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# Knickhalterung der Kehlbalken

Die „Knickhalterung Kehlbalken“ wird in der Eingabegruppe *Kehlbalken, Kehlzange, Mittelpfetten* eingestellt.

<figure><img src="https://952451040-files.gitbook.io/~/files/v0/b/gitbook-x-prod.appspot.com/o/spaces%2FQ0Vi7oGy42eea0lZxSaj%2Fuploads%2FGd7LOwvVLW3o2dndIcIx%2Fgrafik.png?alt=media&amp;token=dc15e474-447e-4fb6-a3f4-293c7d0b60bd" alt=""><figcaption><p>Eingabe der Knickhalterung der Kehlbalken und der Verschieblichkeit</p></figcaption></figure>

Hierbei handelt es sich um eine Maßnahme gegen das Ausknicken des einzelnen Kehlbalkens aufgrund von Druckbeanspruchungen, sowie um das Biegedrillknicken (wobei Biegedrillknicken bei üblichen Kehlbalkenabmessungen sehr gering ist).

* **beidseitig gehalten**: um diese Situation zu erhalten, müssen die Kehlbalken auf Mauern aufliegen und zusätzlich mit den Mauern von oben verbolzt werden, um eine Knickhalterung um die starke Achse (um y-gehalten) zu erreichen. Dies zu erreichen ist im Grunde baupraktisch unmöglich.
* **um y frei**: das ist im Grunde der Standardfall und kann mit einer Holzwerkstoff-Beplankung erreicht werden. Dafür ist aber die Ausbildung einer Deckenscheibe mit umlaufenden Randrippen nach Norm erforderlich.
* **um z frei**: diese Situation ist eher unwahrscheinlich. Dies könnte erreicht werden, wenn der Kehlbalken in einer Giebelwand liegt und von oben und unten eingemauert ist.
* **beidseitig frei**: ohne jegliche Beplankung.
