# Schräge Kanten an T-Stößen

Es ist möglich, den Abschnittswinkel an Pfosten und Platten zu bestimmen. Vor allem bei dickerem Material wie Dämmplatten und Brettsperrholz muss der Abschnitt auch an der Platte ausgeführt sein. Endpfosten an winkligen T-Stößen können entsprechend abgegratet werden. Die entstehenden Bearbeitungen an Platten und Stäben werden entsprechend an gesteuerte Maschinen übertragen.

* HRB-Editor: In den Lagendurchdringungen der T-Stöße gibt es eine Spalte mit Kennungen für den Abschnittswinkel an der Lagenkante:

&#x20;

* R steht für *rechtwinklig* und entspricht dem bisherigen Abschnitt
* A steht für *angepasst* und ergibt einen Abschnittswinkel parallel zur Partnerwand.
* W steht für *winkelhalbierend* und ergibt einen Abschnittswinkel winkelhalbierend mit der Partnerwand.
* Wandende stoßende Wand: Die Lage wird zuerst entsprechend Durchdringung rechtwinklig an der Lagenkante erzeugt. Ein zusätzlicher Abschnitt wird von da an immer ins Material ausgeführt; die Beplankung wird also nicht vergrößert.
* Getrennte Lagen gestoßene Wand: Die Lage wird zuerst entsprechend Durchdringung rechtwinklig an den Lagenkanten der stoßenden Wand getrennt. Dabei bildet die gewählte Vorder- oder Hinterkante einen Schnittpunkt mit dieser Lage. Ein zusätzlicher Abschnitt wird in diesen Schnittpunkt gelegt und schneidet sich nun mit der anderen Kante der Lage. Von diesen beiden Schnittpunkten bildet der nun das Ende der getrennten Lage, der die größere Lage erzeugt. Dadurch wird bei *angepasst* die getrennte Lage auf der einen Seite an ihrer Hinterkante, auf der anderen Seite an ihrer Vorderkante begrenzt. Bei *winkelhalbierend* liegt die größte Ausdehnung auf der *Vorderkante*, obwohl die *Hinterkante* gewählt wurde.

<div data-full-width="true"><figure><img src="/files/9ZMJdUDvmBMclZye9umh" alt=""><figcaption></figcaption></figure></div>

* Für die Einstellung "winkelhalbierend" macht es keinen Sinn, wenn nur eine Lage der stoßenden Wand die gestoßene Lage durchdringt, denn die stoßende Lage kann nicht gleichzeitig zu beiden Seiten hin winkelhalbierend angeschlossen werden.

&#x20;

* Die Abschnitte / Abgratungen werden nur an Linien mit W oder A erzeugt:

&#x20;

* Enden Stäbe (z.B. Rähme an einem Wandende) in einer Lage deren Lagenkante rechtwinklig (R) bleibt, so werden die Stäbe entsprechend der Eingabereihenfolge angeschlossen. Soll die Lagenkante winkelhalbierend (W) oder angepasst (A) sein, so wird das Stabende entsprechend abgeschnitten. Die Länge ergibt sich aus der Durchdringung.
* Abgratungen an Stäben werden immer entlang der gesamten Stablänge ausgeführt, auch wenn die Wandkante vorher endet.

&#x20;

* Diese Kennung befindet sich danach auch an der Lagenkante. Wird eine manuell eingegebene Platte durch die Lagenkante reduziert, so wird auch der entsprechende Abschnittswinkel an dieser Lagenkante ausgeführt.


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