisieren, indem man unter den Zieleinstellungen die Option 'Stockwerk automatisch hochzählen' einschaltet.

Beim Kopieren kann man die neuen Objekte auch gleichzeitig in der Höhe verschieben und um den Zielpunkt drehen. Dazu stellt man die 'Verschiebung in der Höhe' und die 'Verdrehung um den Zielpunkt' ein.

Bei dem eigentlichen Kopiervorgang wählt man grafisch einen Basispunkt und einen Zielpunkt. Für beide Punkte stehen alle Eingabe und Fangfunktionen zur Verfügung.

## Gebäude -- Spiegeln

Mit der Funktion 'Gebäude spiegeln' kann das ganze Gebäude mit allen Wänden, Wandtragwerk, Decken, Deckenkonstruktion, Dachflächen und Dachtragwerk gespiegelt werden. Die dadurch neu entstehenden Gebäudeteile lassen sich ohne Einschränkungen weiterbearbeiten, als ob sie von Hand eingegeben worden wären.

Die Dialogbox zeigt die Bereiche 'Quelle' und 'Ziel'. Im Bereich 'Quelle' werden alle Modellbereiche der aktuellen Position angezeigt. Zwischen beiden Bereichen gibt es eine Spalte mit Checkboxen, mit denen man angeben kann, ob dieser Modellbereich überhaupt gespiegelt werden soll. Mit den Checkboxen links des Quellbereiches kann man detaillierter einstellen, welche Teile des jeweiligen Modellbereichs gespiegelt werden sollen.

Bei den Stockwerken kann jedes Stockwerk bis zu drei Einträge haben. Das Stockwerk selbst (wenn es Bauteile enthält wie zum Beispiel eine Treppe), die Wände und die Decken. Das Dach wird hier als Ganzes betrachtet.

Im Zielbereich kann man für die neuen Objekte, die durch die Spiegelung entstanden sind, ein neues Stockwerk und eine neue Stockwerksnummer angeben. Dies lässt sich aber auch automatisieren, indem man unter den Zieleinstellungen die Option 'Stockwerk automatisch hochzählen' einschaltet.

Beim Spiegeln kann man die neuen Objekte auch gleichzeitig in der Höhe verschieben. Dazu stellt man die 'Verschiebung in der Höhe' ein.

Die Spiegelachse wird durch zwei Punkte definiert. Dadurch lässt sich das aktuelle Gebäude in beliebige Richtungen spiegeln. Es wird immer das gesamte Gebäude bzw. alle Gebäude gespiegelt, die sich in der geöffneten Position befinden.


# Wandbearbeitungen

In diesem Menü befinden sich die Funktionen zur Nachbearbeitung der Wände.

## Wandbearbeitungen - Eckverschneidung

In der Funktion Eckverschneidung werden nacheinander zwei Wände gewählt, die anschließend in einer Ecke verschnitten werden. Die angewählten Teile der Wände bleiben erhalten, überstehende Teile werden gelöscht. Sind die Wände zu kurz, so werden sie bis zur Ecke verlängert. Bereits verschnittene Wände (T-Stoß) können nicht mit der Eckverschneidung verbunden werden, hierzu müssen die Wände zuerst voneinander gelöst werden.

## Wandbearbeitungen - T-Stoß

Zwei Wände werden an einem T-Stoß miteinander verbunden. Zuerst wird die stoßende, dann die gestoßene Wand gewählt. Erstere wird entsprechend verlängert. Die gestoßene Wand muss eine ausreichende Länge haben.

## Wandbearbeitungen - Lösen

Mit der Funktion 'Lösen' können zwei verschnittene Wände (Eckverschneidung, T-Stoß) wieder voneinander gelöst werden. Es wird die Wand gewählt, die von einer anderen Wand gelöst werden soll.

## Wandbearbeitung - Anpassen

Mit der Funktion ‚Anpassen' kann eine Wand an eine beliebige Linie angepasst werden. Die Wand wird, je nach Bedarf, verlängert oder verkürzt und die Abschnittswinkel wird an die gewählte Linie angepasst. Die Wand kann so auch ein schräges Ende bekommen.

Man wählt wie Wand, die angepasst werden soll und danach die Linie, an die angepasst werden soll. Wenn die Wand durch das Anpassen verkürzt wird (ein Teil der Wand verschwindet), wählt man sie in dem Bereich der Wand, der erhalten bleibt.

## Wandbearbeitung - Kontrolle

Mit der Funktion ‚Kontrolle' kann man die Verschneidungskennung für die Wandenden ein- und ausschalten. Es gibt folgende Verschneidungskennungen:

* **E**: Wandende, welches mit einer anderen Wand zu einer **E**cke verschnitten ist.
* **T**: Wandende der stoßenden Wand, welches an der gestoßenen Wand mit einem **T**-Stoß angeschlossen ist.
* **N**: Wandende, welches **N**icht mit einer anderen Wand verschnitten ist.

Mit dieser Funktion kann man kontrollieren, ob und wenn ja wie eine Wand mit einer anderen Wand verschnitten wurde.

## Wandbearbeitung - Schieben

Mit der Funktion ‚Schieben' kann man eine einzelne Wand senkrecht zur Wand verschieben. Wenn die Wand schon Stäbe und Platten enthält, werden diese Bauteile mitverschoben.

Man wählt die Wand, die verschoben werden soll. Danach kann man das Maß eingeben, um welches die verschoben werden soll. Wenn die Wand angeschlossen ist, wird gegebenenfalls ein minimaler und ein maximaler Abstand angegeben. Wenn die Wand weiter verschoben werden soll, muss sie zuerst gelöst werden.

## Wandbearbeitung - Grundriss schieben

Die Funktion ‚Grundriss schieben' verschiebt den gesamten Grundriss mit allen Wänden aus allen Stockwerken. Dazu wählt man einen Basispunkt und einen Zielpunkt. Danach wird in einer Dialogbox die Verschiebung in X- und Y-Richtung angezeigt und kann verändert werden. Wenn man den Grundriss um ein bestimmtes Maß verschieben will, kann man denselben Punkt (Basis- und Zielpunkt) auch zweimal anklicken. Danach wird eine Verschiebung von 0,0 angezeigt und man gibt die gewünschte Verschiebung ein.

## Wandbearbeitungen - Ausführung

Mit dieser Funktion können die Ausführungen bestehender Wände geändert werden. Es können mehrere Wände angewählt werden, wenn diese die gleiche Ausführung haben.

Die neue Ausführung kann andere Lagendicken usw. haben. Daher kann die gewählte Wand dicker oder dünner werden. Deshalb muss festgelegt werden, welche Kante der Wand beibehalten werden soll.

## Wandbearbeitungen - Name Ausführung

Mit dieser Funktion kann der Name einer Wandausführung einer bestehenden Wand geändert werden, ohne die Ausführung selbst zu ändern.

## Wandbearbeitungen - Höhen

Die Unterkante und die maximale Wandhöhe einzelner oder mehrerer Wände können geändert werden. Werden mehrere Wände angewählt, so müssen sie gleiche Unterkante und maximale Wandhöhen haben.

Durch Veränderung der Unterkante werden automatisch alle Bauteile dieser Wand um die Differenz verschoben. Die Öffnungen (Fenster und Türen) werden wahlweise mit verschoben.

Die Veränderung der maximalen Wandhöhe ist insbesondere im Dachbereich interessant, wenn z.B. nach einer Stockwerkübernahme die Höhe der Wände für eine Dachverschneidung nicht genügt.

## Wandbearbeitungen - Attribute

In dieser Dialogbox können für einzelne Wände verschiedene Attribute gesetzt werden:

**Wandname**: Der Wand kann ein besonderer Name gegeben werden, der, neben der Wandnummer, z.B. auf Plänen erscheinen soll.

**Texturset**: Das Texturset kann unabhängig von der Ausführung an jeder Wand anders sein.

**HRB-Vorlauf**: Der HRB-Vorlauf kann unabhängig von der Ausführung an jeder Wand anders sein.

**Wandende links, Wandende rechts, Oberer Abschluss horizontal, Oberer Abschluss schräg, Unterer Abschluss**: Hier können für die HRB-Belegung die Kennungen für diese Wandbereiche vergeben werden. Dabei wird an den Oberen Abschlüssen zwischen horizontal und schräg unterschieden. Dies ist z.B. im Dachbereich für Wände, die am Dach, als auch an der Kehlbalkenlage anschließen, interessant. Die Kennungen können grundsätzlich alle unabhängig vom Stockwerk vergeben werden.

## Wandbearbeitungen - Sichtrichtung

Mit dieser Funktion kann die Sichtrichtung auf eine Wand geändert werden. Dabei wird auch die Lagenaufteilung entsprechend umgedreht. Bei der Änderung kann gewählt werden, ob die Außenkanten der Wand, oder die Referenzachse erhalten bleiben soll.

## Wandbearbeitungen - Nummerierung

Mit dieser Funktion kann nachträglich die Nummerierung (Reihenfolge) der Wände verändert werden. Dazu wählt man die Wände mit der Maus in der gewünschten Reihenfolge.

## Wandbearbeitungen - Löschen

Mit diesem Befehl werden einzelne Wände gelöscht. Die vorher an diese Wand angeschlossenen Wände werden auf ihrer Länge rechtwinklig abgeschlossen.


# Türen, Fenster

In diesen beiden Menüs befinden sich die Eingaben für Fenster- und Türöffnungen. Die Eingaben in beiden Menüs sind grundsätzlich gleich, die Öffnungen haben jedoch unterschiedliche Kennungen für Fenster und Türen.

## Türen, Fenster - Tür- Fenstereingabe

Für die Fenster- und Türöffnungen werden zuerst organisatorische Kennungen vergeben, die Geometrie der Öffnung bestimmt und anschließend wird die Öffnung im Grund mit verschiedenen Möglichkeiten platziert.

In allen Unterdialogboxen der Öffnungseingabe kann auf der rechten Seite zwischen einer Vorschau und einem Hilfsbild gewechselt werden. Unter diesem Vorschau- bzw. Hilfsbild wird auch die Abmessung des eigentlichen Fensters (Rohbauöffnung abzüglich Luft) angezeigt.


# Informationen

**Präfix/Nummer**: Jede Öffnung kann ein Präfix (Kennbuchstaben vor der Nummer) und eine frei eingebbare Nummer bekommen.

**Identnummer**: Eine Öffnung kann eine Identnummer bekommen. Mit dieser Identnummer wird dann das Fenster oder die Tür in der Fenster- Türenliste aufgeführt.

**Bezeichnung**: Diese Eingabe erlaubt eine Bezeichnung der Öffnung für die spätere Listenausgabe.

**Beschreibung**: Für jede Öffnung kann eine Beschreibung eingegeben werden. Diese wird dann im Beschreibungsfeld der Fenster- Türenliste an das Baudatenprogramm übertragen.

**Uw-Wert gesamtes Fenster**: Dieser Wert wird bei der Datenübergabe der EnEV-Daten an ein EnEV-Programm übergeben.

**G-Wert Energiedurchlasswert**: Dieser Wert wird bei der Datenübergabe der EnEV-Daten an ein EnEV-Programm übergeben.

**Methode für Konstruktion**: Hier kann die Methode für die Eingabe der Konstruktion in der Unterdialogbox "Konstruktion" gewählt werden.

> **Kombielemente**: Diese Methode erzeugt die Öffnungsbauteile über Kombielemente und erlaubt eine detailliertere Eingabe. Wer sich mit Kombielementen etwas auskennt kann die Konstruktion auch auf eigene Bedürfnisse anpassen oder ändern.
>
> **Vorlagen**: Diese Methode beruht auf den alten Vorlagen. Hier hat man weniger Einfluss auf die Konstruktion.

**HRB-Typ**: Im HRB-Vorlauf kann in einer Datei zwischen verschiedenen Fenster- und Türtypen unterschieden werden. Diese Typen sind einfach durchnumeriert. Mit dieser Kennung wird also festgelegt, welcher der HRB-Typen bei dieser Öffnung angewendet wird.

> Wenn man an der Wand, in der die Öffnung eingegeben werden soll, schon eine HRB-Vorlaufdatei hängen hat (über die Ausführung oder die Attribute), dann wird hier nicht nur die Nummer angezeigt, sondern die vollständige Bezeichnung der verschiedenen Öffnungseinstellungen, wie sie in der HRB-Datei gespeichert wurden.

**HRB-Öffnungsrichtung**: In der Regel hat eine Öffnung schon eine bestimmte Öffnungsrichtung, wie sie in der Unterdialogbox Konstruktion eingestellt wurde. Wenn man in diesem Feld die Option 'aus Konstruktion' wählt, dann wird auch für die HRB-Belegung genau diese Öffnungsrichtung berücksichtigt. Man kann aber auch, speziell nur für die HRB-Belegung, eine andere Öffnungsrichtung angeben.

**HRB-Anschlagseite**: In der Regel hat eine Öffnung schon eine bestimmte Anschlagseite, wie sie in der Unterdialogbox Konstruktion eingestellt wurde. Wenn man in diesem Feld die Option 'aus Konstruktion' wählt, dann wird auch für die HRB-Belegung genau diese Anschlagseite berücksichtigt. Man kann aber auch, speziell nur für die HRB-Belegung, eine andere Öffnungsrichtung angeben. Da für Anschlag- und die Schlossseite getrennte Einstellungen in der HRB-Datei gemacht werden können, hat man hier die Möglichkeit diese Einstellungen gezielt den Öffnungsseiten zu zuweisen.\
Wenn zum Beispiel für den Gurtwickler ein breiterer Pfosten erzeugt werden soll und der Gurtwickler unabhängig von der Öffnungsrichtung der Öffnung mal an der Anschlagseite und mal an der Schlossseite liegen soll kann man das über die HRB-Anschlagseite steuern. In der HRB-Datei erzeugt man für die Anschlagseite den breiteren Pfosten und im Grundriss gibt man der gewünschten Öffnungsseite die Kennung 'links HRB-Anschlag' oder 'rechts HRB-Anschlag', je nachdem ob dieser breite Pfosten links oder rechts sein soll.

**Kombielemente**: In diesem Bereich kann man ein Kombielement auswählen, das mit der Öffnung platziert werden soll. Hier können nur Kombielemente gewählt werden, die für Öffnungen erzeugt worden sind. Dies könnten zum Beispiel Kombielemente für Fensterläden sein.


# Rohbauöffnung

**Bezug für Abmessungen**: Die Abmessung der Öffnung kann wahlweise über die Rohbauöffnung oder die Rahmenabmessung erfolgen. Dabei spielt die Luft eine Rolle, die man weiter unten im Feld 'Luft, Wandanschlag' eingeben kann. Die Luft ist die Differenz zwischen Rohbauöffnung und Rahmenabmessung.

**Bezug für Brüstungs- und Sturzhöhe**: Für die Höhenposition der Öffnung kann hier eine Bezugshöhe gewählt werden:

> **UK aktuelles Stockwerk**: Es wird die Brüstungs- und Sturzhöhe relativ zur Unterkante des aktuellen Stockwerkes positioniert.
>
> **OK Fußbodenaufbau**: An der Öffnung wird die nächste Decke im Bereich der Unterkante des aktuellen Stockwerkes gesucht. Brüstungs- und Sturzhöhe werden relativ zur Oberkante des Fußbodenaufbaues gemessen.

**Brüstungshöhe/Schwellenhöhe**: Die Höhenposition der Öffnung kann über die Brüstungshöhe (Fenster) bzw. die Schwellenhöhe (Tür) oder über die Sturzhöhe bestimmt werden. Es kann nur einer der beiden Werte eingegeben werden. Wenn man den anderen Wert eingeben möchte, dessen Feld aber deaktiviert ist, dann löscht man den Inhalt des aktiven Feldes und bestätigt mit \<Enter>. Dann wird das andere Feld aktiv und das vorher aktive Feld wird deaktiviert. Die Brüstungshöhe/Schwellenhöhe bestimmt die Höhenposition der Unterkante der Öffnung bezogen auf die oben gewählte Bezugshöhe.

**Sturzhöhe**: Die Sturzhöhe Ist die Höhe der Oberkante Öffnung relativ zur oben gewählten Bezugshöhe. Dieser Wert kann alternativ zur Brüstungshöhe eingegeben werden, indem die Brüstungshöhe gelöscht und das leere Feld bestätigt wird.

**Breite, Höhe, usw.**: Mit diesen Geometriedaten wird die Geometrie der Rohbauöffnung beschrieben. Bei komplexeren Formen sind dabei mehrere Kombinationen möglich. Die weißen Felder werden eingegeben, die grauen als Resultat angezeigt. Ein Freilegen der Felder, wenn ein Wert nicht bekannt ist, erfolgt durch Löschen der Werte.

**Rücksprung Konstruktion**: Mit diesem Wert kann die Konstruktion von der Sichtseite der Wand aus nach hinten verschoben werden. So lässt sich die Tiefenposition der Konstruktion beliebig einstellen.

**Luft, Wandanschlag**: Mit dieser Liste kann man eine Einstellung für Luft und den Wandanschlag auswählen. Mit dem Icon am rechten Rand kann man die Einstellung prüfen und verändern.

**Laibung**: Mit dieser Liste kann man eine Einstellung für die Laibungsbretter auswählen. Mit dem Icon am rechten Rand kann man die Einstellung prüfen und verändern.


# Konstruktion mit Vorlage

**Vorlage**: Über die Vorlagen wählt man wieviele Flügel eine Öffnung hat, ob es festverglaste Bereiche gibt und wie die Konstruktion aussieht. Über die Vorlage wird indirekt auch die Anschlagseite bestimmt. So wird zum Beispiel ein Fenster mit dem Anschlag 'beidseitig dreh', wie er früher über die Anschlageinstellung bestimmt wurde, über die entsprechende Vorlage mit zwei Flügeln eingestellt.

**Öffnungsrichtung**: Bei Dreh und Dreh-Kipp kann die Öffnungsrichtung abhängig von der Sichtrichtung der Wand vorgegeben werden. Wird hier die Einstellung '(Wahl)' genommen, so wird die Öffnungsrichtung nach der Platzierung graphisch angezeigt und kann mit Maus-Rechts (Leertaste) abgelehnt oder mit Maus-Links (Enter) bestätigt werden.

**Dicken Rahmenbauteile (Stock)**: Die Breite der Rahmenhölzer (Stock und Flügel) und die Dicke des Fensterstocks wird über die Vorlage bestimmt. Die Dicke der Rahmenhölzer kann hier eingestellt werden. So kann auch die Position und ggf. die Abmessung der Fensterbänke bestimmt werden. (siehe Laibung).

**Identnummern**: Für die korrekte Darstellung der Fensterhölzer und das Glas, kann man hier für die verschiedenen Bauteile das gewünschte Material auswählen.

**Zusatzmaße**: Abhängig von der verwendeten Vorlage können hier verschiedenste zusätzliche Fensterabmessungen erscheinen.

**Flügel**

Eine Öffnung kann, abhängig von der gewählten Vorlage mehrere Flügel haben. Für jeden Flügel kann man eigene Einstellungen machen. Mit dem Wipp-Schalter zu Beginn der Flügeleinstellungen wählt man den Flügel, dessen Einstellungen man ändern möchte. Die Linien für die Darstellung der Dreh- und Kipprichtung des aktuellen Flügels werden in der Vorschau in magenta gefärbt, damit man weiß, welcher Flügel bearbeitet wird.

**Öffnungstyp**: Folgende Öffnungstypen können gewählt werden: Fest, Dreh, Dreh-Kipp, Schiebe, Kipp, Klapp und Durchbruch. Wobei Kipp und Klapp nur bei Fenstern und Durchbruch nur bei Türen zur Verfügung steht.

**Anschlagseite**: Bei den Öffnungstypen 'Dreh' und 'Dreh-Kipp' kann eingestellt werden: DIN Links oder DIN Rechts.\
Bei dem Öffnungstyp 'Schiebe' kann eingestellt werden: 'Von Links' oder 'Von Rechts'.\
Wird hier die Einstellung '(Wahl)' genommen, so wird die Anschlagseite nach der Platzierung graphisch angezeigt und kann mit Maus-Rechts (Leertaste) abgelehnt oder mit Maus-Links (Return) bestätigt werden.

**Sprossenbild**: Mit der Option 'Gitter' kann man ein Sprossenbild erzeugen.

**Anzahl vertikaler Sprossen**: Die vertikalen Sprossen werden gleichmäßig im Flügel verteilt. Das Ergebnis der Eingabe kann man sofort in der Vorschau sehen.

**Feld für horizontale Sprossen**: Die horizontalen Sprossen, können mit der bekannten Aufteilfunktion erzeugt werden. Dieses deaktivierte Feld zeigt die Höhe des einzuteilenden Flügels an.

**Bundmaß fest**: Mit diesem Bundmaß werden die horizontalen Sprossen genau mit diesem Abstand platziert. Die Anzahl ergibt sich aus dem verfügbaren 'Feld für horizontale Sprossen'. Der Rest des Feldes wird dann, laut Einstellung im nächsten Feld, oben, unten oder oben und unten eingefügt. Wenn also der Rest oben eingefügt wird, beginnt die Aufteilung mit dem festen Abstand von unten und umgekehrt.

> Wenn man eine asymmetrisch positionierte horizontale Sprosse haben möchte, dann gibt man als festes Bundmaß den größeren der beiden Abstände ein. Wenn dieser größere Abstand unten sein soll, dann wählt man im nächsten Feld die Option 'oben'.

