# Variablendefinition

### Variablendefinition, Eigenschaften von Variablen

Variablen können in der Liste der Variablen oder im Dialog 'Variablendefinition' bearbeitet werden. Die Liste erlaubt ein schnelles Anlegen der Variablen, eine gute Übersicht und die Ordnung der Reihenfolge. Der Dialog bietet weitergehende Eigenschaften der Variablen an. Die nachfolgend beschriebenen Spalten erscheinen in der Liste der Variablen, die anderen Einträge im Dialog 'Variablendefinition'.

* Die Eingabe im Dialog empfiehlt sich zur Ergänzung der Beschreibung und zur besseren Eingabe von Enumerationen (Auflistungen für Droplisten).
* In der Liste zur Definition von Variablen kann die Reihenfolge beliebig geändert und an beliebiger Stelle neue Variablen eingefügt oder gelöscht werden. Dazu dienen die bebilderten Buttons rechts unterhalb der Liste.

**Spalte F / Fixwert,..:**\
Ist diese checkbox gesetzt, so kann der Wert nicht verändert werden (14.03) (in vorhergehenden Versionen wurde die Variable in der Variablenabfrage auch nicht angezeigt). Fixwerte werden eingesetzt, um Werte zu definieren, die im Kombielement als Variable verarbeitet werden sollen, aber die der Anwender beim Einfügen nicht ändern kann.

**Spalte E /..,extern,..**\
Diese Kennung kehrt die Hierarchie für die Übernahme des Variablenwertes um: Liegt die Variable in höherer Ebene vor, so wird der Wert aus der höheren Ebene übernommen.

> Beispiel: In einem Bauwerk und einem Kombielement ist dieselbe Variable definiert. Normalerweise gilt im Kombielement dann der Wert des Kombielementes. Nun wird aber die Variable im Kombielement auf extern gesetzt:
>
> * Ist im Bauwerk die Variable gesetzt, so wird der Wert aus dem Bauwerk ins Kombielement übernommen und gilt. In der Variablenabfrage beim Aufruf des Kombielementes wird die Variable mit dem Wert aus dem Bauwerk angezeigt. Der Vorgabewert kann überschrieben werden (14.03):
> * Wird ein Variablenwert von extern übernommen, so ist das Eingabefeld grün hinterlegt. Ändert sich der Vorgabewert, so wird auch die Änderung übernommen.
> * Überschreibt man den Vorgabewert, so wird das Feld rot hinterlegt. Auch bei einer Änderung des Vorgabewertes bleibt der direkt eingegebene Wert erhalten.
> * Markiere ich den manuell eingegebenen Wert und Lösche ihn mit der "Entfernen"-Taste, so erscheint wieder der Vorgabewert und das Feld wird grün hinterlegt.
> * Ist im Bauwerk die Variable nicht gesetzt, so gilt der Wert aus dem Kombielement. In der Variablenabfrage beim Aufruf des Kombielementes wird die Variable mit dem Wert aus dem Kombielement angezeigt und kann geändert werden.
> * Wenn die Variable in der Variablenabfrage nicht erscheinen soll, so wird zusätzlich die Spalte U gesetzt (14.03), die Variable wird "unsichtbar". (in vorhergehenden Versionen wurde die Spalte F, also die Variable als Fixwert gesetzt).
>
> Die Variable aus dem Bauwerk muss auch im Kombielement (Punktsymbol oder HRB) definiert werden, damit man sie dort im Formeleditor verwenden kann.

**Spalte U /..,unsichtbar,..(14.03)**\
Standardmäßig werden nun alle Variablen, egal ob Fixwert oder externe Variable, bei der Eingabe angezeigt. Soll eine Variable nicht angezeigt werden, so wird sie mit dieser Kennung auf "unsichtbar" gesetzt.

> Bei der Übernahme von bestehenden Variablendefinitionen (vor 14.03) werden bisherige Fixwerte automatisch auf "unsichtbar" gesetzt, damit sich diese Eingaben wie vorher verhalten.

**Spalte Variable / Variablenname:**\
Dies ist der Name der Variable, der in den Formeln verwendet wird. In der Variablenliste kann mit dem Browserbutton neben dem Variablenname auf die gespeicherten Variablensätze zugegriffen werden. Dabei kann eine einzelne Variable aus einem beliebigen Variablensatz ausgewählt und übernommen werden.

