# Einfügung

Basis der Einfügung sind die Koordinatensysteme wie sie im Kapitel 'Grundlegende Technologien - Koordinatensysteme' beschrieben sind.

### Kombielemente - Einfügung - Positionierpunkt

Beim Einfügen des Kombielementes kann automatisch ein Positionierpunkt abgefragt werden. An diesem befindet sich dann das Einfügekoordinatensystem auf das sich alle weiteren Vorgänge beziehen. Die Höhenlage, also die Z-Koordinate des Einfügekoordinatensystems kann über die 'Höhe Einfügepunkt' auf verschiedenen Wegen automatisch ermittelt werden.

Positionierpunkt - Wahl

* Bei der Einfügung im Grund kann ein Winkel angegeben werden. Um diesen Winkel wird das Einfügekoordinatensystem verdreht.
* Bei der Einfügung im Grund kann der Positionierpunkt an einer Vorschau des Kombielementes angewählt werden. Dabei wird das umschließende Rechteck und auch der Mittelpunkt angeboten. Zusätzlich kann das Kombielement mit MausRechts in 90° Schritten gedreht werden.
* Bei der Einfügung entlang einer Wand- oder Stabwerkskante und in einer Wand- oder Stabwerksansicht wird das Kombielement in verschiedenen Lagen zum Einfügepunkt entlang der X-Richtung angeboten: Linke Kante bündig, rechte Kante bündig, Mitte bündig und Lage wie im Kombielement definiert, wenn unterschiedlich zu den 3 Standardlagen.

Positionierpunkt - direkt Einfügepunkt

* Die Einfügung erfolgt direkt am Einfügepunkt, so wie im Kombielement definiert.
* Die Ausrichtung des Einfügekoordinatensystems ist dann parallel zum jeweiligen Basis-Koordinatensystem. Siehe auch Kapitel 'Koordinatensysteme'.

Positionierpunkt - Keine Abfrage

* Diese Einstellung ist oft sinnvoll, wenn Abfragepunkte eingesetzt werden. Dann wird an diesen auch gleichzeitig eingefügt und die weitere Abfrage eines Positionierpunktes oder der Ausrichtung ist überflüssig.
* Wenn nachfolgend kein Einfügekoordinatensystem definiert wird, so wird das Basis-Koordinatensystem als Einfügekoordinatensystem verwendet.
* In diesem Fall kann auch keine 'Höhe Einfügepunkt' ermittelt werden; diese Auswahl ist dann gesperrt.

### Kombielemente - Einfügung - - Höhe Einfügepunkt

Die Höhenlage, also die Z-Koordinate des Einfügekoordinatensystems kann über die 'Höhe Einfügepunkt' auf verschiedenen Wegen automatisch ermittelt werden.

* Es werden verschiedene Optionen für die Ermittlung der Z-Lage (Höhe) des Einfügekoordinatensystems angeboten.
* Diese Eingabe ist gesperrt für Kombielementtyp = für Tür, Fenster
* Diese Eingabe ist gesperrt für Positionierpunkt = Keine Abfrage.

Höhe Einfügepunkt - entsprechend Kombielementtyp

* Das Z= 0 des jeweiligen Basis-Koordinatensystems wird verwendet.