**Rest**: Damit bestimmt man wo der Rest des Feldes hinkommen soll, wenn man mit einem festen Bundmaß arbeitet.

**Bundmaß frei**: Wenn man alle horizontalen Sprossen gleichmäßig verteilen will, dann gibt man ein freies Bundmaß ein. Das Programm bestimmt dann den nächst kleineren Abstand, mit dem alle Sprossen gleichmäßig im Feld verteilt werden können.

**Anzahl horizontaler Sprossen**: Alternativ zum 'Bundmaß frei' kann man auch die Anzahl der horizontalen Sprossen eingeben. Das Programm berechnet dann das daraus resultierende freie Bundmaß. Wenn man das freie Bundmaß eingegeben hat, dann wird hier die daraus resultierende Anzahl an horizontalen Sprossen angezeigt.


# Konstruktion mit Kombielement

Diese Dialogbox hängt vom gewählten Kombielement und kann sehr unterschiedlich sein. Die Vorschau und die Hilfsbilder sollten die Felder ausreichend erklären.


# Platzieren von Fenstern

Nach der Wahl der Wand, der Einstellung aller Eigenschaften der Öffnung wird die Öffnung in der Wand platziert:

**Abstand**: Die Öffnung wird in der Wand über einen Abstand zu einem Bezugspunkt platziert. Bei der Funktion 'Abstand' wird der Abstand zwischen Bezugspunkt und dem Rand der Öffnung gemessen.

**Mitte**: Die Öffnung wird in der Wand über einen Abstand zu einem Bezugspunkt platziert. Bei der Funktion 'Mitte' wird der Abstand zwischen Bezugspunkt und dem Mittelpunkt der Öffnung gemessen.

Dann wird der Bezugspunkt für die Längsposition der Öffnung in der Wand bestimmt. Dieser Bezugspunkt kann beliebig gewählt werden und muss nicht in der aktuellen Wand liegen. Die Öffnung wird anschließend vom Bezugspunkt in Richtung des Anwahlpunktes angezeigt. Der Abstand wird abgefragt, wobei die maximalen Werte für den Abstand und die positive Richtung angezeigt werden. Die Öffnung wird um den eingegebenen Abstand verschoben. Abschließend erfolgen je nach Einstellung die graphische Anzeige und Abfrage von Öffnungsrichtung und Anschlagseite.

Wenn man ein Kombielement in der Unterdialogbox Systeme ausgewählt hat kann es sein, dass sich eine oder mehrere weitere Dialogboxen öffnen, in denen man die Einstellungen für die Kombielemente macht.


# Luft, Wandanschlag

Mit der Auswahlliste am oberen Rand der Dialogbox kann man bestehende Einstellungen auswählen. Mit dem Icon mit Diskette kann man die aktuelle Einstellung mit demselben Namen oder einem neuen Namen speichern. Über das Verwaltungsicon können neue Einstellungen, auch durch Übernahme bestehender Einstellungen erzeugt werden, bestehende Einstellungen geändert oder gelöscht werden. Siehe dazu 'Einstellungen speichern' im Handbuch 'Hilfe Allgemein'.

**Luft unten / oben / links / rechts**: Mit der Luft unten, oben, links und rechts kann man Luft zwischen der Rohbauöffnung und der Öffnungskonstruktion einstellen.

**Luft in runden Bereichen**: Für Runde Fenster und Fenster mit Rundbogen kann hier ein eigener Wert für die Luft im Bereich der Rundung eingestellt werden.

**Wandanschlag**: Die Öffnungen können einen Anschlag bekommen. Dieser kann vorne oder hinten erzeugt werden.

**Dicke Wandanschlag**: Wenn man einen Wandanschlag eingestellt hat kann man hier einstellen wie Dick der Anschlag sein soll.

**Vorsprung Wandanschlag unten / oben / links / rechts**: Dies ist die Breite des Wandanschlags, getrennt für die vier Seiten der Öffnung einstellbar.

**Vorsprung Wa. In runden Bereichen**: Wie für die Luft kann auch eine eigene Breite für den Wandanschlag in runden Öffnungsbereichen eingestellt werden.

##


# Laibung

Mit der Auswahlliste am oberen Rand der Dialogbox kann man bestehende Einstellungen auswählen. Mit dem Icon mit Diskette kann man die aktuelle Einstellung mit demselben Namen oder einem neuen Namen speichern. Über das Verwaltungsicon können neue Einstellungen, auch durch Übernahme bestehender Einstellungen erzeugt werden, bestehende Einstellungen geändert oder gelöscht werden. Siehe dazu 'Einstellungen speichern' im Handbuch 'Hilfe Allgemein'.

### Fensterbrett außen / innen:

**Fensterbrett, außen / innen**: In diesem Feld wählt man eine Identnummer für das Fensterbrett außen. Wenn man hier einen Profilstab wählt, wird das Fensterbrett auch mit diesem Profil erzeugt. In diesem Fall wird auch das nächste Feld für die Dicke deaktiviert, da die Dicke vom Profil bestimmt wird.

**Dicke**: Dicke des Fensterbretts. Wenn oben ein Profilstab gewählt wurde wird von diesem die Dicke übernommen und dieses Feld wird deaktiviert.

**Luft zur Konstruktion**: Dies ist die Luft, gemessen in der Tiefe der Wand, zwischen Öffnungskonstruktion und Fensterbrett. Wenn man für das Fensterbrett keinen Profilstab als Material ausgewählt hat, dann bestimmt sich die Breite des Fensterbretts über die Luft zur Konstruktion und den Überstand (siehe unten).

**Luft zur Rohbauöffnung**: Dies ist die Luft zwischen Unterkante Fensterbrett und der Unterkante der Rohbauöffnung.

**Überstand**: Der Überstand bestimmt, wie weit das Fensterbrett aus der Wand heraussteht. Dieses Maß wird senkrecht zur Wand gemessen. Wenn man für das Fensterbrett keinen Profilstab gewählt hat, wird die Breite des Fensterbretts über die Luft zur Konstruktion und den Überstand bestimmt.

**Verlängerung seitlich**: Mit diesem Wert kann man die Fensterbank seitlich über die Rohbauöffnung überstehen lassen.

### Laibungsbretter außen / innen:

**Laibungsbretter außen**: In diesem Feld wählt man eine Identnummer für die Laibungsbretter außen. Wenn man hier einen Profilstab wählt, wird das Laibungsbrett auch mit diesem Profil erzeugt. In diesem Fall wird auch unten das Feld für die Dicke deaktiviert, da die Dicke vom Profil bestimmt wird.

**Läuft durch**: Mit dieser Option bestimmt man oben und/oder unten die Laibungsbretter oder die Fensterbretter durchlaufen.

**Verlängerung unten**: Die Laibungsbretter werden mit einem Verlängerungswert von 0.000 genau auf der Oberseite des Fensterbretts abgeschnitten. Bei Profilierten Fensterbrettern werden die Laibungsbretter am obersten Punkt des Fensterbretts abgeschnitten. Mit der Verlängerung kann man die Laibungsbretter verlängern Positiver Wert) oder verkürzen (negativer Wert).

**Abschnittswinkel unten**: Ohne Abschnittswinkel werden die Laibungsbretter unten waagerecht abgeschnitten. Mit dem Abschnittswinkel kann man auch schräge Abschnitte, zum Beispiel parallel zum profilierten Fensterbrett, erreichen.

**Dicke**: Dicke der Laibungsbretter. Wenn eine Dicke über die Identnummer mitkommt, zum Beispiel über ein profiliertes Fensterbrett, dann ist dieses Feld deaktiviert.

**Luft zur Konstruktion**: Dies ist die Luft, gemessen in der Tiefe der Wand, zwischen Öffnungskonstruktion und Laibungsbrett. Wenn man für das Laibungsbrett keinen Profilstab als Material ausgewählt hat, dann bestimmt sich die Breite des Laibungsbretts über die Luft zur Konstruktion und den Überstand (siehe unten).

**Luft zur Rohbauöffnung**: Dies ist die seitliche Luft zwischen Laibungsbrett und der seitlichen Kante der Rohbauöffnung.

**Überstand**: Der Überstand bestimmt, wie weit das Laibungsbrett aus der Wand heraussteht. Dieses Maß wird senkrecht zur Wand gemessen. Wenn man für das Laibungsbrett keinen Profilstab gewählt hat, wird die Breite des Laibungsbretts über die Luft zur Konstruktion und den Überstand bestimmt.


# Nischen

Die Funktion Nischen, HRB-Referenz ersetzt die alte Funktion für HRB-Referenzen und erweitert sie um die Möglichkeit, Nischen einzugeben. Unter einer Nische wird eine Öffnung in der Wand verstanden, welche die Wand nicht vollständig durchdringt, also eine Nische im klassischen Sinne. Die (alte) HRB-Referenz hatte keine Öffnung (Nische) in der Wand erzeugt, sondern nur eine Lagenkontur, an der man Bauteile eingeben konnte.

Nach der Wahl der Wand, in der die Nische erzeugt werden soll, öffnet sich eine Dialogbox mit verschiedenen Eingabemöglichkeiten:

**Brüstungshöhe**: Hier wird die Höhe der Unterkante der Nische gemessen ab UK-Stockwerk eingegeben.

**Sturzhöhe**: Wenn die Brüstungshöhe eingegeben wurde, dann ist dieses Feld deaktiviert und wird über die Höhe berechnet. Will man aber die Sturzhöhe anstatt der Brüstungshöhe eingeben, dann löscht man die Brüstungshöhe. Jetzt deaktiviert sich die Brüstungshöhe und die Sturzhöhe wird aktiv.

**Breite**: Breite der Nische bzw. HRB-Referenz.

**Höhe**: Höhe der Nische bzw. HRB-Referenz.

**Freie Kontur**: Dieser Schalter ist nur aktiv, wenn man die Nische in der Wandkonstruktion eingibt, wo man die Wand aufgeklappt am Bildschirm hat. Mit diesem Schalter schließt sich die Dialogbox temporär und man kann eine beliebige Kontur eingeben. Wenn man in der grafischen Eingabe nur zwei diagonale Punkte wählt erzeugt das Programm daraus automatisch eine rechteckige Öffnung. Gibt man mehr Punkte ein wird exakt diese Form übernommen.\
Bei Eingabe einer beliebigen, nicht rechteckigen Kontur werden die Felder für Breite und Höhe deaktiviert und zeigen die maximale Abmessung der Nischenkontur an. Will man wieder auf die Rechteckform zurück und die Breite und Höhe manuell eingeben, dann gibt man über die Kontureingabe zwei diagonale Punkte ein. Dann wechselt das Programm auf die Rechteckform.\
Speziell mit der Freien Kontur kann man auch andere Dinge als nur eine Nische eingeben. Siehe dazu das Kapitel Tipps und Tricks mit Nischen

**Orientierung**: Wie ein Fenster kann eine Nische in Sicht oder gegen Sicht eingegeben werden. Damit bestimmt man auf welcher Seite der Wand die Nische erzeugt wird. Mit der Option 'Wahl' kann man die Öffnungsrichtung nach der Positionierung der Nische grafisch am Bildschirm wählen.

**Tiefe**: Dies ist die Tiefe der Nische. Eine einfache HRB-Referenz bekommt hier die Tiefe 0.0, damit keine Öffnung (Nische) in der Wand erzeugt wird. Wichtig ist dann aber, dass man im nächsten Feld die Lagen angibt, die eine Lagenkontur bekommen sollen.

**Zusätzliche Lagenkonturen für Lagen**: Wenn man im Feld 'Tiefe' eine Tiefe eingegeben hat, dann bekommen die durchdrungenen Lagen automatisch eine Lagenkontur, wie dies auch bei Fenster und Türen der Fall ist. Zusätzlich kann man mit diesem Feld auch den Lagen eine Kontur geben, die nicht von der Nische durchdrungen werden. Vor allem bei HRB-Referenzen, die ja keine Öffnung in der Wand erzeugen, ist es wichtig, dass man hier die Lagen angibt, die eine Lagenkontur von der Nische erhalten sollen.

**HRB-Typ**: Hier wählt man die HRB-Typen aus der HRB-Datei, wenn man eine HRB-Belegung machen möchte und an der Nische oder HRB-Referenz Bauteile erzeugt haben möchte.

**linke, rechte Seite**: Analog zu der Anschlagsseite und der Schlossseite bei Fenstern gibt es eine rechte und linke Seite an den Nischen. So kann man beide Seiten bei der HRB-Belegung unterschiedlich belegen lassen.

**Kombielement**: Wie auch bei den anderen Öffnungen kann man ein Kombielement an eine Nische hängen. Auch hier werden nur Kombielemente erlaubt, die für Fenster und Türen erstellt wurden.

## Tipps und Tricks mit Nischen

Die Nischen lassen sich nicht nur für echte Nischen einsetzen, sondern auch für die Verformung von Wänden. Dabei ist es wichtig zu wissen,

* dass eine Nische auch über eine Wand hinausstehen darf. Sie verschneidet sich trotzdem korrekt mit dem Wandkörper.
* Die Nische darf den Wandkörper in der Tiefe vollständig durchdringen, kann aber auch nur teilweise in den Wandkörper eindringen.

Was kann man damit jetzt alles machen?

* Mit einer Nische, die die Wand in der Tiefe nicht vollständig durchdringt, kann man ganze Lagen in einem Bereich einer Wand "wegschneiden". Wenn eine Wand zum Beispiel in einem Raum eine äußere Lage benötigt, die man im Nachbarraum nicht mehr benötigt, dann könnte man im Bereich dieses Nachbarraumes eine Nische eingeben, die so hoch ist wie die Wand (oder höher) und in der Breite den Raum abdeckt. Die Nische würde dann, je nach Tiefe, die äußere oder die äußersten Nischen "wegschneiden.
* Mit einer Nische, die die Wand ganz durchdringt, könnte man einen Teil der Wand ganz "wegschneiden". Da man die Nische über freie Konturen definieren kann, könnte man so die Wand frei verformen.

Da die Nische zur Wand gehört wird sie auch mitverschoben, wenn die Wand verschoben wird. Wenn man die Nische löscht, hat man auch die Originalform der Wand wieder.


# Fenster, Türen Schieben, Ändern, Löschen

## Türen, Fenster - Schieben

Mit den Funktionen ‚Türen verschieben' und ‚Fenster verschieben' kann man Türen und Fenster nachträglich verschieben. Nach dem Wählen des Fensters oder der Tür wählt man einen Bezugspunkt und danach einen Zielpunkt. Danach öffnet sich eine Dialogbox, in welcher der Abstand zwischen beiden Punkten angezeigt wird. Der Abstand kann verändert oder einfach bestätigt werden. Wenn man das Fenster nur um ein bestimmtes Maß verschieben will, wählt man für den Basis- und den Zielpunkt denselben Punkt.

## Türen, Fenster - Ändern

Mit den Funktionen ‚Türen ändern' und ‚Fenster ändern' kann man Türen und Fenster nachträglich verändern. Nach dem Wählen des Fensters oder der Tür öffnet sich dieselbe Dialogbox wie beim Erzeugen der Öffnung. Es kann jeder Wert verändert werden.

Ein bestehendes Fenster (Tür) kann bequem über das Laden einer neuen Einstellung angepasst werden, z.B. die Flügelanordnung. Wird in ein bestehendes Fenster (Tür) über *Ändern* eine neue Einstellung geladen, so sollen aber bestimmte Werte im Dialog *Rohbauöffnung* erhalten bleiben und nicht aus der neuen Einstellung genommen werden. Dazu wurden folgende Regeln eingebaut:

▪ Die Formeln für die Werte werden immer mit der neuen Formel überschrieben. Hat die neue Einstellung keine Formel, so wird eine eventuell vorhandene gelöscht.

▪ Werte für BH, SH, B und H (und alle anderen Werte, die die Form bestimmen), die manuell eingegeben wurden, bleiben erhalten.

> ▫ Es gab vorher keine Formel.
>
> ▫ Oder es gab eine Formel, aber der Wert wurde manuell überschrieben. Das ist am roten Hintergrund des Eingabefeldes zu erkennen.

▪ Entweder BH (Brüstungshöhe) oder SH (Sturzhöhe) ist ein berechneter Wert.

> ▫ Wird in der neuen Einstellung der gleiche Wert wieder berechnet, so wird dieser nach dem Einlesen neu berechnet. Der andere Wert bleibt erhalten.
>
> ▫ Ist in der neuen Einstellung der andere Wert berechnet (z.B. BH anstelle SH), dann werden beide Werte verworfen. Entsprechend der neuen Einstellung wird einer überschrieben und der andere neuberechnet.

▪ Import von Fenster und Türen über IFC: Dabei wird eine einstellbare Einstellung zugewiesen.

> ▫ Die Werte aus IFC werden grundsätzlich wie manuell eingegebene Werte behandelt. Eine eventuelle Formel aus der Einstellung bleibt erhalten, der Wert wird jedoch überschrieben (roter Hintergrund).
>
> ▫ Die Einstellung definiert, ob BH oder SH berechnet werden soll, da diese Information nicht aus IFC kommen kann.

▪ Ändert sich durch die neue Einstellung der "Bezug für Abmessungen" oder "Bezug für Brüstungs- und Sturzhöhe", so können die Werte grundsätzlich nicht gehalten werden; die bestehende Einstellung wird vollständig überschrieben, die alten Abmessungen gehen verloren.

## Türen, Fenster - Löschen

Mit diesen Funktionen können einzelne Fenster- und Türöffnungen gelöscht werden.


# Räume


# Vorbemerkungen

* Berücksichtigt wurde die Wohnflächenverordnung 'WoFlV' vom 25.11.2003
* Berücksichtigt wurde die DIN 277 aus Februar 2005. Wichtiger Aspekt ist der Wegfall der Aufteilung in lichte Höhen unter und über 1.5 m. Nun sind alle Höhenbereiche getrennt auszuweisen (siehe Kapitel weiter unten).
* Die II BV (2. Berechnungsverordnung über wohnwirtschaftliche Berechnungen) musste nicht mehr berücksichtigt werden. Die Paragraphen §42 bis §44 über die Ermittlung der geometrischen Werte wurden durch Hinweis auf "*BGBl. I S. 2346",* also die Wohnflächenverordnung ersetzt. Es sind also hier deren Ergebnisse einzusetzen. Erwähnenswert ist, dass die Wohnflächenverordnung nach tatsächlichen lichten Bereichen (zwischen den Wänden) geht und keinen prozentualen Putzabzug vorsieht.

Wie weiter unten beschrieben werden verschiedenste Kriterien der Verordnungen (Wohnflächenverordnung, DIN 277) automatisch berücksichtigt bzw. geometrisch analysiert. Voraussetzung ist, dass die Einordnung des Raumes selbst und die Verwendung relevanter Elemente des Gebäudes (z.B. Vormauerungen) entsprechend der Verordnung und dieser Beschreibung erfolgt. Weiter sind auch rechtliche, oft regionale Vorschriften zu beachten, die hier nicht abgebildet werden können. Dies sind insbesondere Regelungen, wann ein Raum überhaupt als Wohnraum eingesetzt werden darf.

Beispiel: *In Hessen gilt für Aufenthaltsräume § 42 der Hessischen Bauordnung vom 25.06.2002: Absatz 1: Aufenthaltsräume müssen eine lichte Raumhöhe von mindestens 2,40 m, in Keller- und Dachgeschossen von mindestens 2,20 m haben. In Dachgeschossen muss diese Raumhöhe über mindestens der Hälfte ihrer Grundfläche vorhanden sein; Raumteile mit einer lichten Höhe bis 1,50 m bleiben außer Betracht.*


# Voraussetzungen, berücksichtige Aspekte

## Wände als Raumbegrenzung

Räume müssen von Wänden bzw. Dachflächen vollständig umschlossen sein. Dabei begrenzen auch alle Wandöffnungen (Türen, Fenster, Durchbruch) einen Raum. In der Dachfläche sind Kamin- und Fensteröffnungen für den Raum geschlossen.

Soll ein Raum durch eine Wand mit großem Durchbruch nicht in 2 Räume getrennt werden, so genügt es nicht einen großen Durchbruch als 'Türöffnung' einzugeben. Es sind hier 2 Wandstummel mit einer Lücke dazwischen einzusetzen.

Sind Räume zu ermitteln, die nicht vollständig von 'natürlichen' Wänden umschlossen sind, so sind Wände mit der Kennung 'nur Raumbegrenzung' zu verwenden. Diese Wände haben automatisch die Dicke 0.0 und beeinflussen keine Aufmaßwerte wie z.B. Wandflächen usw. Sie begrenzen nur den Raum.

* Eingesetzt werden sie, um einen großen Raum in 2 Bereiche zu trennen; typisch: Wohnen, Essen.
* Auch bei tatsächlich nicht geschlossenen Räumen, wie z.B. Terrassen, werden mit diesen Wänden die Räume begrenzt. Solche Räume werden sowohl in der Wohnflächenverordnung als auch der DIN 277 betrachtet. Sie entsprechen z.B. DIN 277, Bereich b) überdeckt, nicht vollständig umschlossen' und Bereich 'c) nicht überdeckt'.