**Spalte Variablenabfrage / Variablenabfrage:**\
Dieser Text erscheint im Dialog 'Variablenabfrage'. Damit wird der Wert der Variable zur Änderung angeboten. In der Auswahl des Formeleditors dient dies auch zur Kurzbeschreibung der Variable.

**Spalte Vorschlagswert / Vorschlagswert:**\
Bei der ersten Variablenabfrage wird dieser Wert für die Variable vorgeschlagen. In der Variablenabfrage können die Werte der Variablen mit dem Button 'Standartwerte' auf die Vorschlagswerte zurückgesetzt werden.

**Spalte Einheit / ..,Einheit:**\
Hier wird die Einheit der Variable festgelegt. Damit werden die möglichen Eingaben und gegebenenfalls die Browser zur Eingabeunterstützung festgelegt. Weitere Beschreibung der Einheiten siehe weiter unten.

**Bild / Hilfsbild:**\
Das gewählte Bild wird in der Variablenabfrage zu dieser Variable angezeigt. Das Hilfsbild ist eine wichtige Unterstützung des Anwenders beim Einfügen des Kombielementes, denn im Bild lässt sich die Bedeutung der Variable oft am besten darstellen. Aber auch für den Ersteller des Kombielementes kann das Hilfsbild eine wichtige Dokumentation der Bedeutung der Variable sein.\
Das gewählte Hilfsbild wird auch bei nachfolgenden Variablen angezeigt bis an einer Variablen ein neues Hilfsbild definiert wird.\
Weiteres zu Hilfsbildern finden Sie im entsprechenden Kapitel.

**Variablengruppe:**\
Die Variable kann einer Gruppe zugeordnet werden. Diese Gruppe dient zur Strukturierung der Variablen in der Variablendefinition, Variablenabfrage, in der Auswahl einzelner Variablen aus den gespeicherten Variablen und in der Auswahl im Formeleditor. Wird keine Variablengruppe angegeben, so gehört die Variable automatisch zur Gruppe 'Allgemein'.\
\
In der Variablendefinition werden die Gruppen in Buttons angezeigt. Dabei bleibt die Liste der Variablen vollständig; die Variablen der aktuellen Gruppe werden blau, die der anderen Gruppen grau hinterlegt. Die Liste springt zur ersten Variable der Gruppe. Alle Variablen bleiben editierbar.\
\
Liegt in der Variablenabfrage mehr als eine Variablengruppe vor, so wird für jede Variablengruppe ein Unterdialog angeboten. Dieser wird über einen Button mit dem Gruppennamen aufgerufen. Für jede Variablengruppe wird dieser Button automatisch oberhalb der Variablen erzeugt.

**Variablenanzeige:**\
In den mehrzeiligen Texten der Planelemente können Variablen eingefügt werden. Intern wird der Variablenname gespeichert, der jedoch für das Lesen teils ungeeignet ist. Wird der Text editiert, wird für die Variable die Variablenanzeige angezeigt, wenn sie vorhanden ist. Beispiel: Für die Eingabe des Lieferdatums in den Vorgabewerten wird die Variable **V\_LDat** verwendet. Definiert man die Variablenanzeige als **Lieferdatum**, so wird beim Editieren des Textes die Variable als **#Lieferdatum#** (und nicht als **#V\_LDat#**) angezeigt.

**Variablenbedingung:**\
(20.02) Die Variablenbedingung kann genutzt werden, um die Variable in der Variablenabfrage von Bauwerk-Vorgabewerten oder Kombielementen auszublenden. Die Abfragen können also an die Eingabesituation angepasst werden. Dies wird eingesetzt, um z.B. an einem Fenster in einer Eingabesituation A (Architektur) nur bestimmte, in der Eingabesituation K (Konstruktion) zusätzliche Variablen abzufragen. Zur Steuerung wird dazu die Standardvariable **V\_VarSit** in den Vorgabewerten des Projektes oder der Bauwerksposition gesetzt und in den Variablenbedingungen abgefragt.