Höhe Einfügepunkt - Abfrage

* Beim Einfügen des Kombielementes kann bei der Variablenabfrage die Z-Lage des Einfügekoordinatensystems über die Kombination von 3 Werten angegeben werden.
* Die 'Höhe Unterkante Stockwerk US' ist die absolute Höhe der Unterkante des aktuellen Stockwerkes. Ist kein Stockwerk aktuell oder verfügbar, so wird hier global 0 angeboten.
* In 'Oberkante Decke zu UK Stockwerk DS' kann der Abstand von Unterkante Stockwerk zur Oberkante der Decke, also des Fußbodenaufbaues, angegeben werden. Dieser wird für die Z-Lage zur Unterkante Stockwerk dazu addiert.\
  Sind Deckenfelder vorhanden, so wird ein Vorschlagswert ermittelt: Von allen Deckenfeldern, deren Oberkante im Bereich Unterkante aktuelles Stockwerk plus/minus 1.00m liegen, wird die niedrigste Decke genommen. Der Abstand ihrer Oberkante zur UK Stockwerk wird errechnet und eingetragen. Es werden alle Deckenfelder in diesem Bereich mit einbezogen, unabhängig zu welchem Stockwerk sie gehören.
* Schließlich wird in 'Höhe Einfügepunkt über OK Decke ED' der Abstand des Einfügepunktes zur eben festgelegten Oberkante Fußbodenaufbau angegeben. Dieser wird für die endgültige Z-Lage des Einfügepunktes ebenfalls dazu addiert.

Höhe Einfügepunkt - Auto OK Decke

* Beim Einfügen des Kombielementes wird der Einfügepunkt automatisch auf die Oberkante der gefundenen Decke gelegt.
* Dazu wird das entsprechende Deckenfeld nach bestimmten Regeln an dem mit der Maus bestimmten Punktes gesucht. Bei Einfügung im Grund ist das direkt am Mauscursor. Bei Einfügungen in Wand oder Stabwerk wird in einem geringen Abstand vor oder hinter dem Gebäudeelement gesucht. Wird also auf der Wandvorderseite eingegeben, so wird ein Deckenfeld ignoriert, dass an der Rückseite oder innerhalb der Wand endet.
* Modellbereiche Grundriss, Wandkonstruktion, Dach, Stabwerk: Sind Deckenfelder vorhanden, so wird das Deckenfeld wie folgt ermittelt: Von den am Einfügepunkt gefundenen Deckenfeldern, deren Oberkante im Bereich Unterkante aktuelles Stockwerk plus/minus 1.00m liegen, wird die oberste Decke genommen. Es werden alle Deckenfelder in diesem Bereich mit einbezogen, unabhängig zu welchem Stockwerk sie gehören. Konnte kein passendes Deckenfeld gefunden werden, so wird automatisch die Unterkante des aktuellen Stockwerkes verwendet.
* Modellbereich Deckenkonstruktion: Es wird automatisch das aktuelle Deckenfeld berücksichtigt.

Höhe Einfügepunkt - Auto UK Stockwerk

* Das Einfügekoordinatensystem wird automatisch auf die Höhe der Unterkante des aktuellen Stockwerkes gelegt.
* -Ist kein Stockwerk aktuell oder verfügbar, so wird hier global 0 verwendet.

Höhe Einfügepunkt - Auto UK Wand, Stabwerk

* Das Einfügekoordinatensystem wird automatisch auf die Höhe der Unterkante der aktuellen Wand oder des aktuellen Stabwerkes gelegt.
* Diese Option kann sinnvoll nur für Kombielementtypen 'Einfügung in Wand', '.. Wandansicht', '.. Stabwerk' oder '.. Stabwerksansicht' verwendet werden.

Höhe Einfügepunkt - global 0.0

* Das Einfügekoordinatensystem wird automatisch auf die Höhe global 0 gelegt.

### Kombielemente - Einfügung - Einfügekoordinatensystem

Im Basis-Koordinatensystem wird ein Einfügekoordinatensystem über 3 Punkte bestimmt. Die Koordinaten der Punkte werden mit Formeln berechnet; diese Koordinaten beziehen sich auf das Basis-Koordinatensystem. Alle weiteren Koordinatenangaben im Kombielement beziehen sich auf das Einfügekoordinatensystem.

Das Einfügekoordinatensystem wird über 3 Punkte beschrieben:\\

1. Ursprung\\
2. Punkt in Richtung der X-Achse\\
3. Punkt in der positiven ZoX Ebene.

Wenn ein Einfügekoordinatensystem über Abfragepunkte definiert wird, so werden hier die Variablen P1X, P1Y usw. verwendet. Diese beziehen sich in diesem Augenblick noch auf das Basis-Koordinatensystem. Danach werden sie dann auf das Einfügekoordinatensystem umgerechnet. Verwendet man also weiter hinten im Kombielement die Variable P1X, so bezieht sich der Wert auf die Koordinate im Einfügekoordinatensystem.