Hat eine Wand für die Raumermittlung die Option 'Vormauerung', so wird sie nicht als Raumgrenze berücksichtigt. Wenn eine Vormauerung (Funktion der Wand) z.B. im Bereich einer Abseitenwand den Raum jedoch tatsächlich begrenzt, so sollte sie für 'Raumermittlung' die Standardoption 'Raumbegrenzung' erhalten. Dies hat keine Auswirkungen auf die Aufmaßwerte der Wand, nur auf die Berücksichtigung bei der Begrenzung des Raumes. Diese Situationen tritt hauptsächlich im Dachbereich auf, wo selbst eine durch Dachverschneidung niedrige Vormauerung (Kniestock) Raum begrenzend sein kann. Deshalb wird eine Vormauerung mit einer maximalen Wandhöhe von mindestens 4.0 m immer als 'Raumbegrenzung' berücksichtigt; hier ist die 'maximale Wandhöhe' und nicht die tatsächliche Wandhöhe ausschlaggebend. Für die Kniestockwand könnte also alternativ die maximale Wandhöhe auf über 4.0 m gestellt werden.

Bei der Ermittlung der Räume werden verschiedene Besonderheiten, z.B. Fensternischen, analysiert. Es ist deshalb nötig, dass die Raumgrenzen automatisch im Programm mit der Funktion 'Innenpunkt' ermittelt werden; die Eingabe eines 'freien Polygons' ist nicht möglich.

Wenn Räume anders begrenzt werden müssen als dies durch die natürlichen Wände vorgegeben ist, so müssen Wände mit der Kennung 'nur Raumbegrenzung' eingesetzt werden.

## Unterkante des Raumes, Raum nach unten durch Deckenfelder begrenzt

Für die Ermittlung des Raumpolygons wird ein Schnitt durch die Wände gelegt und vom Klickpunkt aus, ein geschlossenes Polygon gesucht. Die Höhenlage dieses Schnittes entspricht der obersten Deckenlage an dieser Stelle:

* Es werden nur Decken im Bereich der Unterkante des aktuellen Stockwerkes berücksichtigt. Bereich Stockwerksunterkante -0.6 m bis +1.0 m.
* Die Decken müssen nicht zum aktuellen Stockwerk gehören.
* An dieser Stelle können mehrere Deckenfelder übereinander liegen (z.B. ein Deckenfeld für die Rohdecke und eines für den Fußbodenaufbau). Es wird die Oberseite des obersten Deckenfeldes gefunden.
* Deckenöffnungen werden ignoriert; die Decke ist also für diesen Vorgang geschlossen.

An der Stelle des Klickpunktes muss aber eine Decke nach beschriebenen Kriterien vorhanden sein, um den Raum nach unten zu begrenzen.

Da der Horizontalschnitt für die Raumbegrenzung an dieser Stelle erzeugt wird, sollte der Klickpunkt an der höchsten Unterkante eines Raumes liegen, damit der Raum vollständig erfasst wird. Auf dieser Unterkante muss der Schnitt alle begrenzenden Wände schneiden können und in Tür- und bodentiefe Fensteröffnungen hineinlaufen können.

Für die Raumerkennung ist es also kein Problem, wenn ein Raum Unterkanten unterschiedlichen Niveaus hat, es wird sich aber auf verschiedene Aufmaßwerte auswirken. Dies kann durch unterschiedliche Fußbodenaufbauten oder bewusste Absätze bedingt sein.

Es ist gegebenenfalls zu bedenken, dass auch eine Dachfläche, die den Raum begrenzt, auf diesem Niveau geschnitten wird.

Zunächst werden innerhalb eines Raumes keine unterschiedlichen Unterkanten für die Ergebnisse berücksichtigt:

* Entstehen die unterschiedlichen Niveaus durch unterschiedliche Fußbodenaufbauten, so spielt dies für die Ergebnisse technisch keine Rolle, da die Höhenunterschiede minimal sind.
* Der tiefer liegende Raumbereich wird in den Aufmaßwerten nicht berücksichtigt. Dies betrifft insbesondere die Raumvolumen, 1- und 2-Meterlinien und anteilige Wandflächen.
* Die Grundflächen dieser Räume werden grundsätzlich richtig ermittelt. Lediglich die Anteile unterhalb 1.0 m bzw. 2.0 m können größer sein als nötig, liegen also auf der sicheren Seite. Praktisch ist auch das nicht von Bedeutung, da Räume mit wirklichen Absätzen, z.B. abgesenkter Wohnbereich im Wohn-/Esszimmer, meist sowieso lichte Höhen von mehr als 2.0 m aufweisen.

Ergeben sich in einem tiefer liegenden Raumbereich hieraus nicht akzeptable Unterschiede, so ist der tiefer liegende Bereich mit einer Wand (nur Raumbegrenzung) abzutrennen und als eigener Raum zu erfassen.

## Raumbegrenzung nach oben

Der Raum muss grundsätzlich nach oben durch Decken oder Dachflächen vollständig begrenzt sein. Dabei gelten alle Deckenöffnungen als geschlossen. In den Dachflächen gelten Kamin- und Fensteröffnungen als geschlossen; durch Öffnungen aus Gauben oder Dachverschneidungen läuft der Raum hindurch.

Eine Ausnahme bildet ein Raum der nach DIN 277 zum Bereich 'c) nicht überdeckt' gehört. Dieser ist definitionsgemäß nicht oder nicht vollständig durch Decken oder Dachflächen überdeckt. Zur Ermittlung des Raumvolumens (Netto Rauminhalt, NRI) nach DIN 277 wird hier die Höhe der niedrigsten umschließenden Wand eingesetzt.

Als Unterseite der Dachfläche gilt die unterste Lage. Es wird nicht analysiert ob Bauteile des Daches (z.B. Sparren) noch über dies Lage hinausragen. Über die Dicke der Lagen kann also die Berücksichtigung sichtbarer Sparren gesteuert werden: Sollen diese nicht den Raum begrenzen, so endet die unterste Lage auf Oberseite der Sparren. Soll der Raum nur bis Unterkante der Sparren ermittelt werden, so wird über die Lagendicke die unterste Lage auf die Unterkante der Sparren verschoben.

Dies wirkt sich insbesondere bei der Ermittlung der Raumvolumen und der Niveaulinien (1-, 2-Meterlinie der Wohnflächenverordnung) aus.

## Deckenöffnungen, Galerien

Die Räume gelten im Bereich der Deckenöffnungen als nach unten und oben begrenzt. Die Deckenöffnungen werden also im Sinne der Normen immer als Öffnungen für Installationen oder als Treppenöffnungen mit kleinem Treppenauge behandelt; die Treppe füllt also die Deckenöffnung weitestgehend aus.

Wir sprechen von einer Galerie, wenn der obere Raum an der Grenze der Decke endet und nicht bis an die entsprechende Wand läuft; der untere Raum läuft an dieser Stelle an der Decke vorbei nach oben bis zur nächsten Decke oder Dachfläche. Um eine solche Galerie zu erzeugen wird der Umriss des Deckenfeldes (Referenzpolygon) entsprechend der Galerie eingegeben.

## Berücksichtigung von Türöffnungen, Türnischen

Türöffnungen gelten für die Raumbegrenzung als geschlossen; ein Raum kann also nicht durch eine Tür hindurch laufen, auch wenn dies ein großer Durchbruch ist.

Das Türblatt liegt für Drehtüren auf der Öffnungsseite, bei Schiebetüren in der Mitte der Wand. Bei Durchbrüchen liegt die Bodentrennung ebenfalls in der Mitte der Wand.

Türnischen werden in Wohnflächenverordnung und DIN 277 nicht berücksichtigt. In der 'Raumgeometrie - Grundfläche' werden sie jedoch berücksichtigt. Näheres hierzu in der Beschreibung der Aufmaßwerte weiter unten.

## Berücksichtigung von Fensteröffnungen, Fensternischen

Fensteröffnungen gelten für die Raumbegrenzung als geschlossen; ein Raum kann also nicht durch ein Fenster hindurch laufen.

Fenster spielen für die Raumermittlung nur eine Rolle wenn sie bodentief sind, die Unterkante des Raumes (Oberkante Fußboden) also bis in die Fensternische hinein läuft. Von Fensternischen sprechen wir im folgenden also nur für bodentiefe Fenster. Das Fenster liegt derzeit für die Raumbegrenzung immer in der Mitte der Wand.

Fensternischen werden in DIN 277 nicht berücksichtigt. In der Wohnflächenverordnung und der 'wahren Grundfläche' werden sie jedoch berücksichtigt. Näheres hierzu in der Beschreibung der Aufmaßwerte weiter unten.

## Berücksichtigung von Kaminen

Kamine werden grundsätzlich von Räumen abgezogen. Dazu wird jedoch nicht die jeweilige Dach- oder Deckenöffnung mit Verwahrung eingesetzt, sondern der Schnitt durch den tatsächlichen Kamin. Damit die entstehende Öffnung tatsächlich abgezogen wird, wird mit den Mindestabzugsgrößen verglichen.

## Berücksichtigung von innen liegenden Wänden

Ragt eine Wand in einen Raum hinein, so wird sie immer von der Grundfläche und den Raumvolumen abgezogen, wenn sie für den Parameter 'Raumermittlung' die Option 'Raumbegrenzung' hat. Die Wandflächen werden beidseitig im Ergebnis berücksichtigt.

Mehrer Raum begrenzende Wände können innerhalb eines Raumes eine Insel bilden, wenn sie keine Wände der äußeren Raumgrenze berühren. Eine solche Insel wird erkannt und immer von den Grundflächen und Raumvolumen abgezogen. Die raumseitigen Wandflächen werden in den Ergebnissen berücksichtigt.

Vormauerungen dienen grundsätzlich nicht zur Begrenzung von Räumen. (außer sie haben eine maximale Wandhöhe von mindestens 4 m.) Je nach Vorschrift müssen sie abhängig von der Größe in der Ermittlung der Raumgrößen berücksichtigt oder abgezogen werden. Näheres hierzu in der Beschreibung der Aufmaßwerte weiter unten.

## Berücksichtigung von Wandnischen

In einigen Vorschriften (Wohnflächenverordnung) gibt es Hinweise zu bodentiefen Wandnischen. Unter Wandnische ist dabei eine Ausnehmung in einer durchlaufenden Wand zu verstehen. Eine Bucht, die durch den Verlauf mehrere Wände entsteht, ist also keine Wandnische.

Wirkliche bodentiefe Wandnischen sind selten und können nicht direkt im System eingegeben werden; entsprechend werden sie auch nicht bei der Raumermittlung berücksichtigt.

## Berücksichtigung von Treppen

Treppen werden zunächst nur indirekt über die Deckenöffnungen (hier Bodenöffnungen) berücksichtigt; Deckenöffnungen werden wie oben beschrieben grundsätzlich als 'Treppenöffnungen' behandelt. Entsprechend Wohnflächenverordnung wird die Treppenöffnung von der Wohnfläche abgezogen; nur wo die Treppe anfängt, sich also keine weitere Bodenöffnung befindet, wird die Grundfläche unterhalb der Treppe berücksichtigt. Entsprechend DIN 277 werden dort die Treppenöffnungen nicht vom Raum abgezogen.

Es erfolgt für die Wohnflächenverordnung und DIN 277 jedoch keine Aufteilung des Bereiches unterhalb der Treppe entsprechend der lichten Höhe.


# Eingaben zur Ermittlung von Räumen, Ausführungen von Räumen

Für die Funktion 'Innenpunkt' zur Raumermittlung muss mit der Maus ein Punkt, der Klickpunkt, eingegeben werden. An dieser Stelle wird, wie weiter oben erläutert, die Unterkante des Raumes, also OK Fußboden ermittelt.

Von diesem Punkt aus startet die Ermittlung des Raumes auch bei einer späteren Neuberechnung.

An diesem Punkt werden die Rauminformationen am Bildschirm angezeigt.

## Organisatorische Werte eines Raumes

Räume werden im Modellbereich Grundriss ermittelt. Sie gehören zu dem Stockwerk, dass bei ihrer Eingabe aktuell ist.

**Raumnummer**: Die Raumnummer kann eine beliebige Kombination von Buchstaben und Zahlen sein. Sie wird vom Anwender vorgegeben. Innerhalb des gesamten Bauwerkes muss diese Raumnummer eindeutig sein, da die Aufmaßwerte für diese Raumnummer zusammengefasst werden. Außerdem wird das Raum-MOS für die Raumnummer angelegt.

**Raumname**: Der Raumname dient meist zur Funktionsbeschreibung des Raumes, z.B. 'Wohnen', 'Küche' etc.. Er kann innerhalb des Bauwerkes mehrfach vorkommen. Der Raumname wird in den Baudaten beim Raum mit angezeigt.

**Wohnung / Raumgruppe**: Die 'Wohnung' erlaubt eine Gruppierung der Räume. Dies kann eingesetzt werden für die Aufteilung des Bauwerkes in mehrere Wohnungen oder funktionelle Bereiche (Büro, Lager etc.). Der Name der Raumgruppe wird direkt frei eingegeben; in der Dropliste erscheinen alle Raumgruppen, die im aktuellen Bauwerk bereits angelegt wurden und können dann dort ausgewählt werden. In der Ausgabe des Raumbuches erfolgt eine Zusammenfassung auch für die Raumgruppe.

## **Ausführung des Raumes**

In der Ausführung des Raumes werden Parameter für die Darstellung gesetzt, die Einordnung nach Berechnungsvorschriften vorgegeben und die Identnummern für die Ermittlung von Aufmaßelementen vorgegeben.

**Speichern- Element**: Die Ausführung des Raumes kann unter einem Namen gespeichert werden. Alle in der Dialogbox darunter liegenden Parameter werden in der Ausführung gespeichert.

**Ausführung für Aufmaß**: Die Gruppierung der Aufmaßwerte für den Aufmaßbereich 'Raumgeometrie' wird durch diese Ausführung bestimmt. Da diese nicht schlüssig mit den anderen Parametern zusammenhängt, wurde hier die Möglichkeit eingebaut diese unabhängig vom Namen der gespeicherten Ausführung zu bestimmen.

Hier kann also der Aufmaßbereich 'Raumgeometrie' beliebig strukturiert werden, z.B. 'Feuchträume', 'öffentliche Räume' etc.

**Füllfarbe für Bauwerk**: Mit dieser Farbe werden die Räume im Modellbereich Grundriss gefüllt dargestellt. Gefüllt wird das Polygon des Aufmaßwertes 'Raumgeometrie - wahre Grundfläche'.

**Einordnung nach WoflV**: Räume werden je nach Ausprägung in der Berechnung nach der Wohnflächenverordnung nur prozentual berücksichtigt. Diese Einordnung wird hier vorgegeben.

*Wohnfläche (100%)*\
*unbeheizt, voll umschlossen 50%*\
*nicht voll umschlossen 50%*\
*nicht voll umschlossen 25%*

**Einordnung nach DIN 277, Umschließung nach DIN 277**

Der Raum ist für die Betrachtung nach DIN 277 einer Nutzfläche zu zuordnen.

Die Werte für das Gebäude nach DIN 277 sind nach ihrer Umschließung getrennt auszuweisen. Der Raum muss hinsichtlich seiner Umschließung qualifiziert werden:

1. überdeckt, voll umschlossen
2. überdeckt, nicht voll umschlossen
3. nicht überdeckt

Für den Bereich c) kann ein Raum auch dann ermittelt werden, wenn er nicht vollständig durch Decken und Dachflächen nach oben hin geschlossen ist.

**Aufmaßelemente**: Bei der Ermittlung des Raumes können gleichzeitig Aufmaßelemente erzeugt werden. Aufmaßelemente erlauben die Erfassung von Flächen oder Längen, ohne dass tatsächliche Bauteile erzeugt werden müssen. Für Aufmaßelemente werden Aufmaßwerte, aber keine Materiallisten erzeugt.

Hier können nun für einige typische Bereiche eines Raumes Aufmaßelemente generiert werden; dies wird für eine vereinfachte Bemusterung eingesetzt:

* Das Aufmaßelement wird generiert, wenn ihm in der Liste eine Identnummer zugewiesen wurde.
* Den Aufmaßelementen können Identnummern mit passender Erfassungseinheit zugewiesen werden. Für die Aufmaßflächen (alle bis auf 'Kante Bodenbelag...) sind dies Flächeneinheiten, für 'Kante Bodenbelag...' sind dies Längeneinheiten.
* Für die Aufmaßelemente an Wandflächen kann für Innen- und Außenwände eine Grenzhöhe eingegeben werden. Unterhalb und oberhalb dieser Höhe werden unterschiedliche Aufmaßelemente erzeugt.


# Ergebnisse aus Räumen

Aufmaß und Materiallisten für Räume können nur im Grundriß abgelegt werden. Die Auswahl muss dazu jeweils auf 'alle Räume' gestellt werden.

## Aufmaßwerte des Raumes in den Baudaten

### Aufmaßbereich Raumgeometrie

Der Aufmaßbereich Raumgeometrie beinhaltet direkt erfassbare Geometrien des Raumes. Er kann zur Abrechnung eingesetzt werden oder wenn keine anderen Vorschriften vorliegen oder verfügbar sind. In Regionen in denen die Wohnflächenverordnung oder DIN 277 nicht eingesetzt werden können, können die Werte als Basis für eine Berechnung nach den regionalen Vorschriften dienen.

Die Aufmaßwerte werden gemäß dem Eintrag 'Ausführung für Aufmaß' aufgeteilt.

\[Grundfläche, wahre Grundfläche]{.underline}

* ist die Grundfläche des Raumes
* inklusive aller Tür- und Fensternischen
* abzüglich Grundflächen aller Vormauerungen
* abzüglich Kamin- und Wandinseln (Boden) die größer als die reduzierte Mindestabzugfläche (nach VOB = 0.5 m²) sind. Für die 'wahre Grundfläche' werden alle Kamin- und Wandinseln abgezogen.
* abzüglich Deckenöffnungen (Boden) die größer als die reduzierte Mindestabzugfläche (nach VOB = 0.5 m²) sind. Für die 'wahre Grundfläche' werden alle Deckenöffnungen abgezogen.

\[Wandfläche, wahre Wandfläche]{.underline}

* sind die vertikalen Kontaktflächen aller Wände mit dem Körper des 'Raumgeometrie - Raumvolumens'.
* abzüglich Fenster- und Türöffnungen die größer als die Mindestabzugfläche (nach VOB = 2.5 m²) sind. Für die 'wahre Wandfläche' werden alle Fenster- und Türöffnungen abgezogen.

\[Deckenuntersicht, wahre Deckenuntersicht]{.underline}

* sind die horizontalen Kontaktflächen aller untersten Deckenlagen mit dem Körper des 'Raumgeometrie - Raumvolumens'.
* abzüglich aller Kontaktflächen von untersten Deckenlagen mit Vormauerungen
* abzüglich Kamin- und Wandinseln (Decke) die größer als die Mindestabzugfläche (nach VOB = 2.5 m²) sind. Für die 'wahre Deckenuntersicht' werden alle Kamin- und Wandinseln abgezogen.
* abzüglich Deckenöffnungen (Decke) die größer als die Mindestabzugfläche (nach VOB = 2.5 m²) sind. Für die 'wahre Deckenuntersicht' werden alle Deckenöffnungen abgezogen.

\[Dachuntersicht, wahre Dachuntersicht]{.underline}

* sind die Kontaktflächen aller untersten Dachlagen mit dem Körper des 'Raumgeometrie - Raumvolumens'.
* abzüglich aller Kontaktflächen von untersten Dachlagen mit Vormauerungen
* abzüglich Kamin- und Wandinseln (Dach) die größer als die Mindestabzugfläche (nach VOB = 2.5 m²) sind. Für die 'wahre Dachuntersicht' werden alle Kamin- und Wandinseln abgezogen.
* abzüglich Dachöffnungen (Kamine, Dachflächenfenster) die größer als die Mindestabzugfläche (nach VOB = 2.5 m²) sind. Für die 'wahre Dachuntersicht' werden alle Dachöffnungen abgezogen.

\[Raumvolumen]{.underline}

* die Grundfläche des Raumes inklusive den Grundflächen von Vormauerungen aber ohne Tür- und Fensternischen wird nach oben bis zu den begrenzenden untersten Decken- und Dachlagen extrudiert.
* abzüglich aller Volumen von Vormauerungen. Der Raum über Vormauerungen ist also im Raumvolumen enthalten.
* Der Raum in Tür- und Fensternischen ist nicht im Raumvolumen enthalten. (Grund war hier die Gleichbehandlung von Fensternischen (bodentief) und anderen Fenstern.)

### Aufmaßbereich Aufmaßflächen, Aufmaßlinien

In diesem Aufmaßbereich werden die Aufmaßwerte der Aufmaßflächen und Aufmaßlinien erfasst.

In diesen Aufmaßbereichen werden die 'Ausführungen' aus den Identnummern erzeugt, die den einzelnen Bereichen zugeordnet wurden.

\[Aufmaßfläche, wahre Aufmaßfläche]{.underline}

* Die Aufmaßwerte werden wie die entsprechenden Aufmaßwerte im Aufmaßbereich 'Raumgeometrie' ermittelt.
* Für den 'Bodenbelag' wird wie für die Grundfläche die reduzierte Mindestabzugsfläche nach VOB (= 0.5 m²) berücksichtigt, in den anderen Aufmaßflächen die Minabzugsfläche nach VOB (= 2.5 m²).
* Bei den Belegungen von Wandflächen wird nach Außen- und Innenwänden unterschieden. Innerhalb der Wand können die Bereiche bis zu einer Höhe und darüber unterschieden werden. Liegt z.B. eine Fensteröffnung in beiden Bereichen, so wird auch sie in der Höhe geteilt. Für den Vergleich mit der Mindestabzugsfläche wird dann nur der anteilige Bereich der Öffnung heran gezogen.

\[Länge, wahre Länge]{.underline}

* Für den Bereich 'Kante Bodenbelag an Wand' werden nur die Kanten des Bodenbelages an den Längskanten der Wände gezählt.
* Für die Länge werden Unterbrechungen durch Tür- und Fensteröffnungen (bodentiefe) abgezogen, wenn sie länger als die Mindestabzugslänge nach VOB (= 1.0 m) sind. Für die 'wahre Länge' werden alle Unterbrechungen abgezogen.