> (20.03) Es können aber auch die übrigen Variablen des aktuellen Dialoges in der Variablenbedingung eingesetzt werden. Beeinflusst eine Variable die Anzeige anderer Variablen, so wird der Dialog nach einer Änderung neu aufgebaut; die Anzeige kann also abhängig von anderen Variablen sein. Das wird z.B. eingesetzt, um einen Wert nur dann abzufragen, wenn eine bestimmte Option gewählt wurde.
>
> * Wird **V\_VarSit** im Dialog gesetzt, so gilt der dort gesetzte Wert. Dies ist zu beachten, wenn die Anzeige von außen, also aus dem Bauwerk oder Projekt gesteuert werden soll. **V\_VarSit** ist dann als extern zu setzen, wenn es in den aktuellen Variablen vorhanden sein soll.
> * Bevorzugt sollte **V\_VarSit** ein Enum sein mit beispielsweise den Werten\
>   **S: Standard; A: Architektur; W: Werkplanung; K: Konstruktion; X: Administrator**.
> * In den Bedingungen empfiehlt es sich die Werte mit Wildcards abzufragen, so dass man in den Vorgabewerten auch Texte anpassen kann. Die Bedingung **(V\_VarSit={A\*})** funktioniert sowohl für den Begriff **Architektur**, als auch für **Architekturplanung** sowie **A: Planungsabteilung** usw.
> * Für eine Variable, die nur in der Situation (Planungsphase) Architektur abgefragt werden soll, lautet die Bedingung dann: **(V\_VarSit={A\*})**.
> * Für eine Variable, die nur in den Situationen (Planungsphase) Architektur und Konstruktion abgefragt werden soll, lautet die Bedingung dann: **(V\_VarSit={A\*\~K\*})**.
> * Beispiel für Abhängigkeit von anderer Variable: Das Enum **V\_Option** hat die Optionen *fest* und *frei*. Die Variable **V\_Wert** soll nur abgefragt werden, wenn die Option *frei* gewählt wurde. Die Variablenbedingung lautet dann **(V\_Option=frei)**. Nur in diesem Fall ist dann **V\_Wert** sichtbar, sonst wird sie ausgeblendet.
>
> Variablen, deren Kennung U (unsichtbar) gesetzt ist, werden nie abgefragt; die Bedingung wirkt also nur bei Variablen für die U nicht gesetzt ist.
>
> Wenn die Variable **V\_VarSit** in den Vorgabewerten nicht gesetzt wurde, dann würden alle Bedingungen false sein und keine bedingten Variablen würden angezeigt werden. In diesem Fall setzt das System die Variable **V\_VarSit** auf "**S**" für "Standard". Das kann folgendermaßen verwendet werden:
>
> * Damit alle bedingten Variablen im Falle **V\_VarSit=S** angezeigt werden, empfiehlt es sich das "S" in die Auswahl mit aufzunehmen. Für eine Variable, die normalerweise nur in der Eingabesituation Architektur abgefragt werden soll, lautet die Bedingung dann: **(V\_VarSit={A\*\~S\*})**. Für eine Variable, die nur in den Eingabesituationen Architektur und Konstruktion abgefragt werden soll, lautet die Bedingung dann: **(V\_VarSit={A\*\~K\*\~S\*})**.
>
> (24.01) In den Kombielementen von Öffnungen (Fenster, Türen, Nischen) können in den Bedingungen auch die Zwischenwerte des ersten Kombielementes der Öffnung eingesetzt werden. Dies erlaubt eine komplexe Ermittlung der Anzeige-Bedingungen für die Variable.

**weitere Werte:**\
Diese Liste ist nur bei Enumerationen aktiv. Hier können die einzelnen Optionen der Enumeration in einer Liste untereinandergeschrieben werden. Der erste Wert der Liste ist automatisch der Vorschlagswert. In der Listeneingabe der Variablen werden die Optionen der Enumeration im Vorschlagswert mit Semikolon getrennt angezeigt bzw. können so auch eingegeben werden.

**Variablenbeschreibung:**\
Zusätzlicher Langtext zur Beschreibung der Variablen. Dieser wird sowohl in der Variablenabfrage als auch bei der Auswahl der Variable im Formeleditor angezeigt.

### Mögliche Einheiten für Variablen:

Separator Bei der Abfrage der Variablen erscheint an dieser Stelle die Variablenabfrage als Überschrift, für die keine Werte eingegeben werden. Dies ist sehr wichtig, um bei vielen Variablen eine Übersichtlichkeit zu gewährleisten. In der Variablendefinition muss ein Vorschlagswert eingegeben werden; dieser hat keine weitere Bedeutung und kann z.b. 0 sein.

