# Extrusionskörper

In den Kombielementen können nun auch Volumen mit der Extrusionsfunktion erzeugt werden.

* Über 3 Punkte wird das Koordinatensystem des Volumens bestimmt. Hier wird die Ausrichtung des Koordinatensystems bestimmt. Es wird später so verschoben, dass das Volumen in seinem ersten Oktanten liegt.
* Zwei weitere Punkte bestimmen Start- und Endpunkt der Extrusion. Damit werden sowohl Extrusionsrichtung als auch Extrusionslänge festgelegt.
* Das äußere und die inneren Polygone werden über eine beliebige Anzahl von Segmenten beschrieben:
  * Jedes Segment wird über 2 Punkte aufgespannt. Diese Punkte müssen nicht Anfangs- und Endpunkt des endgültigen Segmentes sein.
  * Auch die Reihenfolge der Punkte ist beliebig.
  * Es ist nur zu beachten, dass die Punkte des ersten Segmentes und der zweite Punkt des zweiten Segmentes den Drehsinn des Polygones bestimmen. Dieser wiederum bestimmt die Orientierung des positiven Radius für die Kreisbögen.
* Soll das Segment ein Kreisbogen sein, so wird ein Radius ungleich 0.0 eingegeben. Ein positiver Radius erzeugt einen Kreisbogen mit positivem Drehsinn. Der Kreisbogen wird durch die beiden Punkte gelegt.
* Alle Segmente, egal ob Linien oder Kreisbögen, werden von der Funktion automatisch verbunden.
  * Die Segmente werden entsprechend ihrer Eingabereihenfolge verbunden.
  * Die Segmente können sich überlappen oder auch weit voneinander weg liegen. Die Funktion arbeitet, als hätte man mit der Planprogrammfunktion "*Abrunden*" das Segment in seiner Mitte angewählt.
  * Ist der Radius "*Abrunden*" gleich 0.0, dann entsteht dabei eine Ecke. Ist dieser Radius größer 0.0, so wird die Ecke mit einem entsprechenden Kreisbogen tangential abgerundet.
* Die Kennung "*END*" wird an das letzte Segment eines Polygons vergeben. Das nächste Segment ist dann der Anfang des nächsten Polygons. Das erste Polygon ist automatisch das äußere Polygon, alle weiteren sind innere Polygone, bilden also Öffnungen im Volumen.
* Die erzeugten Extrusionskörper können wie Bauteile mit Lagenpolygonen ausgestanzt werden.
* Wie andere Bauteile können Extrusionskörper in Verbindungen, Punktsymbolen und Sonderbearbeitungen weiterverarbeitet werden. Dabei wird mit der Kennung E auf sie verwiesen; E1 ist also der erste Extrusionskörper.
* Der Extrusionskörper kann nach seiner Erzeugung beliebig vielen Freie MOS zugeordnet werden.
* Die Freien MOS werden einfach als Text angegeben; mehrere werden mit Tilde \~ getrennt.


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