### Aufmaßbereich Wohnflächenverordnung (WoFlV)

In diesem Aufmaßbereich wird die Wohnfläche nach der Wohnflächenverordnung ermittelt.

In den Aufmaßbereichen werden die 'Ausführungen' aus der Kennung 'Einordnung nach WoFlV' der Räume und der lichten Höhe des Bereiches gebildet.

Es gibt folgende Ausführungen:\
*Wohnfläche 0.0 - 1.0 m (0 %)*\
*Wohnfläche 1.0 - 2.0 m (50 %)*\
*Wohnfläche >= 2.0 m (100 %)*\
*unbeheizt, voll umschlossen 50%*\
*nicht voll umschlossen 50%*\
*nicht voll umschlossen 25%*

Die Bereiche eines Raumes, die verschiedene lichte Höhen haben, werden also mit jeweils einer Zeile in Datenblöcke des gleichen Aufmaßwertes aber unterschiedlicher Ausführung geschrieben. Dabei ist der Formel entsprechend der Primitivzerlegung noch ein Faktor entsprechend der Prozentzahl voran gestellt.

Beispiel: Formel für '*Wohnfläche 1.0 - 2.0 m (50 %)*': **(0.5 \* ((2.0\*3.0)+(3.0\*1.5)))**

\[Grundfläche]{.underline}

* ist die Grundfläche des Raumes
* abzüglich aller Türnischen
* abzüglich aller Fensternischen, die nicht tiefer als 0.13 m sind
* abzüglich Grundflächen der Vormauerungen die höher als 1.5 m über die Unterkante des Raumes (Fußboden) ragen und deren Grundflächen größer als die Mindestabzugsfläche nach WoFlV (= 0.1 m²) sind.
* abzüglich Kamin- und Wandinseln (Boden) die größer als Mindestabzugfläche nach WoFlV (= 0.1 m²) sind.
* abzüglich Deckenöffnungen (Boden) die größer als die Mindestabzugfläche nach WoFlV (= 0.1 m²) sind.

### Aufmaßbereich DIN 277 NGF (Nettogrundfläche), NRI (Nettorauminhalt)

In diesem Aufmaßbereich werden die Aufmaßwerte NGF (Nettogrundfläche) und NRI (Nettorauminhalt) nach DIN 277 ermittelt.

NGF und NRI müssen für bestimmte Raumbereiche getrennt aufgeführt werden. Dies sind:

* Einordnung nach DIN 277: NF1 bis NF7, TF: Nutzflächen bzw. Technische Funktionsflächen.
* Umschließung nach DIN 277: Bereiche a), b) oder c)
* Bereiche gleicher lichten Höhe: In der älteren Version der DIN wurde zwischen Bereichen unter 1.5 und über 1.5 m unterschieden. Diese Regelung ist entfallen und es muss nach unterschiedlichen lichten Höhen unterschieden werden. Diese schwammige Formulierung wurde von verschiedenen Seiten kritisiert, ist aber Stand der Norm. Es wurde folgender Ansatz umgesetzt: Bereiche gleicher lichter Höhe werden mit Angabe dieser Höhe zusammengefasst, z.B. 2.48 m. Im Bereich von Dachflächen werden Bereiche mit gleichem Höhenintervall zusammen gefasst, z.B. 0.80 - 2.48 m.

In den Aufmaßbereichen werden dann die 'Ausführungen' aus diesen Kriterien gebildet:

> Kennung 'Einordnung nach DIN 277 /
>
> \+ Umschließung nach DIN 277 /
>
> \+ Höhenbereich der Räume
>
> Beispiele:
>
> *Wohnen, Aufenthalt (NF 1) / a) überdeckt, voll umschlossen / 2.52 m*
>
> *Wohnen, Aufenthalt (NF 1) / a) überdeckt, voll umschlossen / 0.86 - 2.52 m*

\[NGF (Nettogrundfläche)]{.underline}

* ist die Grundfläche des Raumes
* ohne Tür- und Fensternischen
* abzüglich Grundflächen aller Vormauerungen
* abzüglich aller Kamin- und Wandinseln.
* inklusive aller Deckenöffnungen (Boden); diese werden nicht abgezogen, da sie als mit Treppe gefüllt behandelt werden.

\[NRI (Nettorauminhalt)]{.underline}

* die Nettogrundfläche des Raumes wird nach oben bis zu den begrenzenden untersten Decken- und Dachlagen extrudiert.
* Der Raum über Vormauerungen ist nicht im Raumvolumen enthalten.
* Der Raum in Tür- und Fensternischen ist nicht im Raumvolumen enthalten.
* Räume des Bereiches c) werden bis zur niedrigsten umschließenden 'Wand' extrudiert.

### Aufmaßbereich DIN 277 BGF (Bruttogrundfläche), BRI (Bruttorauminhalt)

Dieser Aufmaßbereich wurde noch nicht realisiert, da die Analysen völlig verschieden von denen der Räume sind. Oft können diese Werte jedoch relativ einfach manuell ermittelt werden.

## Darstellungen und Informationen in der Graphik

### Rauminformationen

Über die Funktion '5 - 5 Rauminformationen' können Raumnummer, Raumname, Raumgruppe, Wohnfläche nach WoFlV und die wahre Grundfläche angezeigt werden. Werden dort entsprechende Schalter gesetzt, so sind diese Informationen auch am Bildschirm und für den Plan ständig eingeblendet. Die 'wahre Grundfläche' wird dabei in Klammern angezeigt.

### Füllungen, Schraffuren

Am Bildschirm und in Plänen können die Räume gefüllt bzw. schraffiert dargestellt werden. Dazu wird die 'Raumgeometrie - wahre Grundfläche' verwendet.

### Niveaulinien, 1- und 2-Meterlinie

Am Bildschirm und im Plan kann wahlweise die 1- und 2-Meterlinie nach der Wohnflächenverordnung dargestellt werden. Diese werden als gestrichelte Linien angezeigt.


# Sonstige Hinweise zu Räumen im Bauwerk

## Raumvolumen als Hilfsbauteil

Bei der Ermittlung des Raumes wird das 'Raumgeometrie - Raumvolumen' als ein Hilfsbauteil mit der Identnummer '#Glas' erzeugt. Dieses Hilfsbauteil gehört zum Stockwerk zu dem auch der Raum gehört. Die 'Bezeichnung/Stabart' ist zusammengesetzt aus Raumgruppe, Stockwerk, Raumnummer und Raumname.

## MOS-Räume

Für die Räume gibt es eine spezielle MOS-Struktur (DICAM- 6 - 9). Diese Struktur ist parallel zu den MOS-Gebäude:

* Ein Bauteil oder Aufmaßelement muss genau zu einem MOS-Gebäude gehören.
* Ein Bauteil oder Aufmaßelement kann gleichzeitig zu einem MOS-Räume gehören.
* Ein Bauteil oder Aufmaßelement muss nict zu einem MOS-Räume gehören.


# Geländemodell

## Einleitung

Die Funktion 'Geländemodell' erlaubt das Erstellen von Gelände um das Gebäude. Das Gelände kann eine beliebige Form haben. Benötigt werden eine Schraffur im Grundriss sowie Geländepunkte im DICAM. Über der Schraffur wird ein Volumen extrudiert. Zwischen den Geländepunkten entsteht ein Netz, dass dieses Volumen abschneidet und damit in der Höhe begrenzt.

Die Geländepunkte können von verschiedenen Quellen kommen. Entweder können sie in DICAM als Einzelpunkte gesetzt oder über eine DWG/DXF Zeichnung eingelesen werden. Genauso möglich ist die Verwendung von importierten Punkten einer Punkteliste eines 3D Aufmaßgerätes.

Weitere Hinweise so wie Tipps und Tricks zum Geländemodell gibt es im Musterprojekt des Geländemodells und dem zugehörigen Tutorial als PDF.

## Geländemodelle

**Geländeoberfläche: Layer für Geländepunkte:**

> Punkte für die Bestimmung der unterschiedlichen Höhen. Diese Punkte müssen auf einem eigenen Layer liegen. Dabei können auch mehrere Layer gewählt werden, was bedeutet, dass die Punkte für das Geländemodell auf mehreren Layern liegen können. Liegen Geländepunkte zu nahe beieinander (<0,04m), wird der untere Punkt nicht verwendet.

**Layer für Bruchkanten:**

> Auf weiteren Layern können Linien für Bruchkanten liegen. Diese Bruchkanten behalten ihre Höhe und werden von Geländeflächen nicht überschritten. Es kann keine Verbindung von Punkten durch eine Bruchkante gehen. Die Bruchkanten müssen nicht definiert werden, können aber definiert werden. Bruchkanten müssen am Linienanfang und --ende einen Geländepunkt haben.

**Layer mit Schraffuren, die zu Geländevolumen extrudiert werden:**

> Außerdem benötigt man mindestens eine Schraffur für die Grundfläche des Geländes. Die Schraffur muss in einem Stockwerk eingegeben werden das unter dem niedrigsten Geländepunkt liegt. Jede Schraffur wird nach oben extrudiert, bis die Geländeoberfläche erreicht ist. Jede Schraffur erzeugt dabei ein eigenes Volumen. Wenn man Wege, Wiesen, Garagenvorplätze oder sonstige Flächen definieren möchte, definiert man für jeden Bereich eine eigene Schraffur. So kann man jedem Bereich später eine andere Textur geben.

Da es sich beim erzeugten Gelände um ein Volumen handelt, kann dieses mit allen Bearbeitungen -- beispielweise einem Lotschnitt - verändert werden.

Verändert man die zu Grund liegende Schraffur kann man, durch erneutes Ausführen der Funktion, die neue Form des Geländes berechnen lassen. Bearbeitungen bleiben beim Neuberechnen erhalten, solange das neue Gelände eine Schraffur mit ähnlicher Form und Abmessung im Grund hat.

## Elemente auf den aktuellen Layer kopieren

Durch diese Funktion werden Punkte aus DICAM und Grundriss auf den aktuellen Layer kopiert. Dadurch kann man bereits bestehende Hilfsgeometrie zu den Geländepunkten hinzufügen. Die Punkte befinden sich dann auf beiden Layern.

## Ändern der Höhe von Punkten

Die Höhe von Punkten aus DICAM kann verändert werden. Die aktuelle Höhe der Punkte wird bei der Auswahl dieser angezeigt. Die Punkte können relativ zu ihrer aktuellen Höhe oder zu einer neuen absoluten Höhe verschoben werden. Zwischen beiden Eingabemethoden kann gewechselt werden, indem man die aktuelle Eingabe leert und mit Enter bestätigt.


# Sonderbauteile


# Kamin

Mit der Funktion ‚Kamin' können Kamine auf unterschiedliche Arten definiert werden. Die Dialogbox besteht aus zwei Unterdialogboxen.

### **Kamin:**

**Identnummer**: Für den Kamin kann eine Identnummer eingegeben werden. Dies können Bauteile der Bauteilart 'Stab' oder 'Profilstab' sein. Wenn die Identnummer ein Profil enthält bekommt der Kamin genau dieses Querschnittsprofil. So lassen sich zum Beispiel Original-Kaminquerschnitte von beliebigen Herstellern eingeben und darstellen.

**Länge**: Wenn man eine Identnummer verwendet hat, die einen Querschnitt mitbringt, ist dieses Feld deaktiviert. Sonst kann die längere Kante des Kamins eingegeben werden. In dieser Richtung werden auch die Züge verteilt, sobald mehr als ein Zug eingegeben wird.

**Breite**: Wenn man eine Identnummer verwendet hat, die einen Querschnitt mitbringt, ist dieses Feld deaktiviert. Sonst kann die kürzere Kante des Kamins eingegeben werden.

**Höhe Unterkante**: Höhe, in welcher der Kamin beginnt. Es lassen sich versetzte Kamine erzeugen, indem man zuerst das untere Stück eingibt und danach, versetzt, das obere Stück. Das obere Stück beginnt in der Höhe, in welcher das untere Stück endet.

**Höhe Oberkante**: Absolute Höhe, in welcher der Kamin endet.

**Höhe des Kamins**: Höhe des Kamins von seiner Unterkante bis zur Oberkante. Der Wert kann alternativ zur ‚Höhe Oberkante' eingegeben werden.

**Höhe über Dach**: Maß um welches der Kamin über die Dachhaut raussteht. Dieser Wert kann alternativ zur ‚Höhe Oberkante' oder ‚Höhe des Kamins' verwendet werden. Damit man in das deaktivierte Feld kommt, löscht man einen der beiden oberen Werte (Höhe Oberkante, Höhe des Kamins).

**Anzahl Züge**: Wenn man eine Identnummer verwendet hat, ist dieses Feld deaktiviert. Sonst können 0, 1 oder 2 Züge eingestellt werden. Die Züge dienen nur der optisch besseren Darstellung des Kamins. Die Züge werden automatisch gleichmäßig über die Kaminlänge verteilt.

**Durchmesser der Züge**: Gewünschten Durchmesser der Züge eingeben.

**Texturset**: Texturset für die Darstellung des Kamins.

**Auswechslungen Sparren**: In diesem Feld wählt man eine Einstellung für die automatische Auswechslung der Sparren. Über das Ändern-Icon am rechten Ende des Feldes kann man die Einstellung einsehen und ändern.

**Auswechslungen Kehlbalken/Zangen**: In diesem Feld wählt man eine Einstellung für die automatische Auswechslung der Kehlbalken und Zangen. Über das Ändern-Icon am rechten Ende des Feldes kann man die Einstellung einsehen und ändern.

**Auswechslungen Balkenlage**: In diesem Feld wählt man eine Einstellung für die automatische Auswechslung der Balkenlage. Über das Ändern-Icon am rechten Ende des Feldes kann man die Einstellung einsehen und ändern.

### **Verwahrung:**

**Dachlagen / Balkenlagen**: Verwahrung für die einzelnen Lagen in den Dachflächen und den Deckenfeldern.

**Kehlbalken/Zangen**: Eigene Verwahrung für die Kehlbalken- und Zangen.

**Toleranz**: Für jeden Kamin kann eine Toleranz eingestellt, mit der festgelegt werden kann, ob ein Sparren, eine Zange oder ein Deckenbalken ausgewechselt wird, obwohl er die Öffnung durchdringt. Ragt ein Bauteil nur maximal so weit in die Öffnung rein, wie als Toleranz eingestellt, dann wird er nicht ausgewechselt.

Mit dem Schalter ‚OK' kann der Kamin platziert werden, mit dem Schalter ‚Ausrichten' kann er zusätzlich an einer beliebigen Linie schräg ausgerichtet werden.

Mit der folgenden Dialogbox kann der Kamin mit der rechten Maustaste um 90° gedreht werden. Bei Platzieren kann ein beliebiger Punkt mit allen bekannten Fang- und Eingabefunktionen (Fangfunktionen auf mittlerer Maustaste, Koordinateneingaben über Zahleneingabe) gewählt werden.

## Auswechslung Sparren

Am oberen Rand der Dialogbox gibt es wieder die Möglichkeit die Einstellung der Dialogbox unter einem beliebigen Namen zu speichern. Unter diesem Namen kann dann die Einstellung in der Kamineingabe ausgewählt und verwendet werden.

Es können beliebig viele Sparrenauswechslungen in einer Einstellung gespeichert werden. Dis ist allerdings nur dann sinnvoll, wenn man Auswechslungen in verschiedenen Lagen benötigt. Zum Wechseln von einer Auswechslung zur nächsten klickt man auf den breiten Schalter mit den Doppelpfeilen an beiden Enden. In der Mitte des Schalter sieht man wieviele Auswechslungen es in der aktuellen Einstellung gibt (rechte Zahl) und welche dieser Auswechslungen man gerade sieht (linke Zahl). So hat man die Möglichkeit Auswechslungen für mehrere Sparrenlagen in einem Dach zu definieren.

**Lage**: In diesem Feld wählt man die Lage in der die Auswechslung erzeugt werden soll.

**Identnummer**: Hier gibt man die Identnummer der Wechselhölzer und der Füllhölzer ein oder man setzt den Haken in der Checkbox am rechten Ende des Feldes. Wenn man diese Checkbox einschaltet deaktiviert sich das Feld für die Identnummer, da dann automatisch die Identnummer der ausgewechselten Sparren übernommen wird.

**Breite**: Eingabe der Breite der Wechselhölzer und Füllhölzer oder man setzt auch hier den Haken in der Checkbox, damit die Breite von den ausgewechselten Sparren übernommen wird.

**Höhe**: Eingabe der Höhe der Wechselhölzer und Füllhölzer oder man setzt auch hier den Haken in der Checkbox, damit die Höhe von den ausgewechselten Sparren übernommen wird.

**Tiefenposition**: Mit diesem Feld kann die Tiefenposition der Wechsel und Füllhölzer innerhalb der oben gewählten Lage beeinflusst werden. Mit den Optionen 'oben bündig', 'unten bündig' und 'mittig' können die Wechselhölzer entsprechend automatisch in der Lage positioniert werden. Mit dem 'Wert' können die Hölzer frei positioniert und sogar aus der Lage herausgeschoben werden.

**Ausrichtung**: Die Ausrichtung der Wechsel- und Füllhölzer verkantet die Hölzer in die Dachneigung oder baut sie lotrecht im Dach ein.

**Richtung Auswechslung**: Bei Kaminen, die schräg zu den Sparren eingebaut werden, kann hier bestimmt werden ob die Wechsel trotzdem parallel zum Kamin erzeugt werden sollen (= schräg zu den Sparren) oder ob sie weiterhin senkrecht zu den Sparren erzeugt werden sollen.

**Anschluss**: Verbindung zwischen den Wechselhölzern und den Sparren. Es kann zwischen den gespeicherten Einstellungen verschiedener Anschlussbearbeitungen ausgewählt werden.

## Auswechslung Kehlbalken/Zangen

Am oberen Rand der Dialogbox gibt es wieder die Möglichkeit die Einstellung der Dialogbox unter einem beliebigen Namen zu speichern. Unter diesem Namen kann dann die Einstellung in der Kamineingabe ausgewählt und verwendet werden.

**Identnummer**: Hier gibt man die Identnummer der Zangenwechselhölzer ein oder man setzt den Haken in der Checkbox am rechten Ende des Feldes. Wenn man diese Checkbox einschaltet deaktiviert sich das Feld für die Identnummer, da dann automatisch die Identnummer der ausgewechselten Zangen übernommen wird.

**Breite**: Eingabe der Breite der Wechselhölzer oder man setzt auch hier den Haken in der Checkbox, damit die Breite von den ausgewechselten Zangen übernommen wird.

**Höhe**: Eingabe der Höhe der Wechselhölzer oder man setzt auch hier den Haken in der Checkbox, damit die Höhe von den ausgewechselten Zangen übernommen wird.

**Richtung Auswechslung**: Bei Kaminen, die schräg zu den Sparren eingebaut werden, kann hier bestimmt werden ob die Zangenwechsel trotzdem parallel zum Kamin erzeugt werden sollen (= schräg zu den Sparren/Zangen) oder ob sie weiterhin senkrecht zu den Sparren/Zangen erzeugt werden sollen.

**Anschluss**: Verbindung zwischen den Wechselhölzern und den Zangen. Es kann zwischen den gespeicherten Einstellungen verschiedener Anschlussbearbeitungen ausgewählt werden.

## Auswechslung Balkenlage

Am oberen Rand der Dialogbox gibt es wieder die Möglichkeit die Einstellung der Dialogbox unter einem beliebigen Namen zu speichern. Unter diesem Namen kann dann die Einstellung in der Kamineingabe ausgewählt und verwendet werden.

**Lage**: In diesem Feld wählt man die Lage in der die Auswechslung erzeugt werden soll.

**Identnummer**: Hier gibt man die Identnummer der Wechselhölzer und der Füllhölzer ein oder man setzt den Haken in der Checkbox am rechten Ende des Feldes. Wenn man diese Checkbox einschaltet deaktiviert sich das Feld für die Identnummer, da dann automatisch die Identnummer der ausgewechselten Balken übernommen wird.

**Breite**: Eingabe der Breite der Wechselhölzer oder man setzt auch hier den Haken in der Checkbox, damit die Breite von den ausgewechselten Balken übernommen wird.

**Höhe**: Eingabe der Höhe der Wechselhölzer oder man setzt auch hier den Haken in der Checkbox, damit die Höhe von den ausgewechselten Balken übernommen wird.

**Tiefenposition**: Mit diesem Feld kann die Tiefenposition der Wechsel innerhalb der oben gewählten Lage beeinflusst werden. Mit den Optionen 'oben bündig', 'unten bündig' und 'mittig' können die Wechselhölzer entsprechend automatisch in der Lage positioniert werden. Mit dem 'Wert' können die Hölzer frei positioniert und sogar aus der Lage herausgeschoben werden.