Zahl Diese Einheit wird für ganzzahlige Angaben verwendet, insbesondere für die Anzahl von Elementen.

m, cm, mm, in, ft: Längeneinheiten für Meter, Zentimeter, Millimeter, Inch und Feet.

° Winkelangabe in Grad, Vollkreis hat 360°

A-B Angabe von Bezugsseiten A oder B (Stirnseite am Anfang oder Ende). Kann nur in Punktsymbolen verwendet werden.

C-F Angabe von Bezugsseiten C bis F (nur Längsseiten). Kann nur in Punktsymbolen verwendet werden.

A-F Angabe von Bezugsseiten A bis F (Stirnseiten und Längsseiten). . Kann nur in Punktsymbolen verwendet werden.

txt Text.

J/N Abfrage mit Antwort Ja oder Nein.

Enum Enumeration: Liste von Texten für frei definierbare Optionen. Die Texte werden bei der Variablenabfrage in einer Dropliste angeboten. Der erste Wert der Liste wird als Vorschlagswert verwendet. Zur besseren Eingabe sollte der Dialog 'Variablendefinition' verwendet werden. Enumerationen werden häufig in Bedingungen eingesetzt. Sie können aber auch in Texten verwendet werden.

IDNr. Identnummer für Verbindungsmittel. Bei der Variablenabfrage kann der Identbrowser des Bauteilkataloges aufgerufen werden. Es werden bei der Auswahl nur Identnummern von Verbindungsmitteln angeboten. Dies kommt insbesondere in Punktsymbolen zum Einsatz.

(V21.01):

IdVbVgs Identnummer für Verbindungsmittel mit der Statikbauteilart = Vollgewindeschraube. Es werden bei der Auswahl nur Identnummern von Verbindungsmitteln mit dieser Statikbauteilart angeboten.

IdVbPbo Identnummer für Verbindungsmittel mit der Statikbauteilart = Maschinenschraube (= Passbolzen). Es werden bei der Auswahl nur Identnummern von Verbindungsmitteln mit dieser Statikbauteilart angeboten.

IdVbSdu Identnummer für Verbindungsmittel mit der Statikbauteilart = Stabdübel. Es werden bei der Auswahl nur Identnummern von Verbindungsmitteln mit dieser Statikbauteilart angeboten.

IdVbNag Identnummer für Verbindungsmittel mit der Statikbauteilart = Nagel. Es werden bei der Auswahl nur Identnummern von Verbindungsmitteln mit dieser Statikbauteilart angeboten.

IdVbSna Identnummer für Verbindungsmittel mit der Statikbauteilart = Sondernagel. Es werden bei der Auswahl nur Identnummern von Verbindungsmitteln mit dieser Statikbauteilart angeboten.

IdVbDbb Identnummer für Verbindungsmittel mit der Statikbauteilart = Dübel bes. Bauart. Es werden bei der Auswahl nur Identnummern von Verbindungsmitteln mit dieser Statikbauteilart angeboten.

IdVbKla Identnummer für Verbindungsmittel mit der Statikbauteilart = Klammer. Es werden bei der Auswahl nur Identnummern von Verbindungsmitteln mit dieser Statikbauteilart angeboten.

IdVbGst Identnummer für Verbindungsmittel mit der Statikbauteilart = Gewindestange. Es werden bei der Auswahl nur Identnummern von Verbindungsmitteln mit dieser Statikbauteilart angeboten.

IdnroP Identnummer ohne Profil zur Übergabe an Bauteile und Bibliothekselemente. Bei der Variablenabfrage kann der Identbrowser des Bauteilkataloges aufgerufen werden. Es werden bei der Auswahl nur Identnummern der Bauteilarten Stab, Platte, Formteil oder Hilfsbauteil ohne Profilbeschreibung angeboten. Zur Übergabe von Identnummern an Bibliotheksteile ist diese Einheit zu bevorzugen, da nicht versehentlich eine Identnummer mit Profilbeschreibung gewählt werden kann; diese könnte nicht auf die Bibliotheksteile angewendet werden.

IdnrB Identnummer Bauteile zur Übergabe an Bauteile. Bei der Variablenabfrage kann der Identbrowser des Bauteilkataloges aufgerufen werden. Es werden bei der Auswahl Identnummern der Bauteilarten Stab, Profilstab, Platte, Formteil oder Hilfsbauteil mit oder ohne Profilbeschreibung angeboten.

