# Kombielemente neuberechnen

Kombielemente können neuberechnet werden: Generell durch Aufruf der Funktion 7-9-1, für Türen mit 4-5, für Fenster und Nischen mit 4-04.

### Neuberechnen nicht möglich, fehlende Komponenten

(22.01) Wenn es aufgrund fehlender Bibliotheken, Teilzeichnungen oder Punktsymbole nicht möglich ist, das Kombielement zu ändern oder auszuführen, so erscheint eine Meldung. In diesem Dialog wird nun auch die erste, nicht gefundene Datei angezeigt. So können die fehlenden Dateien gegebenenfalls Schritt für Schritt ergänzt werden.

### Fehlende Text- und Bemaßungsstile

(24.02) Kombielemente ermöglichen die Erstellung von Bemaßungen, Texten und Beschriftungen. Bei der Anwendung eines Kombielements werden die ursprünglich vorgesehenen Bemaßungs- und Textstile benötigt. Wurden diese im aktuellen Bauwerk oder in den gespeicherten Einstellungen nicht gefunden, gab es bisher eine Warnmeldung, und die betroffenen Elemente konnten nicht erstellt werden. Dieses Vorgehen wurde nun überarbeitet.

Wenn ein Kombielement Teilzeichnungen enthält, werden auch diese nach den fehlende Text- und Bemaßungsstile untersucht. Falls der erforderliche Stil in einer Teilzeichnung des Kombielements gefunden wird, wird er dort entnommen. Dadurch wurde der Suchbereich für fehlende Text- und Bemaßungsstile erheblich erweitert.

Sollten nach dieser erweiterten Suche dennoch Bemaßungs- und/oder Textstile fehlen, wird in einem Dialogfenster die Möglichkeit angeboten, einen Ersatzstil auszuwählen. Dieser Ersatzstil wird dann als Substitution für alle fehlenden Stile verwendet. Es ist wichtig zu beachten, dass die Auswahl des Ersatzstils nicht im eingefügten Kombielement gespeichert wird. Sollte das Kombielement später neu berechnet oder geändert werden, muss erneut ein Ersatzstil gewählt werden.

Wenn Sie nun beispielsweise ein Kombielement von einem Kollegen oder Partnerbetrieb zum Testen oder Ausprobieren erhalten, kann es schnell und unkompliziert eingefügt werden, ohne dass ein Anlegen oder ein Austausch von Text- und Bemaßungsstilen erforderlich ist. Für eine dauerhafte Nutzung wird jedoch empfohlen, die fehlenden Text- und Bemaßungsstile in Ihren eigenen Einstellungen zu ergänzen.

### Kombielemente erneut einlesen und berechnen

(22.01) In Projekten wurden bereits viele Kombielemente eingegeben; vor allem in Fenstern aber auch in beliebiger anderer Form. Eines oder mehrere dieser Kombielemente wurden geändert. Um die neue Version der Kombielemente verwenden zu können, mussten nun in den Fenstern (Türen und Nischen) die Kombielemente neu ausgewählt werden. Für andere Typen von Kombielementen musste das bereits eingefügte Kombielement entfernt und das geänderte komplett neu eingegeben werden. Mit der Funktion 7-9-8 *Kombielemente erneut lesen und berechnen* können nun beliebig viele, bereits eingefügte Kombielemente direkt angewählt werden. Das jeweils dazu gehörige, geänderte Kombielement wird neu eingelesen, wobei Eingabewerte der Variablen, angewählte Punkte und Bauteile usw. erhalten bleiben. Anschließend wird das neu gelesene Kombielement neu berechnet.

Voraussetzungen dafür sind:

* Das Kombielement befindet sich noch im selben Verzeichnis. Dabei kann das Systemverzeichnis %DHPKOL% gewechselt werden; es kommt auf die darunter liegenden Verzeichnisse an.
* Dateinamen der Kombielementdatei und Name des Kombielementes müssen noch genau übereinstimmen.
  * Für von Dietrichs mitgelieferte Kombielemente ist dabei zu beachten, dass Verzeichnisnamen, Dateinamen und Kombielementnamen teilweise übersetzt sind. Intern werden nicht die Klartexte, sondern die sprachneutrale Kennung gespeichert, z.B. #203 für "*Fenster*".
* Der Typ des Kombielementes muss übereinstimmen: Ein Kombielement für das Einfügen im Grund kann nur mit einem solchen ersetzt werden.
* Mit Variablen wird wie folgt verfahren:
  * von bereits existierenden Variablen wird der Wert behalten
  * neu dazu kommende Variablen erhalten den Standardwert
  * nicht mehr existierende Variablen werden einfach entfernt.
* Die Anzahl der Abfragepunkte und die Anzahl der Abfragekörper muss genau übereinstimmen.
* Die im geänderten Kombielement verwendeten Punktsymbole und Bibliotheken müssen ebenfalls vorliegen.

Sind Voraussetzungen nicht erfüllt:

* so bleibt das bestehende Kombielement erhalten
* Es erscheint eine entsprechende Meldung, die den Grund dafür beschreibt.
* In der Meldung werden Verzeichnis, Dateinamen und Kombielementname sowohl im Klartext, als auch in der internen Form mit sprachneutralen Kennungen angezeigt. So lässt sich die Datei auch mit Explorer oder TotalCommander gut finden.

Diese Funktion spart sehr viel Eingabearbeit bei geänderten Kombielementen. Fehler und Informationsverluste durch erneute Eingabe werden vermieden. Die Funktion unterstützt auch sehr gut die Entwicklung von Kombielementen: Oft kann man die gemachten Änderungen kontrollieren, ohne das Kombielement neu eingeben zu müssen.


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