**Richtung Auswechslung**: Bei Kaminen, die schräg zu den Balken eingebaut werden, kann hier bestimmt werden ob die Wechsel trotzdem parallel zum Kamin erzeugt werden sollen (= schräg zu den Balken) oder ob sie parallel zur X-Achse des Deckenfelds erzeugt werden sollen.

**Anschluss**: Verbindung zwischen den Wechselhölzern und den Balken. Es kann zwischen den gespeicherten Einstellungen verschiedener Anschlussbearbeitungen ausgewählt werden.


# Kamine Verschieben, Ändern, Löschen

## Sonderbauteile -- Verschieben

Mit dieser Funktion kann man Kaminöffnungen verschieben.

## Sonderbauteile -- Ändern

Mit dieser Funktion kann man sowohl Treppen als auch Fensteröffnungen ändern.

Nach der Wahl der Treppe oder Öffnung, öffnet sich dieselbe Dialogbox, mit der man die Treppe oder Öffnung eingegeben hatte. Dort kann man alle Einstellungen ändern und dann das Sonderbauteil erneut platzieren.

## Sonderbauteile -- Löschen

Die zu löschende Öffnung wird mit der Maus angeklickt und verschwindet nach der gewohnten Bestätigung der Auswahl.


# Holzrahmenbau (HRB)


# HRB - Belegung

Das HRB-Modul ist optional und ermöglicht das automatische Belegen der Wände mit Stäben (Ständer, Schwelle, Rähm) und Platten. Die Ständer können dabei automatisch an den Platten ausgerichtet werden. Man kann die Konstruktion in den Eckanschlüssen, T-Stößen, Oberen- und Unteren Anschlüssen sowie den Öffnungen genau definieren und verändern.

## HRB - Wandwahl

Mit der Funktion 'Wandwahl' kann man beliebige Wände graphisch auswählen, die als nächstes mit dem HRB-Modul belegt werden sollen.

## HRB - Alle Wände

Die Funktion 'Alle Wände' markiert automatisch, ohne dass weitere Eingaben notwendig sind, alle Wände des aktuellen Stockwerkes. Diese Wände können dann mit 'Belegen' vom HRB-Modul belegt werden.

## HRB - Alle Außenwände

Die Funktion 'Alle Außenwände' markiert automatisch, ohne dass weitere Eingaben notwendig sind, alle Außenwände des aktuellen Stockwerkes. Diese Wände können dann mit 'Belegen' vom HRB-Modul belegt werden.

## HRB - Alle Innenwände

Die Funktion 'Alle Innenwände' markiert automatisch, ohne dass weitere Eingaben notwendig sind, alle Innenwände des aktuellen Stockwerkes. Diese Wände können dann mit 'Belegen' vom HRB-Modul belegt werden.

## HRB - Belegen

Mit der Funktion 'Belegen' wird die Berechnung der Stäbe und Platten für die ausgewählten Wände gestartet. Dabei werden die Einstellungen der ausgewählten HRB-Vorlaufdatei verwendet. Es kann in jeder Wand eine andere Vorlaufdatei eingestellt sein. Die Einstellung der Vorlaufdatei kann zuvor mit der Funktion 'Ausführung' und 'Attribute' geändert werden.

Mit der Dialogbox, die sich vor der Berechnung öffnet, kann man verschiedene Einstellungen machen:

**HRB-Vorlauf**: Hier kann gewählt werden, ob jeweils die eingestellte Vorlaufdatei aus den einzelnen Wänden verwendet werden soll (#aus Wandausführung#), oder man wählt eine bestimmte Datei aus der Liste aus. Diese wird dann für alle markierten Wände verwendet, egal was dort vorher eingestellt war.

**Bauteile ersetzen**: Beim Belegen einer Wand können vorher eingegebene Bauteile (z. B. Stäbe, Platten,...) gelöscht oder behalten werden. Dabei sind folgende Einstellungen möglich:

> **Alle**: Alle Bauteile, die zu der jeweiligen Wand gehören, werden gelöscht.
>
> **Aus HRB**:Nur die Bauteile, die vorher mit HRB erzeugt wurden werden gelöscht. Bauteile, die über die Wandkonstruktion oder Freie Konstruktion eingegeben wurden bleiben erhalten.
>
> **Keine**: Alle Bauteile bleiben erhalten, egal wo und wie sie eingegeben wurden.

**Platten erzeugen**: Hier kann man einstellen, ob die Beplankung aus der HRB-Vorlaufdatei erzeugt werden sollen oder nicht. Wenn laut Einstellung in der HRB-Vorlaufdatei, die Ständer an den Platten ausgerichtet werden sollen, wird dies auch gemacht, wenn die Platten nicht erzeugt werden.

**Gruppen erzeugen (2/-1/..., leer=alle)**: Mit dieser Option kann man festlegen, für welche Ebenen die Bauteile erzeugt werden sollen. Wenn das Feld leer bleibt, werden die Bauteile für alle Ebenen erzeugt. Wenn man aber eine oder mehrere Ebenen eingibt, werden nur die Bauteile für diese Ebenen erzeugt. Die einzelnen Ebenen werden durch Schrägstriche (/) getrennt.

**Lagenkonturen neu erzeugen**: Hier kann man einstellen, ob die Lagenkonturen der Wände vor dem Belegen in ihre Urform gebracht werden soll oder nicht. Mit der Option 'Ja' wird die Urform der Lagen wieder hergestellt und die Lagenoffsets aus der HRB-Datei werden angewendet. Mit der Option 'Nein' bleiben die Lagenkonturen erhalten wie sie vor der Belegung waren. Die Lagenoffsets aus der HRB-Datei werden dann nicht angewendet. Damit kann man in speziellen Fällen manuelle Lagenkorrekturen machen (in Wandkonstruktion) und diese für die HRB-Belegung verwenden.

\[Minimale Linienlänge bei Lagenkonturen:]{.underline}

**Kernlagen**: Es kann vorkommen, dass eine Lagenkontur sehr kleine Linienstücke enthält, die für die HRB-Belegung eigentlich keine Bedeutung haben. Dies kann zum Beispiel durch die Verschneidung der Wände mit der Dachhaut im Bereich von Grat- oder Kehllinien vorkommen. Mit diesem Wert kann man eine minimale Linienlänge für Kerblagen festlegen. Linien, die kürzer als dieser Wert sind, werden aus der Lagenkontur gelöscht. Die angrenzenden Linien werden automatisch so verlängert, dass sich die Kontur wieder schließt.

**Schalen**: Mit diesem Wert kann man dasselbe einstellen wie für die Kernlagen. (siehe oben) Die Schalen sind alle Nicht-Kernlagen.

Nach dem Beenden der Dialogbox beginnt die Belegung der vorher markierten Wände. Dies kann in dem Übersichtsfenster verfolgt werden.


# HRB - Aufteilpunkte

Wenn Wände mit HRB belegt werden, startet das Programm mit der Belegung, je nach Einstellung, am äußersten linken oder rechten Ende oder in der Mitte der Wand. Manchmal ist es aber günstiger den Aufteilpunkt an eine andere Stelle zu legen. Die Wand wird dann von dort aus nach rechts und links aufgeteilt (belegt). Mit der Funktion 'Aufteilpunkte' kann man diesen Aufteilpunkt manuell platzieren.

Für jedes Feld einer Wand kann man einen Aufteilpunkt setzen. Wenn die Belegung nicht an Fenster und Türen ausgerichtet ist (kann man im HRB-Editor einstellen) besteht die Wand nur aus einem Feld. Wenn die Belegung aber an Fenster und Türen ausgerichtet wird, besteht die Wand aus mehreren Feldern. Das erste Feld geht von der linken Wandkante bis zur ersten Öffnung, das zweite Feld ist so breit wie die Öffnung. Das nächste Feld geht von der rechten Kante der Öffnung bis zur nächsten Öffnung und so weiter.

Nach Auswahl der Funktion 'Aufteilpunkte' erscheinen an allen Wänden blaue Quadrate. Diese Quadrate stellen die möglichen Feldgrenzen dar. Es werden immer alle möglichen Feldgrenzen dargestellt, da das Programm nicht wissen kann mit welcher HRB-Vorlaufdatei die Wand später belegt werden wird. Jetzt kann man zwischen je zwei Feldgrenzen einen Aufteilpunkt setzen.

Wenn man einen zweiten Aufteilpunkt zwischen dieselben Feldgrenzen setzt wird der Erste gelöscht. Wenn man mehrere Aufteilpunkte setzt, obwohl die Wand später ohne Ausrichtung der Platten an den Öffnungen belegt wird, wird nur der erste Aufteilpunkt verwendet. Die anderen werden ignoriert.


# HRB - Elementstöße

Mit der Funktion 'Elementstöße' können Wände in mehrere Elemente geteilt werden. Die ist vor allem bei sehr langen Wänden interessant, die nicht an einem Stück gefertigt oder transportiert werden können. Die Elemente können dann einzeln auf dem Plan abgelegt und einzeln an eine Fertigungsbrücke übergeben werden. Bei der Berechung der Schwerpunkte von Wänden wird auch für jedes Element ein eigener Schwerpunkt berechnet. Die Bauteile, die in den Elementen eingegeben werden, gehören jeweils zum einzelnen Element und zu der übergeordneten (elementierten) Wand.

Mit der Funktion 'Elementstoß ergänzen' gibt man neue Elementstöße ein. Dazu wählt man die Wand, die man elementieren möchte und gibt danach ein Präfix für die Elementnummern ein. Jedes Element bekommt eine eindeutige Nummer, die mit dem hier eingegebenen Buchstaben beginnt (z.B. W1, W2, usw.). Danach gibt man den Punkt ein, an dem die Wand "getrennt" werden soll. Dies kann man beliebig oft mit einer Wand machen.

Die Funktion 'Elementstoß verschieben' ermöglicht es, einen Elementstoß nachträglich noch zu verschieben. Man wählt den zu verschiebenden Stoß und gibt dann den Abstand für die Verschiebung ein.

Die Funktion 'Elementstoß löschen' löscht einen Elementstoß durch einfaches Anklicken der roten Stoß-Linie.


# Blockbau


# Blockbau - Ausführung

## Blockbauausführung

In einer Blockbauausführung sind, wie z.B. in einer HRB-Datei, alle Informationen zum Belegen der Wände und zum Anschließen der Stäbe enthalten. Eine Blockbauausführung enthält also alle Einstellungen zu den verschiedensten Bereichen (z.B. Wandaufbau, Fensteröffnung, ...).\
Für jede Blockbauausführung wird ein Name vergeben.

## Blockbauausführung - Wandaufbau

In der Liste werden alle Einstellungen für den Aufbau von Wänden aufgeführt. Mit dem Browserbutton wird in die Dialogbox zum Erstellen und Ändern der Wandaufbauten verzweigt.

Die Einstellungen in der Dialogbox für die Wandaufbauten werden mit einem eigenen Namen gespeichert und diese Einstellungen stehen dann in der Definition der Blockbauausführung wieder zur Verfügung.

**Blockbohle Identnummer**: Hier wird, für die Lage in der die Bauteile erzeugt werden sollen, die Identnummer der Bauteile eingetragen.\
In dem Feld kann die Identnummer auch über die 'Kurzwahl' gewählt werden.\
Über den Browserbutton kann in die Dialogbox Stammdatenbank verzweigt werden. Hier werden nur Bauteile der Bauteilart Stab, Profilstab und Platte angezeigt. Die Identnummer muss aber zwingend mit einer Profilbeschreibung verbunden sein.

**Steigung**: Da sich im Blockbau die Bauteile überlappen und über die Identnummer aber die volle Bauteilhöhe bestimmt wird, muss hier angegeben werden, welche Deckbreite die ausgewählte Bockbohle hat.

**Lage**: Hier wird die Lage angegeben, in der die Bauteile erzeugt werden sollen.

**Tiefenposition**: Mit dieser Dropliste wird die Position der Blockbohle in der Lage bestimmt.

**Schwelle Identnummer**: Hier wird die Identnummer für die Schwelle eingegeben. Es gelten die gleichen Bedingungen wie für die Identnummer der Blockbohle.

**Steigung**: Eingabe der Deckbreite der Schwelle, wie für die normalen Bohlen.

**Lage**: Hier wird die Lage angegeben, in der die Schwelle erzeugt werden sollen.

**Tiefenposition**: Mit dieser Dropliste wird die Position der Schwelle in der Lage bestimmt.


# Blockbauausführung - Bohrungen

## Blockbauausführung - Bohrungen

In der Liste kann eine der Einstellungen für die Bohrungen gewählt werden. Mit dem Browserbutton wird in die Dialogbox zum Erstellen und Ändern der Einstellungen für die Bohrungen verzweigt. Die Einstellungen in der Dialogbox für die Bohrungen werden mit einem eigenen Namen gespeichert und diese Einstellungen stehen dann in der Definition der Blockbauausführung wieder zur Verfügung.

Für die Bohrungen in der Wand kann zwischen drei verschiedenen Varianten gewählt werden. Zwischen den einzelnen Varianten kann mit einer Dropliste umgeschaltet werden. Beim Speichern der Einstellungen, werden immer nur die Werte der aktuellen Variante gespeichert. Eine Einstellung kann also nur eine Variante der Bohrungen enthalten.

## Bohrungen - ganze Wand

Wird für die Bohrungen unter der Einstellung 'ganze Wand' eine Bohrung definiert, werden in allen Stäben einer Wand Bohrungen an der gleichen globalen Position erzeugt. Es werden immer senkrechte Bohrungen erzeugt. Die Bohrungen sind immer durchgehend (Tiefe = 0.0).

Die Position der Bohrungen orientiert sich an dem bereits verbundenen Stab. Der Wert 'Endabstand' bestimmt die Position der Bohrungen am Anfang und am Ende des Stabes. Die Strecke zwischen diesen beiden Bohrungen wird aufgeteilt. In dem Feld 'maximaler Abstand' wird der Wert für den maximal zulässigen Abstand dieser Bohrungen angegeben. Die Aufteilung erfolgt wie bei der Aufteilfunktion mit Anfangs-, Endabstand und freiem Bundmaß.

Zu jeder Bohrreihe gehören auch noch Verbindungsmittel. Die Verbindungsmittel werden in dem unteren Stab erzeugt.

Am Anfang und am Ende der Bohrreihe kann noch eine Versenkbohrung entstehen. Hierbei handelt es sich auch um 'senkrechte Bohrungen'. Diese Bohrungen sind in der Tiefe begrenzt.\
Bei der Versenkbohrung am oberen Ende der Bohrreihe wird untersucht, ob der Stab hier, im Bereich der Bohrung, einen Abschnitt enthält (Giebelwand). Ist dies der Fall, wird die Versenkbohrung nicht in diesem, sondern in dem darunter liegenden Stab erzeugt.

Im Bereich einer Bohrreihe können auch noch weitere Bohrungen erforderlich sein. Diese Verbindungsbohrungen sind in der Tiefe begrenzt. Eine 'Verbindungsbohrung' besteht aus zwei Bohrungen. In dem unteren Stab wird eine Bohrung mit Bezugsseite E und in dem oberen Stab eine Bohrung mit Bezugsseite C erzeugt.\
In welchen Stäben die 'Verbindungsbohrung' erzeugt wird, wird durch die 'Anzahl der Bohlen je Gewindestange' bestimmt. Die Zählung geht dabei von Unten nach Oben.

<figure><img src="/files/HaHvmfnMIyZL1MsOSqY8" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

<figure><img src="/files/M5AYfnf5FJ1KI7sILlnJ" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Zu der Verbindungsbohrung gehört evtl. auch noch ein Verbindungsmittel. Das Verbindungsmittel wird jeweils in dem unteren Stab erzeugt.

**Ausführung**: Hier wird die Ausführung für die Bohrungen gewählt.

> **ganze Wand**: Die Bohrreihen durchdringen die ganze Wand. Alle Bohlen der Wand werden durchgehend gebohrt.
>
> **durchgehend**: Es entstehen Bohrreihen, die durch eine eingebbare Anzahl Bohlen verlaufen. Das Programm setzt dann automatisch so viele solcher Bohrreihen nebeneinander und versetzt sie um die eingegebene Anzahl Bohlen, bis alle Bohlen einer Wand verbohrt sind. Die gebohrten Bohlen werden jeweils vollständig durchbohrt, es entstehen dabei keine Sacklochbohrungen in den Bohlen.
>
> **begrenzt**: Die Bohrungen liegen vollständig innerhalb der Wand. Es wird jeweils eine Sacklochbohrung in beide zu verbohrenden Bohlen erzeugt. Dieser Bohrungstyp ist speziell für Dollenbohrungen gedacht.

**Bohrung Durchmesser**: Hier wird der Durchmesser für die Bohrungen in den Blockbohlen eingegeben. Ist der Wert Null, werden die Bohrungen nicht erzeugt.

**Endabstand**: Der Wert gibt den Abstand der ersten bzw. letzten Bohrung (Bohrreihe) zum Wandende (nicht zum Anfang bzw. Ende des Stabes) an.

**Maximaler Abstand**: Hier wird der maximale Abstand der einzelnen Bohrungen (Bohrreihen) angegeben. Ist der Wert Null, wird nur die erste und die letzte Bohrreihe erzeugt.

**Gewindestange Identnummer**: Hier wird die Identnummer für die zu den Bohrungen gehörenden Verbindungsmittel eingegeben. Wird hier eine Identnummer eingegeben bzw. aus der Stammdatenbank ausgewählt, werden die Werte für den Durchmesser und die Länge übernommen und die beiden nächsten Felder deaktiviert.

**Gewindestange Durchmesser:** Hier wird der Durchmesser für die Verbindungsmittel eingegeben. Ist der Wert Null, wird kein Verbindungsmittel erzeugt.

**Gewindestange Länge:** Hier wird die Länge für die Verbindungsmittel eingegeben. Ist der Wert für den Durchmesser größer Null, muss auch der Wert für die Länge größer Null sein.

**Versenkbohrung Durchmesser**: Hier wird der Wert für den Durchmesser der Bohrungen eingegeben, die sich am Anfang und am Ende der Bohrreihe befinden. Ist der Wert Null, werden diese Bohrungen nicht erzeugt.

**Versenkbohrung Tiefe**: Der Wert gibt die Tiefe der zusätzlichen Bohrung an. Ist der Wert Null, werden diese Bohrungen nicht erzeugt.

**Verbindungsbohrungen Durchmesser**: Hier wird der Wert für den Durchmesser der Bohrungen eingegeben, die zusätzlich innerhalb der Bohrreihe erzeugt werden, wenn eine Verbindungsmuffe zum Verbinden zweier Gewindestangen eingebaut werden soll. Ist der Wert Null, werden diese Bohrungen nicht erzeugt.

**Verbindungsbohrungen Tiefe**: Der Wert gibt die Tiefe der zusätzlichen Bohrung an. Ist der Wert Null, werden diese Bohrungen nicht erzeugt.

**Anzahl der Bohlen je Gewindestange**: Der Wert gibt an, wie viele Bohlen mit einer Gewindestange verbunden werden. Dies bestimmt die Position der Verbindungsbohrungen.

**Identnummer**: Hier wird die Identnummer für die zu den Verbindungsbohrungen gehörenden Verbindungsmittel eingegeben.

## Bohrungen - durchgehend

Wird für die Bohrungen unter der Einstellung 'durchgehend' eine Bohrung definiert, werden Bohrreihen erzeugt, die nicht über die ganze Höhe der Wand laufen. In dem einzelnen Bauteil sind die Bohrungen jedoch immer durchgehend (Tiefe = 0.0).\
Die Länge der einzelnen Bohrreihe wird durch die 'Anzahl der zu verbindenden Bohlen' bestimmt. Die nächste Bohrreihe ist in der Höhe um die 'Anzahl der zu verbindenden Bohlen' minus der 'Überschneidung der Bohrungen' versetzt. Daraus ergibt sich ein Raster von Bohrreihen.

<figure><img src="/files/NkZE4UCXlKwdIVZF8DOL" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Zu jeder Bohrreihe kann noch ein Verbindungsmittel gehören. Das Verbindungsmittel wird in dem untersten Stab der Bohrreihe erzeugt.

**Ausführung**: Hier wird die Ausführung für die Bohrungen gewählt.

> **ganze Wand**: Die Bohrreihen durchdringen die ganze Wand. Alle Bohlen der Wand werden durchgehend gebohrt.
>
> **durchgehend**: Es entstehen Bohrreihen, die durch eine eingebbare Anzahl Bohlen verlaufen. Das Programm setzt dann automatisch so viele solcher Bohrreihen nebeneinander und versetzt sie um die eingegebene Anzahl Bohlen, bis alle Bohlen einer Wand verbohrt sind. Die gebohrten Bohlen werden jeweils vollständig durchbohrt, es entstehen dabei keine Sacklochbohrungen in den Bohlen.
>
> **begrenzt**: Die Bohrungen liegen vollständig innerhalb der Wand. Es wird jeweils eine Sacklochbohrung in beide zu verbohrenden Bohlen erzeugt. Dieser Bohrungstyp ist speziell für Dollenbohrungen gedacht.

**Bohrung Durchmesser**: Hier wird der Durchmesser für die Bohrungen in den Blockbohlen eingegeben. Ist der Wert Null, werden die Bohrungen nicht erzeugt.

**Endabstand**: Der Wert gibt den Abstand der ersten bzw. letzten Bohrung (Bohrreihe) zum Wandende (nicht zum Anfang bzw. Ende des Stabes) an.