IdnrF Identnummer zur Übergabe an Fenster. Bei der Variablenabfrage kann der Identbrowser des Bauteilkataloges aufgerufen werden. Es werden bei der Auswahl Identnummern der Bauteilart *Fenster* angeboten.

IdnrT Identnummer zur Übergabe an Türen. Bei der Variablenabfrage kann der Identbrowser des Bauteilkataloges aufgerufen werden. Es werden bei der Auswahl Identnummern der Bauteilart *Tür* angeboten.

StabA. Stabart. Kann nur in Punktsymbolen verwendet werden.

W/M Kennung für Lieferort Werkstatt oder Montage. Kann nur für Verbindungsmittel in Punktsymbolen verwendet werden.

Texturset Texturset zur Übergabe an Bauteile und Bibliothekselemente. Bei der Variablenabfrage kann der Texturbrowser aufgerufen werden.

ZFarbTextur Zusatzfarbe Texturset zur Übergabe an Bauteile und Bibliothekselemente. Bei der Variablenabfrage kann der Farbbrowser aufgerufen werden.

### Variablen: Hilfsbilder

Hilfsbilder werden zur Erklärung bei der Abfrage der Variablen eingesetzt.

* Mögliche Formate für Hilfsbilder sind: **\*.bmp, \*.png, \*.wmf, \*.emf, \*.jpg**.
* Die Standardgröße für die Hilfsbilder beträgt ca. 340 x 340 Pixel (bislang ca. 300 x 300 Pixel). Ist das Hilfsbild größer, so wird es auf diese Größe geschrumpft. Um Speicherplatz zu sparen sollten also größere Bilder (z.B. Fotos) mit einer geeigneten Software (z.B. IView) auf eine entsprechende Größe reduziert werden.
* Von Dietrich's werden eine Fülle von Hilfsbildern für verschiedene Zwecke mit geliefert. Diese befinden sich alle im Systemverzeichnis für Hilfsbilder **%dhpabb%**, z.B. **C:\Dietrichs12\abb**. Diese Bilder sind grundsätzlich bei jedem Anwender mit aktueller Version vorhanden. Gibt man Dateien weiter in denen auf diese Hilfsbilder verwiesen wird, so müssen die Bilder selbst also nicht kopiert werden. Deshalb werden bei Variablensätzen und Vorgabewerten nicht diese Bilder, sondern nur ein Verweis auf diese Bilder gespeichert.
* In Variablensätzen wird nur der Verweis auf das Hilfsbild gespeichert, wenn sich das Hilfsbild in einem Unterverzeichnis von **%dhpabb%** befindet. Wird das Hilfsbild aus einem anderen Verzeichnis gewählt, so wird es in den Variablensatz gespeichert. Auch bei Weitergabe des Variablensatzes sind die Hilfsbilder dann enthalten.
* In Punktsymbolen wird nur der Verweis auf das Hilfsbild, nicht das Hilfsbild selbst gespeichert. Bei der Weitergabe müssen auch die Hilfsbilder mit kopiert werden die sich nicht in **%dhpabb%** befinden.
* In Kombielementen wird nur der Verweis auf das Hilfsbild, nicht das Hilfsbild selbst gespeichert. Bei der Weitergabe müssen auch die Hilfsbilder mit kopiert werden die sich nicht in **%dhpabb%** befinden.
* In HRB-Dateien wird das Hilfsbild selbst gespeichert. Bei Weitergabe derHRB-Datei sind auch alle Hilfsbilder enthalten.
* In Vorgabewerten im Projekt, Bauwerk und Profil wird nur der Verweis auf das Hilfsbild gespeichert, wenn sich das Hilfsbild in einem Unterverzeichnis von **%dhpabb%** befindet. Wird das Hilfsbild aus einem anderen Verzeichnis gewählt, so wird es in die Vorgabewerte gespeichert. Auch bei Weitergabe des Projektes oder der Dateien sind die Hilfsbilder dann enthalten.

### Speichern von Variablen in Variablensätzen

Eine Sammlung von Variablen kann wie andere Einstellungen mit dem Standardverfahren gespeichert werden. Danach ist es in jeder Variablendefinition möglich den ganzen Variablensatz oder einzelne Variablen zu übernehmen.

