Teilzeichnungen
Im Kombielement können Teilzeichnungen eingefügt werden. Dies sind Teilzeichnungen, die im Planprogamm mit der Funktion '1-5-4 Teilzeichnung' oder im Bauwerk (Modellbereiche 1 bis 8) mit der Funktion '1-5-4 Teilzeichnung' erzeugt wurden.
Beim Einfügen der Teilzeichnung wird das manuelle Einfügen durch einen automatischen Vorgang ersetzt:
Eine gespeicherte Teilzeichnung liegt in einem Koordinatensystem. Die Lage in diesem Koordinatensystem entspricht der Lage zum aktuellen Koordinatensystem als die Teilzeichnung gespeichert wurde.
Wird die Teilzeichnung eingefügt, so wird sie zuerst mit ihrem Koordinatensystem genau in das aktuelle Einfügekoordinatensystem (oder projizierte Einfügekoordinatensystem) gelegt.
Dann wird die Teilzeichnung mit ihrem Koordinatensystem entsprechend den Verschiebungen in X-, Y- und Z-Richtung verschoben.
Abschließend wird die Teilzeichnung um den Ursprung ihres verschobenen Koordinatensystems in der Zeichenebene gedreht
Die angebotenen Verschiebungen und die Verdrehung sind abhängig von der Situation, insbesondere um welchen Kombielementtyp es sich handelt und in welches Gebäudeelement die Teilzeichnung eingefügt werden soll.
Eine weitere Beschreibung der Vorgänge finden Sie im Kapitel: Verschiebung und Projektionen von Einfügekoordinatensystemen.
Wird eine Teilzeichnung angelegt, so erhält sie automatisch eine Nummer: 1, 2 usw.
Die Nummer wird links im Baumelement des Kombielementes angezeigt.
Eine Vorschau der Teilzeichnung wird rechts im Vorschaubild angezeigt.
Rechts unter dem Hilfsbild kann eine Beschreibung eingegeben werden. Diese dient zur Dokumentation. Der erste Teil der Beschreibung wird auch links im Baumelement des Kombielementes angezeigt. So lässt sich die Teilzeichnung im Baumelement viel schneller erkennen.
Teilzeichnung:
Es können beliebige Teilzeichnungen ausgewählt werden. Um eine Verwendung des Kombielementes in anderen Installationen zu gewährleisten, sollten sich die Teilzeichnungen im selben Unterverzeichnis wie das Kombielementes befinden. Siehe hierzu auch Kapitel 'Kombielemente: Aufbau, Dateistruktur.
Mit Version 13.01 können Teilzeichnungen auch als Variablen eingefügt werden. Es können Variablen mit der Einheit Text oder Enum sowie Zwischenwerte mit der Einheit Text verwendet werden. Teilzeichnungen, die in gleicher Art und mit den gleichen Lang-Kurz-Änderungen behandelt werden, können so über einen Eintrag verwaltet werden. Die Entscheidung über das Bibliothekselement wird dann in der Regel in den Zwischenwerten gefällt.
'für Kombielement einfügen in' und Bedingungen:
Hier können die Bedingungen definiert werden unter denen die Teilzeichnung eingefügt werden soll. Nähere Informationen finden Sie im Kapitel 'Bedingungen'.
Einfügen in:
Die Teilzeichnung wird in den Zeichenbereich des angegebenen Gebäudeelementes eingefügt.
X-, Y-, Z-Verschiebung, Grundwinkel:
Dies sind die Verschiebungen und Verdrehungen die entsprechend oben beschriebenem Ablauf eingesetzt werden.
Liste mit Lang/Kurz-Informationen: Beim Speichern einer Teilzeichnung können mit Lang/Kurzinformationen Stellen definiert werden, an denen die Teilzeichnung beim Einfügen verlängert oder verkürzt werden kann.
Nr. und Lang/Kurz dienen zur Beschreibung der Längenänderung, z.B. in welcher Richtung die Längenänderung stattfindet.
Ist-Länge zeigt die Ist-Länge der Teilzeichnung im Urzustand an. Diese wird in Richtung der Längenänderung an der maximalen Ausdehnung aller Bauteile des Bibliothekselementes gemessen. Dabei werden nur Linien, Kreise usw. berücksichtigt, keine Bemaßung oder Beschriftung.
Soll-Länge: Hier wird direkt oder über eine Formel die gewünschte Länge in diese Richtung eingetragen. Die Teilzeichnung wird um die Differenz zwischen Soll- und Ist-Länge an der entsprechenden Stelle verlängert oder verkürzt.
Verteilungen in Teilzeichnungen
In den Koordinaten der Positionspunkte (X-, Y-, Z-Verschiebung) von Teilzeichnungen können Wiederholungen formuliert werden:
Jede Koordinate erhält eine Eingabe in der Form (Startwert~Sprung~Anzahl). Anzahl 1 bedeutet, dass kein Sprung ausgeführt wird, also nur am Startwert etwas erzeugt wird.
Wenn Wiederholungen formuliert werden, so müssen sie in X und Y bzw. in X und Z beschrieben werden.
X(1.0~0.1~5)Y(0.0~0.0~1) Reihe entlang X mit 5 Elementen, Start bei 1.0 mit Schrittweite 0.1
X(1.0~0.1~5)Z(0.0~0.2~4) Reihe entlang X mit 5 Elementen, Start bei 1.0 mit Schrittweite 0.1, diese Reihe 4 mal entlang Z mit Abstand 0.2.
Mit diesen Wiederholungen lassen sich in einem Schritt Reihen oder Gitter von Teilzeichnungen erzeugen.
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