**Maximaler Abstand**: Hier wird der maximale Abstand der einzelnen Bohrungen (Bohrreihen) angegeben. Ist der Wert Null, wird nur die erste und die letzte Bohrreihe erzeugt.

**Anzahl der zu verbindenden Bohlen**: Der Wert gibt an, wie viele Bohlen eine Bohrreihe verbindet. Der Wert muss immer größer oder gleich zwei sein.

**Überschneidung der Bohrreihe**: Der Wert gibt an, um wie viele Bohlen sich die einzelnen Bohrreihen überschneiden. Der Wert muss mindestens eins sein.

**Verbindungsmittel Identnummer**: Hier wird die Identnummer für die zu den Bohrungen gehörenden Verbindungsmittel eingegeben.\
Wird hier eine Identnummer eingegeben bzw. aus der Stammdatenbank ausgewählt, werden die Werte für den Durchmesser und die Länge übernommen und die nächsten beiden Felder deaktiviert.

**Verbindungsmittel Durchmesser**: Hier wird der Durchmesser für die Verbindungsmittel eingegeben. Ist der Wert Null, wird kein Verbindungsmittel erzeugt.

**Verbindungsmittel Länge**: Hier wird die Länge für die Verbindungsmittel eingegeben. Ist der Wert für den Durchmesser größer Null, muss auch der Wert für die Länge größer Null sein.

## Bohrungen - begrenzt

Wird für die Bohrung unter der Einstellung 'begrenzt' eine Bohrung definiert, wird in zwei Stäben jeweils eine Bohrung erzeugt. Die Bohrungen sind nicht durchgehend, sondern haben eine feste 'Tiefe'. Die Bohrung in dem unteren Stab werden mit der Bezugsseite E, die Bohrung in dem oberen Stab mit der Bezugsseite C erzeugt.

<figure><img src="/files/92hgqexV7EF3T3Yl64r8" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

<figure><img src="/files/Thx0jUvmMzpdkDLvaOQE" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Zu den Bohrungen können auch noch Verbindungsmittel gehören. Das Verbindungsmittel wird in dem unteren Stab erzeugt.

**Ausführung**: Hier wird die Ausführung für die Bohrungen gewählt.

> **ganze Wand**: Die Bohrreihen durchdringen die ganze Wand. Alle Bohlen der Wand werden durchgehend gebohrt.
>
> **durchgehend**: Es entstehen Bohrreihen, die durch eine eingebbare Anzahl Bohlen verlaufen. Das Programm setzt dann automatisch so viele solcher Bohrreihen nebeneinander und versetzt sie um die eingegebene Anzahl Bohlen, bis alle Bohlen einer Wand verbohrt sind. Die gebohrten Bohlen werden jeweils vollständig durchbohrt, es entstehen dabei keine Sacklochbohrungen in den Bohlen.
>
> **begrenzt**: Die Bohrungen liegen vollständig innerhalb der Wand. Es wird jeweils eine Sacklochbohrung in beide zu verbohrenden Bohlen erzeugt. Dieser Bohrungstyp ist speziell für Dollenbohrungen gedacht.

**Bohrung Durchmesser**: Hier wird der Durchmesser für die Bohrungen in den Blockbohlen eingegeben. Ist der Wert Null, werden die Bohrungen nicht erzeugt.

**Endabstand**: Der Wert gibt den Abstand der ersten bzw. letzten Bohrung (Bohrreihe) zum Wandende (nicht zum Anfang bzw. Ende des Stabes) an.

**Maximaler Abstand**: Hier wird der maximale Abstand der einzelnen Bohrungen (Bohrreihen) angegeben. Ist der Wert Null, wird nur die erste und die letzte Bohrreihe erzeugt.

**Tiefe**: Der Wert gibt die Tiefe der Bohrungen an. An der gleichen Position erhält der untere Stab eine Bohrung mit der Bezugsseite E und der obere Stab eine Bohrung mit der Bezugsseite C.

**Versatz**: Die Einstellung bestimmt, ob sich die Bohrungen auf der Oberseite an der gleichen Längsposition wie die Bohrungen auf der Unterseite befinden. Ist für den Versatz die Option 'halbierend' gewählt, sind die Bohrungen gegeneinander versetzt. Das Längsmaß der Bohrungen auf der Oberseite ist um die Hälfte des Abstandes der Bohrungen größer als das Längsmaß der Bohrungen auf der Unterseite.

**Verbindungsmittel Identnummer**: Hier wird die Identnummer für die zu den Bohrungen gehörenden Verbindungsmittel eingegeben.\
Wird hier eine Identnummer eingegeben bzw. aus der Stammdatenbank ausgewählt, werden die Werte für den Durchmesser und die Länge übernommen und die nächsten beiden Felder deaktiviert.

**Verbindungsmittel Durchmesser**: Hier wird der Durchmesser für die Verbindungsmittel eingegeben. Ist der Wert Null, wird kein Verbindungsmittel erzeugt.

**Verbindungsmittel Länge**: Hier wird die Länge für die Verbindungsmittel eingegeben. Ist der Wert für den Durchmesser größer Null, muss auch der Wert für die Länge größer Null sein.


# Blockbauausführung - Verbindungen

Im Bereich 'Verbindungen' der Blockbauausführungen kann man Verbindungen für die verschiedenen Situationen der Wandanschlüsse einstellen. Klickt man die eines der Felder öffnet sich eine Dialogbox, in der man unter verschiedenen Bearbeitungstypen wählen kann. Für jede Bearbeitung kann man beliebig viele Einstellungen speichern. Einen Eintrag wählt man mit einem Doppelklick aus.

Ein besonderer Eintrag ist der Eintrag '>> Neue Einstellung'. Damit kann man eine neue Einstellung der jeweiligen Bearbeitung erstellen und speichern.

In der Liste der Bearbeitungseinstellungen kann es graue Einträge geben. Diese sind für die Verbindung, die man gerade einstellen möchte, nicht verfügbar, weil sie nicht sinnvoll ist. So kann zum Beispiel für eine Verbindung 'Außenecke' keine Bearbeitung für einen Kreuzungsanschluss gewählt werden.

Mit dem Browserbutton neben dem Feld in der Blockbauausführungsdialogbox kann man in die Dialogbox für die jeweilige Bearbeitung verzweigen und die Einstellungen ändern.


# Blockbauausführung - Pfettendurchdringung

## Allgemeines

Die Stäbe in der Wand können durch Pfetten (Bauteilart 300 bis 329) unterbrochen werden. Diese Situation wird Pfettendurchdringung genannt. Hierbei werden nur Pfetten berücksichtigt, deren Achse parallel zur globalen XoY-Ebene liegt. Die Pfette muss die Wand ganz durchdringen. Pfetten, die die Wand nicht rechtwinklig durchdringen, werden gesondert behandelt.\
Dabei können evtl. auch in der Pfette noch Bearbeitungen entstehen.

## Form der Öffnung

Die Öffnung um die Pfette kann so erzeugt werden, dass sie nach Oben offen (U-Form) oder rundum geschlossen ist.\
Ist in der Dropliste 'Öffnung nach oben offen' die Option 'Ja' eingestellt, wird die Öffnung um die Pfette bis zur Oberseite der Wand verlängert. Alle Stäbe oberhalb der Pfette werden dann in diesem Bereich getrennt.\
Ist hier die Option 'Nein' gewählt, ist die Öffnung um die Pfette auf allen vier Seiten geschlossen.

{width="2.347916666666667in" height="1.6958333333333333in"}

## Größe der Öffnung

Die Werte in den Feldern 'Oben', 'Unten' und 'Seitlich' im Bereich 'Luft zwischen Wand und Pfette' bestimmen die Größe der Öffnung. Die Pfette kann im Bereich der Wand auch ausgeblattet werden. Die Größe der Öffnung in der Wand bezieht sich jedoch immer auf den Rohstab der Pfette. Die Tiefe der Ausblattungen in der Pfette wird nicht berücksichtigt.

## Ausblattung in der Pfette

In der Pfette können, im Bereich der Wand, Ausblattungen erzeugt werden. Liegt die Pfette nicht rechtwinklig zur Wand, werden in der Pfette nur auf der Ober- und auf der Unterseite Ausblattungen erzeugt.\
Die Werte in den Feldern 'Oben', 'Unten' und 'Seitlich' im Bereich 'Ausblattung in der Pfette' bestimmen die Tiefe der Ausblattungen.

{width="2.504166666666667in" height="1.538888888888889in"}

Die Länge der Ausblattung wird zusätzlich noch durch den Wert 'Versenktiefe der Pfette' beeinflusst. Ist der Wert größer Null, verringert sich die Länge der Ausblattung. Ist der Wert kleiner Null, wird die Ausblattung länger.

{width="1.773611111111111in" height="1.24375in"}

## Bearbeitungen in der Wand

Trifft ein Stab auf der gesamten Höhe auf die Seitenfläche der Öffnung, erhält der Stab einen Abschnitt.\
Trifft ein Stab nicht auf der gesamten Höhe auf die Seitenfläche der Öffnung, wird in dem Stab eine Ausblattung, ein Freiblatt oder eine Kerve erzeugt.

{width="3.165277777777778in" height="1.1041666666666667in"}

Ist der Wert in dem Feld 'Versenktiefe der Pfette' größer Null, wird in den Stäben der Wand noch eine zusätzliche Bearbeitung erzeugt. Diese zusätzliche Bearbeitung wird nur erzeugt, wenn die Pfette senkrecht auf die Wand trifft.

Bei Stäben, die auf der gesamten Höhe auf die Seitenfläche der Öffnung treffen, wird, auf beiden Seiten des Stabes (D und F), ein Endblatt erzeugt. Die Tiefe des Endblattes ergibt sich aus dem Wert in dem Feld 'Versenktiefe der Pfette' plus dem Wert, aus dem Feld 'Seitlich'.

Bei Stäben, die nicht auf der gesamten Höhe auf eine Seitenfläche der Öffnung treffen, wird, auf beiden Seiten des Stabes (D und F), eine offene Ausnehmung erzeugt. Die Tiefe der offenen Ausnehmung ergibt sich wie bei dem Endblatt.

## Die Eingabefelder

**Öffnung nach oben offen**: Hier wird eingestellt, ob die Pfettenöffnung bis zur Oberseite der Wand vergrößert werden soll oder nicht. Siehe auch Form der Öffnung.

**Luft zwischen Pfette und Wand - Oben**: Der Wert gibt den Abstand zwischen der Oberseite der Pfette und dem oberen Öffnungsrand an.\
Ist der Wert negativ, durchdringen die Stäbe der Wand die Pfette.

**Unten**: Der Wert gibt den Abstand zwischen der Unterseite der Pfette und dem unteren Öffnungsrand an. Ist der Wert negativ, durchdringen die Stäbe der Wand die Pfette.

**Seitlich**: Der Wert gibt den Abstand zwischen der Pfette und den seitlichen Öffnungsrändern an. Ist der Wert negativ, durchdringen die Stäbe der Wand die Pfette.

**Ausblattung in der Pfette - Oben**: Der Wert gibt die Tiefe der Ausblattung auf der Oberseite (E) der Pfette an.

**Unten**: Der Wert gibt die Tiefe der Ausblattung auf der Unterseite (C) der Pfette an.

**Seitlich**: Der Wert gibt die Tiefe der Ausblattung auf den Seiten (D, F) der Pfette an.

**Versenktiefe der Pfette**: Der Wert gibt an, wie weit die Pfette mit ihrem vollen Querschnitt in die Wand eindringt. Siehe auch: Ausblattung in der Pfette.


# Blockbauausführung - Fenster, Türen

## Allgemein

Die Stäbe in einer Wand können durch Fenster- und Türöffnungen unterbrochen werden. Die Stäbe werden zunächst durch die Lagenkontur der Öffnung begrenzt.\
Zusätzlich können in den Stäben, die sich im Bereich einer Öffnung befinden, noch Bearbeitungen (Bohrungen und Freiblätter) entstehen. Diese ergeben sich aus den Einstellungen für den entsprechenden Fenster- bzw. Tür-Typ.\
Befinden sich in einer Wand Öffnungen mit einem Typ für den keine Einstellung definiert ist, werden die Stäbe an der Lagenkontur der Öffnung abgeschnitten. Stäbe die von der Öffnung nicht ganz getrennt werden, erhalten eine Ausblattung.

<figure><img src="/files/Ibi69J3CoMqPtaNS0klr" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Die Stäbe werden nicht zwingend genau durch die Lagenkontur der Öffnung begrenzt. Die Stäbe haben zu dem seitlichen Öffnungsrand den Abstand 'Luft seitlich'. Der Abstand oben und unten wird durch die Werte 'Luft Oben' bzw. 'Luft Unten' bestimmt.

Trifft ein Stab auf der gesamten Höhe auf die Seite einer Öffnung, erhält der Stab dort einen Abschnitt.

Trifft ein Stab nicht auf der gesamten Höhe auf die Seite einer Öffnung, wird untersucht, ob der senkrechte Abstand zwischen der Bearbeitung und der Unter- bzw. Oberseite des Stabes größer als der Wert 'minimale Querschnittshöhe' ist. Ist der Wert größer, wird in dem Stab eine Ausblattung erzeugt. Ist der Wert kleiner, ist das weitere Vorgehen abhängig von der Einstellung in der Dropliste 'Stab trennen'.

Ist hier die Option 'Ja' eingestellt, erhält der Stab am rechten und am linken Rand der Öffnung einen Trennschnitt. Es entstehen also drei Teilstücke, von denen eines in der Öffnung liegt. In der Höhe des unteren bzw. des oberen Öffnungsrandes wird, in dem Teilstück, das in der Öffnung liegt, ein Längstrennschnitt erzeugt. Für die Werkzeugbreite wird der Wert aus dem Feld 'Schlitzbreite' verwendet.

Ist in der Dropliste 'Stab trennen' die Option 'Nein' eingestellt, wird in dem Stab keine Bearbeitung erzeugt. Der Stab wird also nicht getrennt.

Ist hier die Option 'Schlitz' gewählt, wird der Stab ebenfalls nicht getrennt, aber in dem Stab wird eine begrenzte Nut erzeugt. Für die Breite der begrenzten Nut wird der Wert 'Schlitzbreite' und für die Tiefe der Wert 'Schlitztiefe' verwendet.

<figure><img src="/files/peLk2wwxR8uZTP8DUxhq" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

## Schräge Öffnungskanten

Bei Fenster- und Türöffnungen werden Öffnungsränder, die nicht senkrecht oder waagerecht sind, gesondert behandelt.

Zunächst erhalten hier nur die Stäbe einen Abschnitt, die auf ihrer ganzen Höhe auf eine Linie der Lagenkontur der Öffnung treffen. Enden eine oder mehrere Linien in einem Stab, erhält der Stab hier keine Bearbeitung.

Bei Fenster- und Türöffnungen (Tür und Fenster Schräg, Spitz) die nur oben schräg sind, wird der Wert 'Luft Oben' an diesen Seiten berücksichtigt.\
Bei Fensteröffnungen, die oben und unten schräg sind (Fenster Raute), wird der Wert 'Luft seitlich' an allen Seiten berücksichtigt.

<figure><img src="/files/YoK43TV9WAubhI38sHYZ" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

## Runde Öffnungskanten

Bei Türöffnungen, die oben rund sind (Tür Rundbogen), wird der Wert 'Luft Oben' berücksichtigt. In diesem Fall wird, bei den Stäben, die auf der Ober- und der Unterseite von dem Rundbogen geschnitten werden, eine Bohrung mit dem Durchmesser des Rundbogens erzeugt. Zusätzlich wird bei jedem dieser Stäbe noch ein Abschnitt erzeugt. Der Abschnitt läuft durch die Punkte, an denen der Bogen die Oberseite bzw. die Unterseite des Stabes schneidet.

<figure><img src="/files/NXiUus4ZipWBACJIiaPq" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Endet der Rundbogen innerhalb eines Stabes (Übergang zwischen Gerade und Bogen), wird in dem Stab ein Abschnitt und eine Bohrung erzeugt.

<figure><img src="/files/cP9WufAjYciZPqK1vSpz" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Bei Fensteröffnungen, die insgesamt rund sind (Fenster Rund), wird der Wert 'Luft seitlich' berücksichtigt.

## Bohrungen

Neben den Öffnungen können auch Bohrreihen an den Öffnungen erzeugt werden. Die Bohrreihen sind, unabhängig von der Form der Öffnung, immer senkrecht. Die Bohrreihe reicht dabei immer von dem untersten bis zu dem obersten Punkt der Öffnung. Bei nicht senkrechten Öffnungsrändern wird der Z-Wert des oberen und des unteren Punktes verwendet.\
Der Wert 'minimale Längenzugabe' gibt an, wieweit die Bohrreihe nach oben und nach unten verlängert wird.\
In allen Stäben, die dann von der Bohrreihe berührt werden, wird immer eine durchgehende, senkrechte Bohrung erzeugt. Auch dann, wenn die Bohrreihe innerhalb eines Stabes endet.\
Der 'Abstand der Bohrung zur Öffnung' wird immer waagerecht gemessen. Der Abstand wird zum Öffnungsrand und nicht zum Stabende gemessen.

Am Anfang und am Ende der Bohrreihe kann noch eine Versenkbohrung erzeugt werden. Die Tiefe wird in dem Feld 'Tiefe' angegeben und der Durchmesser für die Versenkbohrung wird in dem Feld 'Durchmesser' angegeben.

<figure><img src="/files/IJNt3qTs3DSbCVQ4O0CC" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

## Die Eingabefelder

Für die Situation um die Tür- und Fensteröffnungen kann man sich beliebig viele Einstellungen abspeichern, auf die man mit den Droplisten zugreifen kann. Mit dem Browserbutton rechts neben den Droplisten kann man in die Einstelldialogbox für diese Ausführungen wechseln und die Einstellungen ändern, bzw. neue anlegen.

**Luft oben**: Der Ausschnitt des Fensters wird nach oben um diesen Wert vergrößert.

**Luft unten**: Der Ausschnitt des Fensters wird nach unten um diesen Wert vergrößert.

**Luft seitlich**: Der Ausschnitt des Fensters wird rechts und links um diesen Wert vergrößert.

**Minimale Querschnittshöhe**: Der Wert gibt an, wie groß der Querschnitt oberhalb und unterhalb der Öffnung mindestens noch sein muss. Ist der Wert Null, werden die nächsten drei Felder deaktiviert.\
Ist die verbleibende Höhe des Stabes geringer als der Wert in diesem Feld, wird wie in der Dropliste 'Stab trennen' eingestellt verfahren.

**Stab trennen**: Hier wird eingestellt, was mit dem Stab im Bereich der Öffnung geschieht, wenn der in dem Feld 'minimale Querschnittshöhe' eingegebene Wert unterschritten wird. (siehe hier)

**Schlitzbreite**: Der Wert gibt die Breite des Schlitzes an, der in dem Stab am oberen und am unteren Rand des Fensters erzeugt wird. Der Wert muss immer größer Null sein.

**Schlitztiefe**: Der Wert gibt die Tiefe des Schlitzes an, der in dem Stab am oberen und am unteren Rand des Fensters erzeugt wird.\
Der Wert muss immer größer Null sein.

**Tiefe der Nut**: In den Stäben die an den seitlichen Öffnungsrändern mit einem Abschnitt mit Grund- und Neigwinkel 90° enden, kann noch ein Freiblatt erzeugt werden. Bei Stäben die mit einem schrägen Abschnitt (Neigwinkel ≠ 90°) enden, wird kein Freiblatt erzeugt. Der Wert gibt die Tiefe der Nut an, die in den Stäben rechts und links neben der Öffnung erzeugt wird. Ist der Wert Null, wird keine Nut erzeugt.

**Breite der Nut**: Der Wert gibt die Breite der Nut an, die in den Stäben rechts und links neben der Öffnung erzeugt wird. Ist der Wert Null, wird keine Nut erzeugt.

**Abstand zur Öffnung**: Ist der Wert größer Null, wird neben der Öffnung eine Bohrung erzeugt. In den betroffenen Stäben wird immer eine durchgehende Bohrung (Tiefe=0) erzeugt. Siehe auch: Bohrungen.

**Durchmesser**: Der Wert gibt den Durchmesser der Bohrungen neben der Öffnung an. Ist der Wert Null, wird keine Bohrung erzeugt.

**Minimale Längenzugabe**: Die Bohrungen werden, nach oben und nach unten, mindestens um diesen Wert über die Öffnung verlängert.\
Auch wenn der Wert Null ist, werden in allen betroffenen Stäben durchgehende Bohrungen erzeugt (ausgenommen die 'zusätzlichen Bohrungen').

**Identnummer**: Hier wird die Identnummer für die zu den Bohrungen gehörenden Verbindungsmittel eingegeben.

**Versenkbohrung Durchmesser**: Der Wert gibt den Durchmesser der zusätzlichen Bohrung an. Ist der Wert Null, werden diese Bohrungen nicht erzeugt.

**Versenkbohrung Tiefe**: Dieser Wert gibt die Tiefe der Versenkbohrung an. Ist der Wert Null, werden diese Bohrungen nicht erzeugt.


# Blockbau - Belegung

Wird eine Wand mit Blockbau belegt, wird immer die ganze Wand mit Stäben gefüllt. Die Aufteilung der Wand mit Stäben erfolgt immer von Unten nach Oben. Die Stäbe einzelner Wände sind dabei in der Höhe immer um die Hälfte der Steigung gegeneinander versetzt.