Einzelne Variablen übernimmt man über den Browserbutton direkt neben dem Variablennamen. Ganze Variablensätze werden wie andere Einstellungen in der Auswahl oberhalb der Variablendefinition angeboten.

* Übernimmt man gespeicherte Variablen, so ist gewährleistet, dass die Variable immer den gleichen Namen hat.
* Beschreibungstexte und Hilfsbilder zur Dokumentation der Variable sind dann ohne erneute Eingabe verfügbar.
* Die gespeicherten Variablen können gleichermaßen in Vorgabewerten, Punktsymbolen, Kombielementen und HRB-Dateien verwendet werden. Für Vorgabewerte sind sie sowohl in Projekten, Bauwerken als auch Profilen verfügbar.
* Werden ganze Variablensätze übernommen, so kann man dabei wahlweise:\\
* nur neue Variablen ergänzen,\\
* bestehende überschreiben und neue ergänzen\\
* oder überzählige entfernen, bestehende überschreiben und neue ergänzen.

### Hilfsfunktionen zur Eingabe von Variablen

#### Variablen-Suche

(V20.01) Beim Erstellen und Bearbeiten von Formeln kommt es oft vor, dass man die Definition der Variablen oder des Zwischenwertes suchen muss. In allen Dialogen zur Definition von Variablen und Zwischenwerten (Vorgabewerte, Punktsymbole, Kombielemente, HRB-Editor) gibt es nun eine Funktion, um Variablen bzw. Zwischenwerte zu suchen. Diese wird über den entsprechenden Button aufgerufen und man gibt den Suchbegriff ein:

* Den genauen Text (z.B. **V\_abc123**) oder mit Wildcards den Textteil, z.B. **V\_A\*** für alle Variablen, die mit **V\_A** anfangen, **\*abc\*** für alle, die abc enthalten.
* Die Funktion sucht sowohl in den Variablennamen als auch in der Variablenabfrage. Man kann also auch nach dem angezeigten Text suchen, wenn man den Variablennamen nicht kennt.
* Wenn man die Funktion erneut startet und einen neuen Suchtext eingibt, so beginnt die Suche automatisch am Anfang der Variablenliste.
* Mit dem Button "weiters." wird der zuletzt verwendete Suchtext gesucht und von der aktuellen Position zu der nächsten Stelle gesprungen, die den Text enthält.

#### Variablen-Editor-Datei

(V20.01) Variablen-Editor-Datei: Für das Editieren von Zwischenwerten hat es sich bewährt diese in eine Text-Datei auslagern und mit einem üblichen Text-Editor bearbeiten zu können. Dort stehen viele hilfreiche Funktionen wie Suchen, Ersetzen, Kopieren etc. zur Verfügung. Nun können in allen Dialogen zur Variablendefinition (Vorgabewerte, Punktsymbole, Kombielemente und HRB-Editor) auch die Variablen in eine Text-Datei aus- und wieder eingelagert werden. Die Dateien befinden sich wie für die Zwischenwerte in **%DHPTMP%** (z.B. **C:\Dietrichs19\wintmp**) und die Dateinamen sind **VAEditor.txt** bzw. **VAEditorHRB.txt**.

#### log-Dateien für Variablen und Zwischenwerte

Beim Ausführen von Kombielementen, in der HRB-Belegung und beim Arbeiten im HRB-Editor können wir log-Dateien erzeugen. Diese enthalten eine Auflistung der Variablen und Zwischenwerte mit den dazugehörigen Werten in der jeweiligen Situation. Die log-Dateien werden im Verzeichnis **%DHPTMP%** (z.B. **c:\Dietrichs20\wintmp**) erzeugt. Sie sind für die Kontrolle enorm hilfreich, für die Anwendung der Kombielemente und HRB-Dateien sind diese Dateien aber nicht nötig. (V20.01) Die Erzeugung wird in der Projektverwaltung in der Funktion "*5-02-1 Protokollfunktionen*" über die Checkbox "*Protokolldateien für Variablen erzeugen"* gesteuert. Ist sie gesetzt, werden die log-Dateien erzeugt. Standardmäßig ist die Checkbox nicht gesetzt, die Dateien werden nicht erzeugt; das spart Zeit im Ablauf.


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