### Kombielemente - Einfügung - für Tür, Fenster

Im unteren Bereich des Dialoges befinden sich die Einträge die nur für 'Kombielementtyp = für Tür, Fenster' eingesetzt werden. Hier erfolgt die Ermittlung des Einfügekoordinatensystems automatisch an der Tür- oder Fensteröffnung. Zunächst ist das Einfügekoordinatensystem gleich dem der Wand (Basis-Koordinatensystem) und wird dann über die nachfolgenden Parameter verschoben und verdreht.

Hier kommen dieselben Prinzipien zum Einsatz wie beim Einfügen von Bibliothekselementen an Tür- und Fensteröffnungen im HRB-System.

zusätzlicher Text für die Fensterbeschreibung:

* Dieser Text wird an die Fensterbeschreibung angehängt. In der Listenausgabe erscheint dieser dann ebenfalls in der Beschreibung.

Lage, Y-Offset

* Das Einfügekoordinaten wird in diese Lage und dann zusätzlich mit dem Offset in Y-Richtung verschoben. Bei positivem Offset wird in die Lage hinein verschoben.
* Es werden die Lagen -8 bis +8 verwendet. -8 und +8 bedeuten jeweils auf der Oberfläche der Wand.

Bezugskante, Offset

* Zuerst wird die Bezugskante für die Z-Position des Einfügekoordinatensystems gesetzt. Es stehen die obere und untere Wandkante sowie die obere und untere Öffnungskante zur Verfügung.
* Danach wird mit dem Offset in Z-Richtung verschoben. Dabei gelten die Grundsätze entgegengesetzt zum HRB-System: Ein positives Offset vergrößert den Öffnungsbereich. Daraus ergeben sich folgende Verschiebungen:

| Bezugskante         | negatives Offset | positives Offset |
| ------------------- | ---------------- | ---------------- |
| Wandkante oben      | nach oben (+Z)   | nach unten (-Z)  |
| Wandkante unten     | nach unten (-Z)  | nach oben (+Z)   |
| Öffnungskante oben  | nach unten (-Z)  | nach oben (+Z)   |
| Öffnungskante unten | nach oben (+Z)   | nach unten (-Z)  |

Einbau and Öffnungsseite, X-Offset

* Das Einfügekoordinatensystem wird wahlweise an die linke oder rechte Öffnungskante gesetzt.
* Danach wird mit dem X-Offset in X-Richtung verschoben. Dabei gelten die Grundsätze entgegengesetzt zum HRB-System: Ein positives Offset vergrößert den Öffnungsbereich. Daraus ergeben sich folgende Verschiebungen:

| Bezugskante          | negatives Offset | positives Offset |
| -------------------- | ---------------- | ---------------- |
| linke Öffnungsseite  | nach rechts (+X) | nach links (-X)  |
| rechte Öffnungsseite | nach links (-X)  | nach rechts (+X) |

Drehwinkel um Z

* Das Einfügekoordinatensystem wird um seine Z-Achse verdreht.
* Anders als bei HRB können dabei beliebige Winkel, nicht nur in 90° Schritten, angegeben werden.


---

# Agent Instructions: Querying This Documentation

If you need additional information that is not directly available in this page, you can query the documentation dynamically by asking a question.

Perform an HTTP GET request on the current page URL with the `ask` query parameter:

```
GET https://docs.dietrichs.com/kombielemente/kombielemente-erstellen-editieren/einfugung.md?ask=<question>
```

The question should be specific, self-contained, and written in natural language.
The response will contain a direct answer to the question and relevant excerpts and sources from the documentation.

Use this mechanism when the answer is not explicitly present in the current page, you need clarification or additional context, or you want to retrieve related documentation sections.