Für die Bauteile, die zum Blockbau gehören, wird automatisch die Stabart 650/Blockbau, 652/Blockbauschwelle und 651/Blockbohle verwendet.\
Die bei der Blockbaubelegung erzeugte Schwelle erhält also die Stabart 652/Blockbauschwelle. Die erzeugten Blockbohlen erhalten die Stabart 651/Blockbohle.

Für die Gebäude MOS wird die MOS der Wand verwendet, in der sich das Bauteil befindet.

Die Ebenen MOS ist gleich der Lage, in der das Bauteil erzeugt wird.

**Blockbauausführung**: In der Dropliste wird die Blockbauausführung gewählt, mit der die Wand belegt werden soll. In der ersten Zeile steht immer die Option '(aus Wand)'. Mit dieser Option wird die Blockbauausführung aus der Wandausführung verwendet.

**Bauteile ersetzen**: Hier wird eingestellt, ob vor der Belegung der Wand Bauteile gelöscht werden sollen.

> **Keine**: Ist die Option 'Keine' gewählt, bleiben alle Bauteile, die bereits zu der Wand gehören erhalten.
>
> **Alle**: Ist die Option 'Alle' gewählt, werden alle Bauteile gelöscht, die zu der Wand gehören.
>
> **Nur Blockbau**: Ist die Option 'nur Blockbau' gewählt, werden nur die Bauteile der Wand gelöscht, die über eine Blockbaubelegung erzeugt wurden.

## Wandwahl

Nach dem Verlassen der Dialogbox mit 'Belegen', müssen zunächst die Wände gewählt werden, die mit einem ganzen Stab beginnen.\
Nachdem die erste Wand gewählt wurde, können nur noch Wände gewählt werden die parallel zu dieser Wand sind.

Um die Wahl der Wände zu vereinfachen, werden, nach der Wahl der ersten Wand, alle parallelen Wände angeboten. Diese Wände werden dabei blinkend dargestellt. Wenn man die Frage aus dem Dialogfeld mit Maus-Links beantwortet, werden automatisch alle blinkenden Wände ausgewählt. Mit Maus-Rechts kann man die gewünschten Wände manuell wählen.

Anschließend werden die Wände gewählt, bei denen die Stäbe um die Hälfte der Steigung in der Höhe versetzt sind.\
Um auch hier die Auswahl zu vereinfachen, werden zunächst alle Wände angeboten die senkrecht zur ersten Wand der ersten Gruppe stehen. Wenn man jetzt die Frage aus dem Dialogfeld mit Maus-Links beantwortet, werden alle blinkenden Wände ausgewählt. Mit Maus-Rechts bekommt man wieder die manuelle Auswahl.

Die gewählten Wände werden farblich hervorgehoben. Wird eine bereits gewählte Wand nochmals gewählt, fällt diese wieder aus der Auswahl heraus. Sie wird also auch nicht mehr farblich hervorgehoben.

**Erzeugen der Stäbe**

Ist die Wahl der Wände abgeschlossen, werden die Stäbe erzeugt. Die Länge dieser Stäbe richtet sich hierbei nach der Kontur der Lage.

Bei dem Erzeugen der Stäbe einer Wand, bleiben zunächst die Stäbe aus anderen Wänden unberücksichtigt. Die Stäbe verschiedener Wände können sich also auch durchdringen. Die Stäbe werden dann erst in einem zweiten Schritt mit den Bearbeitungen verbunden.

Wird eine Schwelle erzeugt, wird diese nicht mit einer Bearbeitung verbunden. Die Schwellen werden immer winkelhalbierend zusammengeschnitten.

In der ersten Gruppe der Wände beginnt die Aufteilung mit dem Punkt der Wand mit dem geringsten globalen Z-Wert. Zu diesem Punkt wird noch die Höhe der Schwelle ('Steigung der Schwelle', Dialogbox: Einstellung für den Wandaufbau) addiert.\
Die nächsten Stäbe sind dann jeweils um den Wert 'Steigung' nach oben (global Z) versetzt.

In der zweiten Gruppe der Wände, ist der Startpunkt für die Aufteilung um die Hälfte des Wertes der 'Steigung' nach unten (minus Z) versetzt.

<figure><img src="/files/Uf3VvokwmsKcQAbjIoJj" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

## Lagen und Ebenen

Grundsätzlich werden die Bauteile in den zugeordneten Lagen erzeugt. Die Positionierung in der 'Tiefe' richtet sich nach der Einstellung in dem Feld 'Tiefenposition' der Dialogbox 'Wandaufbau'.

Stimmt die Dicke der Lage in der Wand nicht mit der Breite des Bauteils überein, wird das Bauteil dennoch erzeugt. Die Dicke der Lage wird nicht an die Breite des Bauteils angepasst.

Ist die Dicke der Lage, in der das Bauteil erzeugt werden soll Null, werden keine Bauteile erzeugt, wenn dies zu Problemen beim Erzeugen der Bauteile führt. In diesem Fall erscheint, nach dem Erzeugen der übrigen Bauteile, eine Hinweismeldung. Treten bei einer Lagendicke von Null keine Probleme auf, werden auch die Bauteile in dieser Lage erzeugt.

Die Bauteile erhalten die gleichen Ebenen Nummer wie die Lage, in der sie erzeugt werden.

## Bearbeitungen

Jedes Bauteil erhält am Anfang und am Ende jeweils mindestens einen Abschnitt. Der Abschnitt steht senkrecht auf der Sichtseite der Wand. Das bedeutet, der Grundwinkel ist immer 90°.\
Trifft ein Bauteil, am Stabanfang oder am Stabende, nur auf eine Linie der Lagenkontur, erhält es dort einen Abschnitt.\
Trifft das Bauteil, am Stabanfang oder am Stabende, auf zwei Linien der Lagenkontur, und diese beiden Linien bilden eine konvexe Form, erhält das Bauteil zwei Abschnitte.

<figure><img src="/files/MulHWAj5AgldttEuzCOZ" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Bilden die beiden Linien der Lagenkontur eine konkave Form, erhält das Bauteil einen V-Schnitt.

<figure><img src="/files/zeERGU2Zp7BqA8O4zimo" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

Abhängig von der Bearbeitung, mit der die Stäbe verbunden werden, können die Stäbe auch noch verlängert werden.

Linien der Lagenkontur die parallel zur Achse der Blockbohlen sind (horizontal), und innerhalb einer Blockbohle liegen, werden nicht berücksichtigt. Die Blockbohle wird dennoch mit dem vollen Querschnitt erzeugt.

Jeder Stab erhält zusätzlich noch die Bearbeitung Bundseite mit der Seite C als Bundseite.

Die übrigen Bearbeitungen, wie Bohrungen und Nuten sind oben bei der Beschreibung der jeweiligen Dialogboxen erklärt.


# Grundansichten


# Einleitung

Arbeitsvorbereiter benötigen, je nach aktueller Tätigkeit, unterschiedlichste Kombinationen aus Darstellungsschaltung, Layerschaltung und automatischer Bemaßung und Beschriftung.

Planer und Bauzeichner müssen ebenfalls, je nach geforderter Aufgabenstellung (Lageplan, Möbel- und Küchenplan, Eingabeplan etc.), unterschiedlichste Ablagen für Pläne erzeugen: Grundansichtsplan

Dazu werden Grundansichten verwendet, da diese die oben genannten Einstellungen individuell und getrennt speichern.


# Grundlegende Informationen

Grundansichten werden in der Gebäudenavigation aufgelistet. Jedes Stockwerk besitzt dabei standardmäßig einen eigenen Unterzweig "Grundansichten".

Um eine neue Grundansicht zu erzeugen, klickt man mit 'MausRechts' auf den Zweig "Grundansichten" in der Gebäudenavigation und anschließend im Kontextmenü auf "Neue Grundansicht".

Grundansichten können folgende Einstellungen unabhängig von "Grundriss" und weiteren "Grundansichten" getrennt speichern:

* Bildausschnitt
* Auswahl der Layerschaltung (inkl. Layergruppen)
* Darstellungsschaltung (inkl. Einstellungen zur automatischen Bemaßung und Beschriftung)

Sind die Checkboxen gesetzt, werden die verwendeten Einstellungen in der aktuellen Grundansicht gespeichert.

Des Weiteren besitzt jede Grundansicht einen eigenen Maßstab, welcher die Größe der darzustellenden Zeichnungselemente steuert. Das Verhalten ist identisch mit dem Maßstab eines Ansichtsfenster im Planprogramm. Der Maßstab an den einzelnen Layern wird daher in der Grundansicht ignoriert. Der Modellbereich "Grundriss" verwendet weiterhin die Maßstabseinstellungen der Layerschaltung.

Grundansichten können über ihr Kontextmenü bearbeitet werden. Dazu klickt man in der Gebäudenavigation mit 'MausRechts' auf die jeweilige Grundansicht. Es stehen nun folgende Optionen zur Verfügung:

* "**Neue Grundansicht**": Anlegen neuer bzw. weiterer Grundansichten
* "**Bearbeiten**": Aufruf des Bearbeitungsdialogs der aktuellen Grundansicht
* "**Mit aktueller Darstellung und Einstellungen überschreiben**": Die aktuelle Grundansicht wird mit den aktuellen Einstellungen \["1-7-1 Darstellungsschaltung" und "04-1 Layerschaltung"] aus dem Modellbereich überschrieben.
* "**Bemaßung und Beschriftung neuberechnen**": Manuelles Auslösen der Neuberechnung von automatisch erzeugten Bemaßungen und Beschriftungen aus der Darstellungsschaltung.
* "**Löschen**": Löschen der aktuellen Grundansicht inkl. aller zu dieser Grundansicht gehörenden Zeichnungselemente.


# Erweiterung der Darstellungsschaltung

Um in einer Grundansicht Zeichnungselemente aus anderen Grundansichten bzw. aus dem Grundriss gezielt ein- und ausblenden zu können, gibt es in der Darstellungsschaltung zwei Einträge dazu.

Über die Checkbox und das Eingabefeld "Grunda." können Grundansichten bzw. die Zeichnungselemente des Grundrisses in der aktuellen Grundansicht angezeigt werden. Gleiches gilt für die Darstellung von Grundansichten im Modellbereich "Grundriss".

Zuerst wird die Checkbox gesetzt. Anschließend kann man über den Button "Einstellungen ändern", den Dialog "Grundansichten zur Anzeige der Planelemente" öffnen. In diesem werden nun die Grundansichten aktiv gesetzt, die dargestellt werden sollen. Die aktivierten Grundansichten werden zur Information auch als kommagetrennte Liste in dem vorangestellten Textfeld angezeigt.

Die gleiche Methodik findet Anwendung für die Darstellungsschaltung der Grundansichten aus anderen Stockwerken. Dazu wurde die Liste der Stockwerke ("übrige Stockwerke, Grundansichten"), mit der oben beschriebenen Systematik, erweitert.

Es ist zu beachten, dass zur Anzeige von Zeichnungselemente aus anderen Grundansichten auch die Checkboxen für "Linien, Kreise, Schraffuren, .." und ggf. "Bemaßung, Texte, .." aktiviert sein müssen. Ebenso müssen die entsprechenden Layer in der Layerschaltung als sichtbar gesetzt sein.

Zur Darstellung von 2D-Objekten aus Grundansichten in anderen Grundansichten des selben Stockwerks und in anderen Stockwerken gibt es einen Praxistipp in unserer [Elearning Plattform](https://dietrichs-learn.com/content/info/3666?vc_cik=952177-FeAMP-Riv6W-y0XPs\&vc_lpid=3666).


# Speichern einer Grundansicht

Wenn man in einer Grundansicht ist und dort etwas an den Layern oder der Darstellung verändert hat, wird bei einem Wechsel der Grundansicht explizit abgefragt, ob die Änderungen gespeichert werden sollen.

Änderungen können über zwei Wege geschehen:

Zum einen können Änderungen der aktuellen Grundansicht im Grafikbereich gemacht werden. Dies geschieht über Änderungen in der Darstellungsschaltung und/oder den Einstellungen des Layerdialogs. Sollen diese Änderungen in die aktuelle Grundansicht gespeichert werden, bestätigt man die Abfrage mit "**Bildschirm überschreibt Grundansicht**". Das Programm speichert nun die aktuellen Einstellungen vom Bildschirm in die Grundansicht.

Der zweite Weg Änderungen in der aktuellen Grundansicht zu machen, erfolgt über das Kontextmenü der Gebäudenavigation. Dazu klickt man mit 'MausRechts' auf die aktuelle Grundansicht und anschließend auf "Bearbeiten". Werden jetzt im Dialog "Grundansicht" Einstellungen (Darstellungsschaltung und/oder Layerdialog) geändert und der Dialog mit "**Ok**" verlassen, wählt man in der anschließenden Abfrage "**Grundansicht überschreibt Bildschirm**". Damit wird die veraltete Situation im Grafikbereich mit den neuen, eben angepassten Einstellungen der Grundansicht überschrieben.


# Deckenfelder


# Deckenausführung

Im System können Ausführungen für Deckenfelder definiert werden. Beim Erzeugen eines Deckenfeldes werden aus der Ausführung die Dicke, der Höhenunterschied zwischen Oberkante Fertigfußboden und Oberkante Rohfußboden und der Lagenaufbau übernommen. Dabei können jeder Lage weitere Informationen zugewiesen werden, wie z.B. die Auswertung der Lage im Deckenaufmaß oder die Definition als Kernlage. Alle diese Werte werden mit den einzelnen Deckenfeldern gespeichert. Eine Änderung der Ausführung wird nicht automatisch auf die Deckenfelder übertragen, die bereits eingegeben wurden. Änderungen von Ausführungen an bereits erstellten Deckenfeldern erfolgen über 'Deckenbearbeitung -- Ändern Ausführung'.

Die Ausführungen werden in der Dialogbox 'Decke -- Deckenausführungen verwalten' eingegeben.

Mit der Auswahlliste am oberen Rand der Dialogbox kann man bestehende Einstellungen auswählen. Mit dem Icon mit Diskette man die aktuelle Einstellung mit demselben Namen oder einem neuen Namen speichern. Über das Verwaltungsicon können neue Ausführungen, auch durch Übernahme bestehender Deckenausführungen erzeugt werden, bestehende Ausführungen geändert oder gelöscht werden. Siehe dazu 'Einstellungen speichern' im Handbuch 'Hilfe Allgemeinen'.

Für jede Ausführung können folgende Werte eingestellt werden:

**Deckentyp bezüglich ausgebautem Raum**: Die Lagen der Decken verschneiden sich automatisch mit den Lagen der Dachflächen sobald sie in Kontakt miteinander kommen. Die Verschneidung kann durch die Einstellung 'Zwischendecke' bzw. 'Grenzdecke' beeinflusst werden. Näheres siehe dazu Abschnitt 'Verschneidung der Decken- und Dachlagen'. Wenn der Deckentyp 'Unverschnitten' eingestellt wird, so wird die Decke nicht mit Dachflächen verschnitten, auch wenn diese durchdrungen werden.

**Deckendicke**: Hier wird die gesamte Deckenfelddicke angezeigt und kann eingegeben werden. Die Dicke entspricht immer der Summe der Lagendicken. Änderungen in der Deckenfelddicke werden grundsätzlich auf die Lage 0 verrechnet.

**OK Rohdecke -- OK Fertigboden**: Bei diesem Wert kann die Höhendifferenz zwischen Rohdecke und Fertigfußboden hinterlegt werden.

**Lagen**: Es werden die Lagendicken eingegeben. Bei einer Änderung wird die gesamte Deckendicke automatisch angepasst. Die Lage 0 sollte die Hauptlage (Balkenlage) der Decke sein. Aufgrund der Sichtrichtung auf die Decke, von oben nach unten, liegen die Lagen ‑1, -2 usw. entgegen der Sichtrichtung, die Lagen 1, 2 usw. in Sichtrichtung zur Decke.

Zu jeder Lage können noch verschiedene Einstellungen vorgenommen werden:

**Identnummer**: Jede Lage bekommt eine Lagen-Identnummer. Diese Identnummer gibt der Lage einen Namen, der auch im Aufmaß angezeigt wird. Außerdem weist sie der Lage verschiedene Informationen wie das Texturset oder Daten für die Lastannahme bei statischen Berechnungen zu. Zur Auswahl der Identnummer steht ein entsprechender Browser zur Verfügung.

**Texturausrichtung**: Dieser Wert (Einheit Grad) bestimmt die Ausrichtung der im Direkt 3D sichtbaren Texturen, die den Plattenkörpern der einzelnen Lagen zugewiesen werden können (Texturset). Hiermit können zum Beispiel Darstellungen von Bodenbelägen mit Fliesenbelag unter einem Winkel von 45° erzeugt werden. Der Bezug für den Winkel ist die mit dem Deckenfeld definierte Spannrichtung der Hauptträger, also Ausrichtung der Hauptträger = Ausrichtung der X-Achse im Deckenfeld = Winkel 0.00 Grad.

**Isolationsaufmaß (I)**: Auf diese Art definierte Lagen werden bei Ablage eines Deckenaufmaßes in das Baudatenprogramm, in den Aufmaßdaten der Deckenflächen als Isolationsfläche und Isolationsvolumen ausgewertet

**Flächenaufmaß (F)**: Auf diese Art definierte Lagen werden bei Ablage eines Deckenaufmaßes ins Baudatenprogramm, in den Aufmaßdaten der Deckenflächen als Fläche und wahre Fläche ausgewertet

**Kernlagen (K)**: Jede Lage kann eine Kernlage oder eine Schale sein. Durchdringen Wände, aufgrund ihrer oberen oder unteren Höhendefinition, einzelne Deckenlagen, so werden Schalen (Nichtkernlagen) automatisch aufgetrennt und die Durchdringung als Abzugsfläche im Aufmaß berücksichtigt. Automatisch werden hier entsprechende Lagenkonturen zur Eingabe von Platten erzeugt.

**Platten erzeugen (PL)**: Ist diese Funktion in der Lage aktiviert, so wird für die entsprechende Lage automatisch ein Plattenvolumen erzeugt. Diese Funktion dient hauptsächlich der Visualisierung von Deckenaufbauten in fotorealistischen Darstellungen des Bauwerks, sowie in Schnitten und Ansichten.

**Schichtbereiche für EnEV:** Mit diesem Button wechselt man in eine weitere Dialogbox für die Eingabe der Schichtbereiche, die in einer Decke auftreten können. Diese Dialogbox ist im Kapitel Schichtbereiche für EnEV beschrieben.

### Verschneidung der Decken- und Dachlagen

Die Lagen der Decke und der Dachflächen verschneiden sich nach folgenden Regeln automatisch miteinander:

* Wir unterscheiden sichtbare und nicht sichtbare Dachstühle. Ein Dachstuhl ist nicht sichtbar, wenn unterhalb der Lage 0 (Sparren) eine Lage mit einer Dicke größer 0.0 ist.
* Die Kernlagen des Daches laufen immer durch und werden nie begrenzt.
* Die Kernlagen der Decke laufen bis an die Lage, die in der Dachflächenausführung eingestellt wurde. Diese Einstellung kann für Grenzdecken und Zwischendecken unterschiedlich gemacht werden.

Sichtbare Dachstühle:

* Die Schalen der Decke laufen bis an die Lage, die in der Dachflächenausführung eingestellt wurde. Diese Einstellung kann für Grenzdecken und Zwischendecken unterschiedlich gemacht werden.

Nicht sichtbare Dachstühle:

* Die Schalen oberhalb der Kernlagen der Decke enden an der untersten Schale des Daches.
* Die unteren Schalen der Decke enden an der untersten Schale des Daches.
* Die unteren Schalen des Daches enden an der Kernlage einer Grenzdecke. Bei einer Zwischendecke werden sie durch die Kernlagen der Decke unterbrochen.

Zur Verdeutlichung siehe nachfolgende Skizze:

Die Kernlagen wurden grau eingefärbt.

<figure><img src="/files/Ci1GW1rJERhsiPspYRdP" alt=""><figcaption></figcaption></figure>

### Dachausführung:

<table><thead><tr><th width="62" align="right">Lage</th><th width="86.316650390625" align="center">Kernlage</th><th width="81" align="center">Isolation</th><th width="88" align="center">Schalung</th><th width="82" align="center">Ziegel</th><th width="92" align="center">Knicklage</th><th width="159" align="center">Grenzdecke läuft bis</th></tr></thead><tbody><tr><td align="right">-5</td><td align="center"></td><td align="center"></td><td align="center"></td><td align="center">X</td><td align="center"></td><td align="center"></td></tr><tr><td align="right">-4</td><td align="center"></td><td align="center"></td><td align="center"></td><td align="center">X</td><td align="center"></td><td align="center"></td></tr><tr><td align="right">-3</td><td align="center"></td><td align="center"></td><td align="center"></td><td align="center"></td><td align="center"></td><td align="center"></td></tr><tr><td align="right">-2</td><td align="center"></td><td align="center">X</td><td align="center"></td><td align="center"></td><td align="center"></td><td align="center"></td></tr><tr><td align="right">-1</td><td align="center">X</td><td align="center"></td><td align="center">X</td><td align="center"></td><td align="center">X</td><td align="center">X</td></tr><tr><td align="right">0</td><td align="center">X</td><td align="center"></td><td align="center"></td><td align="center"></td><td align="center"></td><td align="center"></td></tr><tr><td align="right">1</td><td align="center"></td><td align="center"></td><td align="center"></td><td align="center"></td><td align="center"></td><td align="center"></td></tr></tbody></table>

### Deckenausführung, Grenzdecke:

<table><thead><tr><th width="62" align="right">Lage</th><th width="86" align="center">Kernlage</th><th width="100" align="center">Isolation</th></tr></thead><tbody><tr><td align="right">-3</td><td align="center"></td><td align="center"></td></tr><tr><td align="right">-2</td><td align="center"></td><td align="center">X</td></tr><tr><td align="right">-1</td><td align="center">X</td><td align="center"></td></tr><tr><td align="right">0</td><td align="center">X</td><td align="center"></td></tr><tr><td align="right">1</td><td align="center"></td><td align="center"></td></tr></tbody></table>


# Neues Deckenfeld

Mit Aufruf der Funktion 'Neues Deckenfeld' wird die Eingabe eines Deckenfeldes gestartet. Innerhalb dieser Dialogbox können Einstellungen aus bereits erstellten Deckenausführungen aufgerufen oder freie Ausführungen (ohne Ausführung = ohne Bezeichnung) definiert werden. Bei Wahl einer vorhandenen Deckenausführung werden die verschiedenen Einstellungen aus der Ausführung übernommen.

Nach Definition der Referenzkontur werden, entsprechend den Lagendicken aus der Ausführung, Lagenkonturen erzeugt. Die Lagenkonturen der Schalen werden anschließend mit Wänden verschnitten, die sie durchdringen. Lagenkonturen von Kernlagen werden nicht von den Wänden beeinflusst. Abschließend werden aus den entstandenen Lagenkonturen und den Lagendicken die gewünschten Lagenplatten erzeugt.

Optionen der Deckenfeldeingabe:

**Deckendicke**: Wurde keine Ausführung gewählt, so kann hier die Dicke des neuen Deckenfeldes eingestellt werden

**Fußbodenaufbau**: Auch diese Einstellung ist nur ohne Ausführung wählbar und beschreibt den Höhenunterschied zwischen Oberkante Rohfußboden und Oberkante Fertigfußboden im Deckenfeld

**Aktuelles Stockwerk**: Das neue Deckenfeld kann einem vorhandenen Stockwerk zugewiesen werden, in dem es zukünftig verwaltet wird. Werden in einem Stockwerk mehrere Deckenfelder erstellt, so werden diese in der Reihenfolge ihrer Erzeugung nummeriert.

### **Höhenposition der Decken**

Für die Höhenposition der Decken gibt es verschiedene Optionen. Hierbei spielt das obere Stockwerk eine große Rolle:

Das obere Stockwerk wird automatisch aufgrund der Unterkante Stockwerk gesucht, die Bezeichnung (EG, OG 1,..) spielt hier keine Rolle. Als oberes Stockwerk wird das Stockwerk bezeichnet, das über dem aktuellen Stockwerk liegt, in dem gerade Wände eingegeben werden. Dabei werden nur die Stockwerke berücksichtigt, die zur selben Stockwerksgruppe gehören.

Beispiel: Eine Decke gehört zum EG der Gruppe "Hauptgebäude" und die Oberkante soll von UK oberes Stockwerk übernommen werden. Das Programm findet dann das darüber liegende Stockwerk OG1 aus derselben Gruppe "Hauptgebäude" und ignoriert das OG2 aus der Gruppe "Anbau".

**Bezug für OK Rohdecke**: Für die Position der Oberkante Rohdecke können zwei Optionen gewählt werden:

> **UK oberes Stockwerk**: Die Oberkante der Rohdecke wird relativ zur Unterkante des oberen Stockwerkes positioniert. Dies wird dann die richtige Wahl sein, wenn für die Decke kein eigenes Stockwerk angelegt wird und die Decke das aktuelle Stockwerk oben schließt.
>
> **UK aktuelles Stockwerk**: Die Oberkante der Rohdecke bezieht sich auf die Unterkante des Stockwerks zu der die Decke gehört. Zusammen mit dem Abstand (nächstes Feld) kann man damit die Höhenposition eingeben, wie dies auch mit den Programmversionen vor der V14 üblich war.

**Abstand zu Bezug für Rohdecke OA**: Dies ist der Abstand zwischen Oberkante Rohdecke und der oben gewählten Bezugshöhe.

**OK Rohdecke absolut**: Dieser Wert steht in Bezug auf den absoluten Höhen-Nullpunkt im gesamten Bauwerk. Diese Höhe errechnet sich aus der Höheneinstellung 'Bezug für OK Rohdecke' und dem eingegebenen Abstand bzw. kann als Alternative definiert werden.

**Überstand**: Mit diesem Wert kann die im Anschluss zu erstellende Referenzkontur des Deckenfeldes an allen Konturlinien mit einem Überstand vergrößert bzw. mit einem Rückschnittswert (negativer Wert) verkleinert werden.

**Wandübernahme**: Zur automatischen Konturerzeugung des Deckenfeldes kann hier eingestellt werden, aus welchem vorhandenen Stockwerk und mit welchem Bezug eine Deckenkontur generiert werden soll. Die Wandübernahme wird nur mit Außenwänden, die eine geschlossene Kontur bilden, ausgeführt.

**Button 'Eingabe'**: Mit dieser Eingabefunktion können Deckenkonturen in beliebiger Form erstellt werden. Die Eingabefunktionalität der Grundrisseingabe und die temporären Hilfen stehen hierfür zur Verfügung.

**Button 'Innenpunkt'**: Durch graphische Wahl innerhalb eines geschlossenen Wandbereiches erstellt das Programm Konturzüge, die automatisch durch Außen- und Innenwände eingegrenzt werden. Auf diese Art können z.B. kleine Deckenfelder über Innenräumen erzeugt werden, die unterschiedliche Deckendicken beschreiben oder ihre Spannrichtung wechseln. Alle eingeschalteten Linien, Bauteil- und Wandkanten werden berücksichtigt, wenn diese in eine geschlossene Kontur verbunden werden können.

**Button 'Wandübernahme'**: Diese Funktion erzeugt, aus dem zuvor eingestellten Stockwerk, eine Deckenkontur mit Bezug auf die Außen- oder Innenkontur, bzw. die Referenzlinien der Außenwände.

Im Anschluss an die Definition der Deckenfeldkontur kann die Hauptrichtung der Balken graphisch mit dem Fadenkreuz und den temporären Hilfsfunktionen festgelegt werden. Diese Ausrichtung legt die Bildschirmausrichtung des Deckenfeldes und der Nebenträger im Modellbereich 'Deckenkonstruktion' fest. Die gewählten Hauptrichtung der Balken wird in der Deckenkonstruktion senkrecht auf den Bildschirm gelegt (Y-Achse). Ggf. wird dafür das gesamte Bauwerk auf dem Bildschirm gedreht dargestellt.


# Deckenbearbeitungen

In diesem Menü befinden sich die Funktionen zur Nachbearbeitung der Deckenfelder.

## Deckenbearbeitungen -- Linie ersetzen

Einzelne Linien eines Deckenfeldes können graphisch mit dem Fadenkreuz durch einen neuen Linienzug ersetzt werden. Anfangs- und Endpunkt der vorhandenen Linie bleiben erhalten. Zur Punktdefinition der neuen Linie stehen alle graphischen und temporären Hilfen zur Verfügung. Die Konturänderung wird in allen Lagen des Deckenfeldes berücksichtigt. Mit dem Deckenfeld erzeugte Plattenkörper passen sich dem neuen Konturverlauf automatisch an.

## Deckenbearbeitungen -- Linie schieben

In dieser Dialogbox kann die Kontur eines Deckenfeldes um einen beliebigen Wert vergrößert oder verkleinert werden. Negative Zahlenwerte verkleinern die Deckenkontur. Die Verschiebung der Konturlinien erfolgt als Parallelverschiebung zur Originallinie. An eine veränderte Linie angrenzende Konturbereiche werden automatisch der neuen Kontursituation angepasst. Mit Eingabe eines Wertes größer 0.00 unter 'Verschiebung' und der Funktion 'Ganze Kontur' werden alle Linien des gewählten Deckenfeldes um den gewünschten Wert verschoben. Über die Funktion 'Wahl' kann die zu verschiebende Konturlinie mit dem Fadenkreuz selektiert werden. Wird der Wert der Verschiebung auf 0.00 gesetzt, so kann jede Konturlinie mit dem Fadenkreuz gewählt und graphisch oder mit Hilfe der temporären Funktionen verschoben werden. Da mit dieser Funktion das Referenzpolygon verändert wurde, wird die Änderung auch auf alle Lagenkonturen übertragen.

## Deckenbearbeitungen -- Punkt schieben

Mit Hilfe dieser Funktion können einzelne Eckpunkte einer Deckenfeldkontur neu positioniert werden. Nach Wahl des zu verschiebenden Eckpunktes kann die neue Position graphisch oder mit Hilfe der temporären Funktionen definiert werden. Die Deckenkontur mit allen Lagen und die im verschobenen Eckpunkt zusammenlaufenden Konturlinien werden automatisch an die neue Kontursituation angepasst.

## Deckenbearbeitungen -- Punkt löschen

Diese Funktion löscht einzelne Punkte einer Deckenkontur. Nach dem Löschen wird vom Programm über den vor und hinter dem gelöschten Punkt liegenden Konturpunkt eine neue Teillinie erzeugt und die Kontur wieder geschlossen. Die dadurch entstehende neue Deckenkontur wird in allen Lagen geändert.

## Deckenbearbeitungen - Ausführung

Mit dieser Funktion können die Ausführungen bestehender Deckenfelder geändert werden. Es können mehrere Deckenfelder angewählt werden, wenn diese die gleiche Ausführung haben.

Die neue Ausführung kann andere Lagendicken usw. haben. Daher kann die gewählte Decke dicker oder dünner werden. Deshalb muss festgelegt werden, welche Höhenlage der zu ändernden Deckenausführung erhalten bleiben soll. Lesen Sie hierzu bitte auch Kapitel Decke - Einstellungen.

## Deckenbearbeitung - Höhen

In dieser Dialogbox kann die Höhenlage eines Deckenfeldes im Bauwerk verändert werden. Einzugeben ist hierbei die neue Höhe von Oberkante Rohdecke, wobei der Bezug auf Unterkante des aktuellen Stockwerks oder dem absoluten Höhennullpunkt im Bauwerk liegen kann.

Durch Veränderung der Höhenlage werden automatisch alle Bauteile, Plattenkörper und Öffnungen dieses Deckenfeldes um die Differenz verschoben.

## Deckenbearbeitung - Löschen

Nach grafischer Anwahl eines Deckenfeldes mit der Maus, wird es gelöscht. Die Stäbe und Platten werden gegebenenfalls mitgelöscht.


# Deckenöffnungen

In diesem Menü befinden sich die Eingabe- und Korrekturfunktionen für Deckenöffnungen, mit den Varianten rechteckige, L-förmige, kreisrunde und beliebig geformte Öffnung. Deckenöffnungen durchdringen alle Lagen des zugewiesenen Deckenfeldes und übertragen sich nicht auf Deckenfelder anderer Stockwerke. Für die Definition stockwerkübergreifendender Deckenöffnungen, die bei Kaminen auftritt, nutzen Sie bitte die Kamineingabe in den Modellbereichen Grundriss und Dachausmittlung.

## Öffnungen - Rechteck

Diese Dialogbox beschreibt eine rechteckige Deckenöffnung. Der Wert 'Länge L' definiert die Öffnungsausdehnung in der X-Richtung des globalen Koordinatensystems. Nach Festlegung der Öffnungsabmessungen kann die X-Richtung der Öffnung mit der Funktion 'Ausrichten' an wählbaren und temporären Punkten ausgerichtet und mit einem beliebigen Punkt im Deckenfeld platziert werden. Für das Ausrichten, die Wahl des zu platzierenden Punktes und den Zielpunkt stehen die graphischen und temporären Hilfen zur Verfügung.

## Öffnungen - L-Form

Diese Dialogbox beschreibt eine L-förmige Deckenöffnung. Der Wert 'Länge L1' definiert die Öffnungsausdehnung in der X-Richtung des globalen Koordinatensystems. Nach Festlegung der Öffnungsabmessungen kann die X-Richtung der Öffnung mit der Funktion 'Ausrichten' an wählbaren und temporären Punkten ausgerichtet und mit einem beliebigen Punkt im Deckenfeld platziert werden. Für das Ausrichten, die Wahl des zu platzierenden Punktes und den Zielpunkt stehen die graphischen und temporären Hilfen zur Verfügung.

## Öffnungen - Rund

Diese Dialogbox beschreibt eine kreisrunde Deckenöffnung. Wahlweise kann der Radius oder der Durchmesser der Öffnung definiert werden. Als Hilfe für die Platzierung der runden Öffnung wird um diese ein Quadrat dargestellt, welches in der X-Richtung des globalen Koordinatensystems ausgerichtet ist. Nach Festlegung der Öffnungsabmessung kann die X-Richtung der Öffnung mit der Funktion 'Ausrichten' an wählbaren und temporären Punkten ausgerichtet und mit einem beliebigen Punkt im Deckenfeld platziert werden. Für das Ausrichten, die Wahl des zu platzierenden Punktes und den Zielpunkt stehen die graphischen und temporären Hilfen zur Verfügung.

## Öffnungen - Beliebig

Über die Eingabefunktion 'Öffnungen - Beliebig' lassen sich prinzipiell alle Öffnungsformen mit mindestens 3 Eckpunkten erstellen. Für die Definition und gleichzeitige Platzierung stehen die bekannten graphischen Eingaben und die temporären Hilfen zur Verfügung.

## Nischen

Die Funktion Nischen gibt die Möglichkeit, Öffnung einzugeben, welche die Decke nicht vollständig durchdringen. Man kann auch eine Nische eingeben, welche überhaupt keine Öffnung in der Decke erzeugt, sondern nur innere Lagenkonturen.

Nach der Wahl der Funktion öffnet sich eine Dialogbox mit verschiedenen Eingabemöglichkeiten:

**Länge**: Länge der Nische.

**Breite**: Breite der Nische.

**Freie Kontur**: Mit diesem Schalter schließt sich die Dialogbox temporär und man kann eine beliebige Kontur eingeben. Wenn man in der grafischen Eingabe nur zwei diagonale Punkte wählt, erzeugt das Programm daraus automatisch eine rechteckige Nische. Gibt man mehr Punkte ein wird exakt diese Form übernommen.\
Bei Eingabe einer beliebigen, nicht rechteckigen Kontur werden die Felder für Länge und Breite deaktiviert und zeigen die maximale Abmessung der Nischenkontur an. Will man wieder auf die Rechteckform zurück und die Länge und Breite manuell eingeben, dann gibt man über die Kontureingabe zwei diagonale Punkte ein. Dann wechselt das Programm auf die Rechteckform.

**Orientierung**: Damit bestimmt man auf welcher Seite der Decke die Nische erzeugt wird.

**Tiefe**: Dies ist die Tiefe der Nische. Hier kann man auch 0.0 eingeben, wenn man keine Öffnung in der Decke erzeugen möchte, sondern nur die Lagenkonturen in bestimmten Lagen haben will. Wichtig ist dann aber, dass man im nächsten Feld die Lagen angibt, die eine Lagenkontur bekommen sollen.

**Zusätzliche Lagenkonturen für Lagen**: Wenn man im Feld 'Tiefe' eine Tiefe eingegeben hat, dann bekommen die durchdrungenen Lagen automatisch eine Lagenkontur. Zusätzlich kann man mit diesem Feld auch den Lagen eine Kontur geben, die nicht von der Nische durchdrungen werden. Vor allem bei der Tiefe 0.0, die ja keine Öffnung in der Wand erzeugt, ist es wichtig, dass man hier die Lagen angibt, die eine Lagenkontur von der Nische erhalten sollen.

**Kombielement**: Hier kann man ein Kombielement an eine Nische hängen. Es werden nur Kombielemente erlaubt, die für Deckenöffnungen und Nischen erstellt wurden.

Mit dem Schalter 'Ok' wird die Nische erzeugt und kann mit der Maus platziert werden, wie eine rechteckige Treppenöffnung auch. Mit dem Schalter 'Ausrichten' kann man die Nische über zwei Punkte mit einem beliebigen Winkel ausrichten, bevor sie platziert wird.

## Öffnungen - Verschieben

Mit der Funktion ‚Öffnungen - Verschieben' können bestehende Öffnungen in alle Richtungen verschoben werden. Man wählt die gewünschte Öffnung, einen Basispunkt und einen Zielpunkt. Danach öffnet sich eine Dialogbox, welche den Abstand zwischen beiden Punkten angibt. Die angezeigten Werte können verändert werden. Wenn man eine Öffnung um ein bestimmtes Maß verschieben möchte, klickt man am einfachsten einen beliebigen Punkt zweimal an und gibt dann in der Dialogbox das Maß an, um welches die Öffnung verschoben werden soll.

## Öffnungen - Ändern

Mit der Funktion ‚Öffnungen - Ändern' kann man bestehende Öffnungen in Ihren Abmessungen, ihrer Ausrichtung und ihrer Position verändern. Der Ablauf ist derselbe wie bei einer neuen Öffnung, außer dass man am Anfang der Funktion eine bestehende Öffnung mit der Maus wählt.

## Öffnungen - Löschen

Mit der Funktion ‚Öffnungen - Löschen' kann man alle Öffnungen in den Deckenfeldern löschen, die auch im Deckenfeld eingegeben wurden. Kaminöffnungen werden über eine eigene Löschfunktion gelöscht.


# Wandkonstruktion


# Einstellungen

**Datei - Einstellungen - Schnitthöhe**

Die Schnitthöhe für den Horizontalschnitt kann graphisch mit der Maus eingegeben werden.

**Datei - Einstellungen - Vertikalschnitt**

Die Lage für den Vertikalschnitt kann graphisch mit der Maus eingegeben werden.

**Datei - Einstellungen - Grenzwerte**

Für die automatische Erzeugung von Bauteilen können hier Grenzwerte eingestellt werden.

**Minimale Holzlänge mit vollem Querschnitt**: Beim Erzeugen eines Bandes bleiben nur Bauteile erhalten, die länger als bei der zuvor gewählten Mindestlänge, einen vollen Querschnitt haben.

**Suchbereich außerhalb der Wand**: Normalerweise endet ein Bauteil an den Wandgrenzen. Es soll auch an Bauteile automatisch angeschlossen werden, die nicht in der aktuellen, sondern in einer Nachbarwand liegen. Diese Bauteile werden als Grenze gefunden, wenn sie innerhalb des Suchbereiches liegen. Der Suchbereich verschiebt die Wandgrenze parallel um den angegebenen Werte.

**Minimale Linienlänge bei Kernlagenkonturen**: Durch die Verschneidung der Wände mit dem Dach können kleine Ecken und Spitzen an den Wänden entstehen. Diese Ecken sind in den meisten Fällen unerwünscht. Das Programm kann solche Wandecken automatisch entfernen. Dazu gibt man an, bis zu welcher Linienlänge die Linienstücke der Lagenkonturen gelöscht werden sollen. Die anschließenden Konturlinien werden automatisch angepasst.

**Minimale Linienlänge bei Schalelagenkonturen**: Für das Entfernen der unerwünschten Ecken in den Konturen wird zwischen Kernlagen und Schalen unterschieden, da manchmal unterschiedliche Einstellungen hilfreich sind.


# Bildschirmelemente

**Auswahl Ansichten**: Hier können die Ansichten und ihre Aufteilung ausgewählt werden. An Ansichten stehen die Hauptansicht, der Vertikal- und der Horizontalschnitt zur Verfügung. Während in der Hauptansicht gearbeitet wird, werden Vertikal- und Horizontalschnitt ständig als Kontrolle angezeigt.

**Anteil Vertikalschnitt / Horizontalschnitt**: Die Fensterbreite für Vertikal- und Horizontalschnitt wird über Anteile vom Graphikfenster angegeben: 0.1 bedeutet also 10 % der jeweiligen Breite.

**Darstellung in Schnittfenstern**: In den beiden Schnittfenstern kann wahlweise ein Schnitt dargestellt werden oder eine Ansicht auf die Wand. Wenn man die Option 'Schnitt' wählt, dann sieht man die Schnittebenen die man mit den Funktionen Datei - Einstellungen - Schnitthöhe und Datei - Einstellungen - Vertikalschnitt einstellen kann. Mit der Option 'Ansicht' bekommt man in den "Schnittfenstern" keine Schnittdarstellung mehr sondern die Ansicht auf die Wand von oben (unteres Schnittfenster) und von links (rechtes Schnittfenster).

**Bereich vor / über Gebäudeelement**: Mit diesem Wert kann ein Bereich vor der Wand definiert werden, der auch in der Wandansicht dargestellt werden soll. Mit dem Wert 0.000 wird eine Scheibe aus dem Gebäude geschnitten, dass die Dicke der Wand hat. Die Bauteile, die innerhalb dieser Scheibe liegen können in der Wandkonstruktion dargestellt werden. Mit dem hier einstellbaren Wert wird die Scheibe nach vorne dicker.

**Bereich hinter / unter Gebäudeelement**: Mit diesem Wert kann ein Bereich hinter der Wand definiert werden, der auch in der Wandansicht dargestellt werden soll. Mit dem Wert 0.000 wird eine Scheibe aus dem Gebäude geschnitten, dass die Dicke der Wand hat. Die Bauteile, die innerhalb dieser Scheibe liegen können in der Wandkonstruktion dargestellt werden. Mit dem hier einstellbaren Wert wird die Scheibe nach hinten dicker.


# Extras




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